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Management
Anforderungsmanagement
rungsmanagement-Software eingepfl egt. 
Jede neue formulierte Aufgabe ist mit ei-
ner Anforderung in der darüber liegenden 
Hierachiestufe verknüpft. So entsteht eine 
Baumstruktur, in die alle entwicklungsre-
levanten Informationen, Aufgaben und 
Anforderungen eingeordnet sind. Wird 
an einer Stelle eine Änderung vorgenom-
men, werden alle über die Baumstruktur 
verbundenen Textmodule gekennzeich-
net – für die Zuständigen das Signal, die 
Änderung zu prüfen und gegebenenfalls 
in ihrem Bereich Modi kationen vorzu-
nehmen. Das funktioniert von oben nach 
unten, aber auch umgekehrt.
Firmware und Software-
programmierung mit UML
Uni ed Modeling Language (UML) ist eine 
Sprache für die Modellierung von Soft-
ware und anderen Systemen. Es handelt 
sich um keine Programmiersprache und 
auch um keine Methode, vielmehr las-
sen sich mit UML auf der Basis eines Stan-
dards Systemarchitekturen entwickeln. 
Entscheidend ist, dass dies auf gra scher 
Ebene geschieht. Mit festgelegten Dia-
grammtypen kann man alle für die Pro-
grammierung von Software und Firm-
ware relevanten Sachverhalte darstellen. 
UML wird von der Object Management 
Group (OMG) entwickelt und ist sowohl 
von dieser als auch von der ISO (IOS/IEC 
19501) standardisiert. UML setzt sich aus 
einer Beschreibung einer Struktur, einer 
De nitionen von Spracheinheiten und 
aus der Festlegung von Diagrammen zu-
sammen. Ausgehend von den Grundbau-
steinen verfeinern sich die De nitionen bis 
auf die kleinste Ebene. So lässt sich die Ak-
tivität „Tank füllen“ aus den Aktionen „Ven-
til ö nen“, „Füllstand messen“ und  „Ventil 
schließen“ zusammensetzen. Aktionen 
und Aktivitäten sind de nierte Sprachein-
heiten, die Festlegung der Aktionen und 
Aktivitäten ist anwendungsbezogen. 
Bei AUMA wird UML eingesetzt, um die 
Firmware der Stellantriebssteuerungen 
im Embedded-Bereich zu erstellen. Bis 
2006 wurde dies auf Basis strukturierter 
Programmierung durchgeführt, die Pro-
blemlösung wurde direkt als Code einge-
geben. Das hat Nachteile: Viel Aufwand, 
um die einzelnen Codemodule zu verwal-
ten, schlechte Transparenz, dass heißt, die 
Wiederverwendbarkeit litt, hoher Kom-
munikationsaufwand unter Kollegen und 
auch mit dem Auftraggeber sowie großer 
Zeitbedarf, um Anforderungen und Um-
setzung zu synchronisieren.  Durch die 
Einführung von UML wurden diese Nach-
teile beseitigt. Dabei waren mehrere Hin-
dernisse zu überwinden. Zunächst muss-
te man eine Methodik entwickeln, um die 
UML-Komponenten auswählen zu kön-
nen, die für die Umsetzung der Aufgaben-
stellung notwendig sind, und um diese 
dann in die AUMA-Welt sinnvoll einzubin-
den. In einem zweiten Schritt wurde das 
ausgewählte UML-Tool dementsprechend 
kon guriert. Außerdem zeigte sich, dass 
sich UML ohne ein vorgelagertes Anforde-
rungsmanagement nicht sinnvoll einfüh-
ren lässt. Die sogenannte Traceability, also 
letztendlich der rote Faden von der Anfor-
derung seitens des Produktmanagements 
bis zur Art der Umsetzung in der Codezei-
le, musste etabliert werden. Die notwen-
digen Vorarbeiten, bis man mit UML pro-
duktiv arbeiten konnte, erforderten rund 
ein Mannjahr.  
Dieser Aufwand erscheint hoch, es zeig-
te sich aber schnell, dass diese Zeit im 
dann laufenden UML-Entwicklungspro-
zess schnell wieder eingeholt wird. Die 
Grundzüge einer Firmware konnte man 
innerhalb von zwei Wochen erstellen. Zu-
vor war dafür mehr als 
ein Jahr notwendig. Die 
Stärke von UML zeigte 
sich hier in den Simu-
lationsmöglichkeiten, 
denn auch ohne vorlie-
gende Hardware konn-
te die Programmierung 
nach Fertigstellung ge-
testet werden. Durch 
die große Transparenz 
bei UML ist es auch ein-
facher, Entwicklungs-
prozesse parallel lau-
fen zu lassen. 
Besonders e ektiv ist 
UML dann, wenn sich 
aus der dargestellten 
Architektur direkt ein 
Programmcode erzeu-
gen lässt. Dann bilden 
Programm und des-
sen Dokumentation 
eine Einheit. Deshalb 
wird bei AUMA ein Pro-
gramm eingesetzt, das 
die Codierung aus UML 
unterstützt. 
Neben dem schnel-
leren „Time-to-Market“ 
ergeben sich noch wei-
tere Vorteile: Die gra sche Darstellung er-
höht die Übersichtlichkeit und somit die 
Wiederverwendbarkeit, die einzelnen Mo-
dule lassen sich besser warten und die 
Aufgabenstellung und Entwicklungsfort-
schritte können mit dem Auftraggeber 
besser besprochen werden. Statt auf Pa-
pier-Skizzen zu zeichnen, diskutiert man 
Wünsche am UML-Tool und nimmt gleich 
Korrekturen vor. Diese sind anschließend 
für alle Prozessbeteiligten sofort sichtbar. 
Durch die Einbettung der UML-Umge-
bung in das V-Modell mit dem  Anforde-
rungsmanagement-Tool entsteht ein 
hochintegrierter Entwicklungsprozess, bei 
dem neue Anforderungen nicht verges-
sen werden und Anforderungsänderun-
gen sofort die Konsequenzen im Code 
sichtbar machen. Damit sind  Aufwands-
abschätzungen leichter möglich. Letzt-
endlich haben diese Maßnahmen zu einer 
Qualitätsverbesserung geführt.            
rt 
Ralf Geiger, Diplom-Ingenieur der Elektrotech-
nik, ist seit 2003 Softwareentwickler bei der 
AUMA Riester GmbH & Co. KG in Müllheim. 
KENNZIFFER: DEM21231
0LW+\SHU:RUNV]XP,GHDOJHZLFKW
'XUFK GLH H IUɵKH $QZHQGXQJ YRQ Q 6LPXODWLRQVPHWKRGHQ LQ GHU
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1/2011
42
CAD & Design
Neue Mechatronik-Lösung von Siemens PLM Software
D
er Mechatronics Concept Designer 
ist eine durchgängige Lösung für die 
Machinenentwicklung. Sie fördert 
die interdisziplinäre Zusammenarbeit 
und hilft Unternehmen, Geschäftszie-
le wie verkürzte Entwicklungsdauer, ge-
steigerte Qualität und schnellere Markt-
einführung zu erreichen. Die Software 
ermöglicht in der Konzeptphase eine 
schnelle 3D-Modellierung und Mehrkör-
per-Simulation inklusive des Automa-
tisierungsverhaltens. Mit seinem funk-
tionalen Entwicklungsansatz integriert 
der Mechatronics Concept Designer alle 
Fachbereiche vom Anforderungsma-
nagement bis zur mechanischen, elek-
trischen und Softwareentwicklung. Da-
bei reduziert der Mechatronics Concept 
Designer die Entwicklungszeit, indem 
er den Disziplinen Mechanik, Elektronik 
und Software die notwendigen Informa-
tionen zur Verfügung stellt, um parallel 
zu arbeiten. Er bietet auch „intelligente 
Objekte“, die mechatronische Daten wie 
Geometrie, Kinematik, Sensoren, Aktoren 
und Bewegungsabläufe beinhalten. 
Integrierter Ansatz 
zur Systementwicklung
Der Mechatronics Concept Designer un-
terstützt einen neuen Ansatz zur funktio-
nalen Maschinenentwicklung. Er arbeitet 
mit der Product-Lifecycle-Management-
Software Teamcenter von Siemens PLM 
Software zusammen, um eine durchgän-
gige Lösung zur Maschinenentwicklung 
bereitzustellen. Anforderungen werden 
mit Teamcenter erfasst und verwaltet. 
Die Microsoft-Word-Integration ermög-
licht eine übersichtliche Bearbeitung im 
gewohnten 
Textbearbeitungssystem. 
Daneben wird eine Funktionsstruktur er-
stellt, die die Maschine in ihre „funktio-
nalen Komponenten“ zergliedert. Dieser 
Schritt wird in der Systementwicklung als 
„funktionale Dekomposition“ bezeich-
net. Um sicherzustellen, dass alle Anfor-
derungen erfüllt werden, sind diese mit 
den jeweiligen funktionalen Komponen-
ten verbunden. Teamcenter bietet alle 
Möglichkeiten, um diese Daten konsis-
tent zu verwalten und nachzuverfolgen.
Der Mechatronics Concept Designer 
greift auf diese Funktionsstruktur zu und 
stellt auch die zugehörigen Anforderun-
gen dar. So lässt sich bereits in der Kon-
zeptphase sicherstellen, dass Anforde-
rungen berücksichtigt und verfeinert 
werden.
Die Konzeptentwicklungen der Fach-
disziplinen sind mit der jeweiligen funk-
tionalen Komponente verbunden. Die 
Funktionsstruktur stellt so eine „gemein-
same Sprache“ zwischen den Fachab-
teilungen dar und ist die Grundlage für 
eine konsistente und einfache Zusam-
menarbeit von Mechanik, Elektrik und 
Softwareentwicklung. Während der Kon-
zepterstellung arbeiten alle Disziplinen 
gemeinsam an einem Projekt.
Die Maschinenbauer können die Kons-
truktion basierend auf 3D-Modellen und 
Kinematik erstellen. Die Elektroingeni-
eure wählen die nötigen Sensoren und 
Aktoren aus und platzieren sie. Die Auto-
matisierungsprogrammierer können das 
grundlegende logische Verhalten der 
Maschine festlegen, indem sie mit dem 
zeitabhängigen Verhalten beginnen und 
dann die ereignisabhängige Steuerung 
de nieren.
Konzeptmodellierung und 
physikbasierte Simulation
Der Mechatronics Concept Designer er-
möglicht eine einfache Modellierung und 
Simulation, so dass bereits in einer frü-
MECHATRONICS CONCEPT DESIGNER FÖRDERT DIE ZUSAMMENARBEIT
Funktionsorientierter Ansatz 
Siemens PLM Software bietet mit dem Mechatronics Concept Designer eine integrierte Lösung an, die den 
mechatronischen Entwicklungsprozess im Maschinen- und Anlagenbau optimieren soll. Der Systems-Engi-
neering-Ansatz ermöglicht eine parallele Definition und Simulation von komplexen mechanischen und elek-
tronischen Komponenten sowie der softwaregetriebenen Automatisierung. 
Mit dem Hinzufügen eines Schiebegelenks zur Greiferbaugruppe beginnt die Beschränkung 
der Baugruppe und die Defi nition ihres Verhaltens durch Festlegung eines Bewegungspfads.
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CAD & Design
Neue Mechatronik-Lösung von Siemens PLM Software
hen Phase des Entwicklungszyklus ver-
schiedene alternative Konzepte entste-
hen. Diese frühzeitige Validierung trägt 
dazu bei, Fehler dann zu erkennen und zu 
korrigieren, wenn die Änderungskosten 
noch sehr niedrig sind. Bei der schnellen 
Konzeptentwicklung werden entweder 
grundlegende Geometrien erstellt oder 
bereits vorhandene Komponenten aus ei-
ner Bibliothek eingefügt. Für jede Kompo-
nente kann der Anwender Gelenke, Starr-
körper, Bewegungen, Kollisionsverhalten 
sowie andere kinematische und dynami-
sche Aspekte festlegen. Durch das Hinzu-
fügen von Sensoren und Aktoren wird das 
Modell für die Detaillierung in der Elek-
tronik und der Software vorbereitet. Die 
so erzeugte Sensor-/Aktorliste ist damit 
ein wichtiges Bindeglied zwischen den 
Fachabteilungen. Die neue Lösung von 
Siemens PLM stellt Funktionen zur Verfü-
gung, mit denen sich Zeitverhalten und 
Operationen über ein Gantt-Diagramm 
festlegen lassen.
Die physikbasierte Simulationstechno-
logie des Mechatronics Concept Designer 
nutzt Technologien aus der Computer-
spiele-Industrie, die auf der PhysX-Tech-
nologie von Nvidia basieren. Mit diesem 
Simulationsansatz lassen sich auf einfa-
che Weise alternative Konstruktionskon-
zepte entwerfen und interaktiv validie-
ren. Der Nutzer kann selbst das digitale 
Maschinenmodell steuern, während die 
Simulation läuft. So lassen sich die Aus-
wirkungen von verschiedenen Inputs in 
Echtzeit testen. Mit dieser Simulations-
technologie ist das reale physikalische 
Verhalten virtuell abbildbar. Der Mecha-
tronics Concept Designer simuliert un-
terschiedliches physikalisches Verhalten 
wie Kinematik, Dynamik, Kollisionen, Ak-
toren, Sensoren, Federn, Kurvenschei-
ben, Materialfl uss und vieles mehr. So 
können verschiedene Konzepte frühzei-
tig auf Schwachstellen 
überprüft, Fehler gefun-
den und beseitigt wer-
den, ohne große Kosten 
und Mühe investieren zu 
müssen.
Intelligente Objekte
Der Mechatronics Con-
cept Designer optimiert 
durch Modularisierung 
und 
Wiederverwen-
dung die Entwicklungs-
e  zienz. Er ermöglicht 
die Zusammenführung 
von Wissen aus den ver-
schiedenen Disziplinen 
in einem „intelligen-
ten Objekt“. Dieses lässt 
sich in einer Bibliothek 
speichern und wieder-
verwenden. Diese neue 
Generation der Wiederverwendung ver-
bessert die Qualität, da man jetzt vali-
dierte mechatronische Konzepte nutzt. 
Der Arbeitsaufwand für eine Neuerstel-
lung lässt sich vermeiden und beschleu-
nigt so die Konzepterstellung. Mit den 
intelligenten Objekten können Anwen-
der die Daten für unterschiedliche Dis-
ziplinen in einer einzigen Datei erfassen. 
Diese Daten beinhalten 3D-Geometrien, 
physikalische Daten wie Kinematik und 
Dynamik, Sensoren und Aktoren, Kur-
venscheiben, Funktionen und Bewe-
gungsabläufe. 
O ene Schnittstellen 
Die Ergebnisse aus dem Mechatronics 
Concept Designer sind die Grundlage für 
eine weitere Entwicklung in den Fachab-
teilungen.
Da der Mechatronics Concept Designer 
auf der Plattform NX CAD von Siemens 
PLM Software aufbaut, bietet er alle me-
chanischen Konstruktionsfunktionen, die 
für ausgeklügelte Konstruktionen benö-
tigt werden. Aus dem Mechatronics Con-
cept Designer sind außerdem Modellda-
ten in viele andere CAD-Werkzeuge wie 
CATIA, Pro/ENGINEER, SolidWorks und in 
das CAD-neutrale JT-Format exportierbar.
Mit dem Mechatronics Concept De-
signer lässt sich für die Elektrokonstruk-
tion eine Sensor-/Aktorliste erstellen, die 
man im HTML- oder Excel-Format ausge-
ben kann. Die Elektroingenieure können 
damit Sensoren und Aktoren detaillieren 
und den Schaltplan erstellen.
Die neue Lösung unterstützt aber auch 
die Anwender im Bereich der Software-
Entwicklung, indem sie Informationen 
über Ablaufsequenzen zur Verfügung 
stellt. Das Gantt-Diagramm mit der Abfol-
ge der Bewegungsabläufe lässt sich im 
Format PLCopen XML exportierten. Dieser 
o ene Standard wird von der Automati-
onML Organization verö entlicht. 
rt
KENNZIFFER: DEM21242
Am Ende des Konstruktionsprozesses steht eine vollständige Maschine.
Festlegung des gewünschten Verhaltens eines aus der ReUse-Bibliothek importierten 
Positionssensors. 
Bilder: Siemens PLM Software
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CAD & Design
Computer Aided Manufacturing
D
er fl exible Laserstrahl bietet mit sei-
ner lokal steuerbaren Energieein-
bringung sehr gute Möglichkeiten, 
bestehende Werkzeuge durch gezielte 
Bestrahlung widerstandsfähiger zu ma-
chen oder durch Materialauftrag nach-
träglich zu verändern. So lassen sich bei-
spielsweise durch das Laserstrahlhärten 
bei Ziehstempeln oder Schnittwerkzeu-
gen die Standzeiten deutlichen erhöhen. 
Verschlissene Werkzeuge müssen nicht 
ausrangiert werden. Ausgebrochene Ka-
vitäten können mittels Laserauftrags-
schweißen schichtweise aufgebaut und 
dann wieder auf Maß gefräst werden. 
Zudem lässt sich sehr schnell auf Form- 
oder Umrissänderungen reagieren. Da-
mit der Laser den gewünschten E ekt 
am Werkzeug erzielt, ist die Führung des 
Laserstrahls entlang spezieller Leitkur-
ven eine unbedingte Voraussetzung. Zu-
dem gilt es, die Technologie perfekt auf 
die Form abzustimmen. 
Schnelle und komfortable   
Programmierung
Hierbei hilft die O  ine-Programmierung. 
Basierend auf dem 3D-Modell müssen 
Konturen und Bewegungsbahnen erzeugt 
werden. Bei den angesprochenen speziel-
len Fertigungsverfahren gestaltet sich dies 
um einiges komplexer als beispielsweise 
beim klassischen Laserstrahlschneiden. In 
bestehenden O  ine-Programmiersyste-
men, beispielsweise der CENIT FASTSUITE, 
wurden daher ganz neue Funktionalitäten 
integriert. Diese ermöglichen eine einfa-
che und komfortable Programmierung. D-
O  ine-Programmiersysteme für Maschi-
nen und Roboter basieren oftmals auf 
Standardlösungen, etwa der Pro-
duct-Lifecycle-Manage-
ment- (PLM-) Infra-
struktur von 
Dassault Systèmes. Die Vorteile: der Anwen-
der verfügt über eine weltweit akzeptierte 
Plattform für durchgängige PLM-Prozesse, 
leistungsfähige und skalierbare Funktionen 
sowie über etablierte Methoden. Zudem 
gewährleisten sie die volle Kontrolle über 
die CAD-Daten sowie deren Logik und eine 
e  ziente Datenübernahme und -aufbe-
reitung. Die Unabhängigkeit von Roboter-
herstellern sorgt bei einem Roboter-„Zoo“ 
darüber hinaus für eine standardisierbare 
Programmiermethodik. Auch die Integra-
tion weiterer Roboterhersteller stellt keine 
Hürde dar.
Mehr Prozesssicherheit 
Für das Laserstrahlhärten von Werkzeu-
gen wird ein prismatischer Laserstrahl 
eingesetzt, der über den zu härtenden 
Bereich entlang von speziellen Leitkur-
ven geführt wird. Hierbei kommt es in-
folge konzentrierter Energieeinbringung 
zu einem schnellen Aufheizen und durch 
die anschließende Wärmeableitung ins 
Bauteilinnere zu einer raschen Abküh-
lung. Moderne Systeme bieten hierzu spe-
zielle Feature-Technologien für Radien- 
und Schneidkantenbereiche. Ausgehend 
von geometrischen und technologi-
schen Vorgaben werden die Leitkurven 
sowie die dazugehörigen Werkzeug-
bahnen für das Laserstrahlhärten 
automatisch erzeugt. Wenn die 
Lasereinwirkfl äche in Radien-
bereichen die Radiusbrei-
te nicht überstrahlen 
sollte, werden beid-
seitig nochmals eine 
oder mehrere Bahnen 
erzeugt. Einzustellen 
NEUE FUNKTIONEN IN DER OFFLINE-PROGRAMMIERUNG
Dem Laser leichtes Spiel gemacht
DR.-ING. ANDREAS KACH
Laser weisen eine enorme Verfahrensvielfalt auf. Zur effizienten Umsetzung einzelner Fertigungsverfahren 
ist ein intelligentes Offline-Programmiersystem nötig. Für das klassische Laserschneiden stehen solche Sys-
teme bereits seit Jahren zur Verfügung. Ganz anders verhält es sich jedoch bei speziellen Anwendungsberei-
chen, beispielsweise dem Laserstrahlhärten und dem Laserauftragsschweißen. Aktuelle Erweiterungen zur 
Programmierung dieser Fertigungsverfahren schaffen nun Abhilfe.
Neue Funktionen für Radien- und 
Schneidkantenbereiche sorgen für opti-
mierte Prozesse beim Laserhärten.
Bilder: CENIT
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CAD & Design
Computer Aided Manufacturing
ist beim Härten von Schneidkanten neben 
der Geometrie und der Lasereinwirkfl äche 
auch das seitliche Aufmaß der Einwirkfl ä-
che zur Schnittkante. Nach Auswahl der zu 
härtenden Schnittkante wird die Leitkurve 
– eine speziell korrigierte Mittelpunktsbahn 
– erzeugt. Die Härtebahnen können an-
schließend durch die Simulation auch auf 
Überlappung getestet werden. Dies ver-
hindert ein unerwünschtes Anlassen. Ins-
gesamt führt eine solche Verfahrenstechnik 
zu mehr Prozesssicherheit und unterstützt 
den Anwender bei Bahnkorrekturen.
Spezielle Feature-Technologien
Beim schichtweisen Laserauftragsschwei-
ßen wird der Zusatzwerksto  über eine Zu-
führeinrichtung raupenförmig auf das Werk-
stück aufgetragen. Gemäß dem heutigen 
Stand der Technik erzielt man die besten 
Ergebnisse beim Auftragsschweißen, wenn 
die Fläche in Teilbereiche – so genannte 
Auftragszellen mit unterschiedlichen Bear-
beitungsrichtungen – aufgeteilt wird. Diese 
Vorgehensweise stellt einen entscheiden-
den Durchbruch zur Beherrschung dieser 
komplexen Technologie dar. Ähnlich wie für 
das Laserhärten wurde die Konturselektion 
um eine spezielle Feature-Technologie für 
das Laserstrahlauftragsschweißen erwei-
tert. Nach dem Spezi zieren der Auftrags-
aufgabe, zum Beispiel durch Angabe der 
Soll-/Ist-Flächen und Begrenzungskurven, 
lassen sich so die Werkzeugbahnen schicht-
weise erstellen. Wird mehrlagig aufgetra-
gen, entstehen automatisch O setfl ächen 
als Grundlage für den nächsten Schicht-
auftrag. Auf diesen O setfl ächen werden 
Bahnen mit entsprechenden technologi-
schen Events sowie An- und Abfahrtswege 
angelegt. Die Bahnerzeugung stoppt selb-
ständig, wenn gemäß den Vorgaben keine 
weitere Schicht erzeugt werden muss. Das 
bedeutet, der Auftrag entspricht der Soll-
Geometrie. Nach der Maschinensimulation 
des Auftragsschweißens beziehungsweise 
des Härtens und eingehenden Kollisions-
überprüfungen kann das fertige NC- oder 
Roboterprogramm ausgegeben und auf 
die Anlage überspielt werden.
Neue Fertigungstechnologien, egal ob 
für Roboter oder Maschinen, setzen sich 
immer dann durch, wenn sie Bestehendes 
e  zienter machen. Gerade in Spezialberei-
chen wie dem Laserstrahlhärten oder dem 
Laserauftragsschweißen müssen sich die-
se neuen 3D-Prozesse schnell und einfach 
in die O  ine-Programmiersysteme integ-
rieren lassen. Daran müssen sich moderne 
Fertigungslösungen messen lassen.
CENIT stellt auf der EuroMold vom 01. 
bis 04. Dezember 2010 in Halle 8, Stand 
D46 den Softwarebaukasten CENIT FAST-
SUITE speziell für den Werkzeug- und 
Formenbau vor.  
bw
Dr.-Ing. Andreas Kach ist Produktmanager bei 
der CENIT AG.
KENNZIFFER: DEM21026
Impressum
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Gebhardt, Dr.-Ing. Grießbach, Michael Herbstritt, Rainer Hillebrand, Ralf 
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ISSN 1618-002X, VKZ B 47697
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DIGITAL ENGINEERING SOLUTIONS, IBM Business Partner Katalog, 
Partnerlösungen für HP Systeme
Vorteile der neuen 3D-Programmierlö-
sungen für das Laserstrahlhärten und 
Laserauftragsschweißen:
•  e  zienter Verfahrenseinsatz dank 
hohem Automatisierungsgrad
•  enorme Zeitersparnis
 Aufwandsreduzierung für die Mo-
dellaufbereitung durch intelligente 
Funktionen
 e  ziente Programmierung durch 
automatische Werkzeugbahnerzeu-
gung
•  gezielter Investitionsschutz
 spezielle Simulationsfunktionen 
zur Überlapperkennung sichert das 
Werkzeug
 Maschinensimulation verhindert 
Werkzeugkollisionen
 Integrierte Look-Ahead-Funktion 
reduziert Beschleunigungen und 
Belastungen der mechanischen 
Komponenten sowie der Antriebe
E  ziente Simulation des 
Auftragsschweißens für zwei 
unterschiedlich orientierte 
Auftragszellen.
C# Create PDF Library SDK to convert PDF from other file formats
Gratis control for creating PDF from multiple image formats such as tiff, jpg, png, gif, bmp, etc. Create writable PDF from text (.txt) file.
convert pdf image to jpg; convert pdf to jpg converter
VB.NET PDF Convert to Images SDK: Convert PDF to png, gif images
PDF. Convert PDF documents to multiple image formats, including Jpg, Png, Bmp, Gif, Tiff, Bitmap, .NET Graphics, and REImage. Turn
batch convert pdf to jpg; convert .pdf to .jpg
1/2011
46
CAD & Design
CAD/CAM-News
E
in fl exibles CAD/CAM-System bietet 
heutzutage zahlreiche Schnittstellen zu 
anderen CAD-Systemen. Aufgrund der 
vorhandenen Assoziativität, lässt sich bei 
einer Änderung des CAD-Modells auch der 
Werkzeugweg auf Wunsch anpassen. Ba-
sierend auf der 3D-CAD-Geometrie erfolgt 
eine Analyse des zu fertigenden Teils, um 
eine optimierte Bearbeitung realisieren zu 
können. Varianten eines Bearbeitungsteils 
sind dank CAD/CAM-Systemen in Minuten 
programmiert. Ob nun im Werkzeug- und 
Formenbau oder in der Medizintechnik, für 
jede Anwendung  ndet sich die passende 
Lösungen. Im Folgenden werden Systeme 
unterschiedlicher Hersteller vorgestellt, 
die in den unterschiedlichsten Gebieten 
zum Einsatz kommen.
CAMTEK
PEPS-Koordinaten- 
und Profi lschleifen
Um für die besonderen Anforderungen 
im Bereich Koordinaten- und Pro lschlei-
fen eine optimale Lösung anbieten zu 
können, wurde von Camtek die Funkti-
onalität des Schleifmoduls weiterentwi-
ckelt und die Eingabedialoge an diese 
Technologie angepasst. Wegen der un-
terschiedlichen Anwendungen und Ma-
schinensteuerungen ist die Flexibilität 
von PEPS bei diesem Modul besonders 
wichtig. Die NC-Ausgabe wurde für ver-
schiedene Maschinen und Steuerungsty-
pen wie zum Beispiel Hauser, Moore, 
Wasino und PeTeWe angepasst. Das Mo-
dul Schleifen ist an das Modul 2,5D-Frä-
sen angelehnt und bietet weitestgehend 
die gleiche Bedieneroberfl äche. Neben 
den Grundfunktionen wie Konturschrup-
pen, Konturschlichten, Bohrungsschlei-
fen und Taschenbodenschleifen steht 
optional eine interessante Funktion zum 
kollisionsfreien Schleifen komplexer Pro-
 lgeometrien zur Verfügung. Diese Zu-
satzfunktion berechnet während einer 
Konturbearbeitung vollautomatisch die 
optimale Stellung der Schleifscheibe 
zur Pro lgeometrie und verhindert Kol-
lisionen zwischen der Schleifscheibe, 
der Schleifscheibenaufnahme und dem 
Werkstück.
KENNZIFFER:DEM21137
DP TECHNOLOGY 
ESPRIT-2011-CAM-Software 
Die aktuelle CAM-Software ESPRIT 
2011von DP Technology zeichnet sich 
aus durch die systemübergreifenden Up-
grades, die für alle Programmierer von 
Vorteil sind. ESPRIT 2011 beinhaltet eine 
produktivitätssteigernde Technologie für 
CNC-Programmierungen im Fräs-, Dreh- 
und Drahterodier-Bereich. Das Com-
puter-Aided-Manufacturing-System 
(CAM) eignet sich für eine große Palet-
te von Werkzeugmaschinenanwendun-
gen. ESPRIT liefert eine leistungsfähige 
und umfassende Programmierung für 
2-5-Achsen-Fräsen, 2-22-Achsen-Drehen, 
2-5-Achsen-Drahterodieren, Fräsdrehbe-
arbeitungen mit mehreren Kanälen und 
B-Achsen-Werkzeugmaschinen sowie 
Hochgeschwindigkeits-3- und 5-Achsen-
Bearbeitungen. Die in ESPRIT zur Verfü-
gung stehenden Fähigkeiten beinhalten 
die Verarbeitungen aller möglichen Teile-
geometrien (Volumen-, Flächen-, Draht-
gitter- und STL-Modelle), die Ausgabe 
im NC-Programmformat für nahezu jede 
Werkzeugmaschine und Möglichkeiten 
zur Teile- und Maschinensimulation, die 
an dynamischen Volumenmodellen aus-
geführt werden, um eine optimale Tei-
lequalität und Konsistenz zu erreichen. 
ESPRIT baut auf Windows auf und bietet 
eine komfortable Benutzeroberfl äche.
KENNZIFFER: DEM21136
MECADAT
Module zur Verformung 
der Geometrie 
MECADAT zeigt eine Weiterentwicklung 
im CAD der neuen Version V18 von VISI 
und somit die Einführung von Modu-
len zur Verformung von Geometrie. Die 
Grundbefehle im Modul Verformen sind 
Befehle wie Strecken, Biegen und Ver-
drehen. Mit diesen Optionen kann jede 
Art von Geometrie, etwa Volumen, Flä-
chen und Kurven, verändert werden. An-
wendungsmöglichkeiten  nden sich so-
wohl in der Produktentwicklung als auch 
in der Werkzeugkonstruktion. Die Mög-
lichkeit, verschiedene Designkonzepte 
zu visualisieren, ohne einen komplexen 
Umkon struktionsvorgang durchführen 
QUALITÄT UND SICHERHEIT INNERHALB DER PROZESSKETTE GARANTIEREN
Für jeden das richtige CAD/CAM
CAD/CAM-Systeme müssen heute nicht nur eine effiziente Unterstützung bei der Generierung der NC-Verfahr-
wege bieten, sondern bilden eine zentrale Komponente innerhalb der Produktentwicklung und -fertigung. 
Mit der CAD/CAM-Technik können vielfältige Formen aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden.
Bild: Camtek
Bild: DP Technology
1/2011 
47
CAD & Design
CAD/CAM -News
zu müssen, ist in der Entwurfsphase eines 
Produkts sehr vorteilhaft. Die zielorientier-
te Verformung ergänzt den Funktionsum-
fang beim Verformen. Die Verformungs-
funktion erlaubt dem Anwender Start- und 
Endbedingungen der Verformung frei zu 
bestimmen. Beispielsweise hat im Werk-
zeugbau jedes Blechmaterial ein entspre-
chendes Rückfeder-Verhalten, das von 
Härte und Elastizität abhängig ist. Um 
dieses Problem zu umgehen, ist es not-
wendig, die Geometrie entsprechend zu 
überbiegen. Mit der zielorientierten Ver-
formung können die entsprechenden Ma-
trizen einfach verändert werden. Beispiel 
Formenbau: Die Berücksichtigung der 
Entformbarkeit von Kunststo teilen wird 
üblicherweise in der Produktentwicklung 
nicht bedacht. Formschrägen müssen 
sehr häu g vor der Werkzeugkonstrukti-
on angebracht werden. Zusätzlich gestat-
tet die neue Technologie in VISI nun auch, 
Class-A-Flächendaten zu erzeugen. 
KENNZIFFER: DEM21135
OPEN MIND
hyperMILL für mehr E  zienz
Zu den neue Funktionen und Optimie-
rungen der CAM-Software hyperMILL von 
OPEN MIND zählen intelligente Makros, 
die hochkomplexe Fertigungsschritte mit 
hyperMILL nun vollautomatisch nach zu-
vor de nierten Regeln und Bedingungen 
anpassen. Auch Application Programming 
Interfaces (APIs) erlauben eine Automati-
sierung wiederkehrender Abläufe: Mit den 
APIs sind Applikationen zu erstellen, die 
eine Generierung von Fräsprogrammen 
steuern. Beim neuen automatischen Form-
O setschruppen und -schlichten folgt die 
Fräsbahn immer der Bodenfl äche. Zur in-
dividuellen Anpassung bietet hyperMILL 
auch Zusatzoptionen wie Drive Surface 
oder Stoppfl ächen. Die 5-Achs-Nachbear-
beitung konvertiert 3D- in 5-Achs-Program-
me. Zudem ist jetzt ein Werkzeugwechsel 
von Kugel- auf Radienfräser möglich, da zu-
sätzlich zur Anstellung und zur Z-Achse seit-
liche Ausweichbewegungen erzeugt wer-
den. Die neue Pendelbearbeitung für das 
5-Achs-Walzen reduziert die Fertigungszei-
ten durch eine übergangsfreie Komplettbe-
arbeitung von gekrümmten Flächen. Das 
Hochleistungsschruppen ist eine neue Op-
timierungsstrategie für das Rohteilschrup-
pen, die auf einer speziellen, von Celeritive 
entwickelten Technologie basiert. 
KENNZIFFER: DEM21134
SESCOI 
WorkNC V21 nutzt Rechenpower 
Die neuen Funktionen der CAD/CAM-Soft-
ware WorkNC von Sescoi, Multi-Threading 
und Parallel Processing, ermöglichen es, 
die Leistungsfähigkeit von Mehrprozessor-
PCs für die NC-Programmberechnung voll 
auszunutzen. Je nach PC-Ausstattung und 
Anforderung wird dadurch nur noch ein 
Bruchteil der bisherigen Rechenzeit benö-
tigt. Mit der Möglichkeit zum Multi-Threa-
ding und Parallel Processing hat WorkNC 
eine entscheidende Weiterentwicklung 
erfahren. Multi-Threading ermöglicht es, 
eine Fräsbahnberechnung auf mehrere 
CPUs zu verteilen. Dies ist zum Berechnen 
von Schnitten, für Kollisionskontrollen 
und ähnliche Aufgaben sinnvoll. Unter Pa-
rallel Processing versteht man das gleich-
zeitige Berechnen mehrerer Fräsbahnen. 
Das lässt sich nur anwenden, wenn die-
se Fräsbahnen unabhängig voneinander 
sind. Für Schruppfräsbahnen zum Beispiel 
kommt ein Parallel Processing in der Regel 
nicht in Frage. Denn beim Schruppen mit 
großen Werkzeugen bleibt Restmaterial 
stehen. Selbstverständlich lässt sich Mul-
ti-Threading und Parallel Processing kom-
binieren. Wenn der PC mit vier oder acht 
Prozessoren ausgestattet ist lassen sich 
sehr schnelle Rechenzeiten realisieren.
KENNZIFFER: DEM21138
TEBIS 
Neue Version 3.5 im Einsatz 
Die neueste Automill-Technologie in der 
Tebis-Version 3.5 lässt NC-Programme 
weitgehend automatisiert entstehen. Der 
Tebis-Arbeitsplan ist das neueste Element 
der Tebis-Automill-Technologie. Dieser 
verwaltet die Herstellung eines Bauteils in 
seinen verschiedenen Arbeitsschritten. Da-
bei hat der NC-Programmierer gleichzeitig 
Zugri  auf eine virtuelle Fertigungsumge-
bung, die beispielsweise dafür sorgt, dass 
die Werkzeuge aus dem Magazin der ver-
wendeten Maschine bevorzugt eingesetzt 
werden. Dies spart Werkzeug- und Rüst-
kosten. Bei der Berechnung der Zerspan-
nung wird der Anwender durch eine neue 
intelligente Selektionsautomatik unter-
stützt: die erforderlichen Bearbeitungsfl ä-
chen, Rohteile Stoppfl ächen usw. können 
mit frei de nierbaren Regeln vom System 
vollautomatisch aus dem CAD-Modell se-
lektiert werden. Gleichermaßen vollauto-
matisch lassen sich auch die Werkzeug-
wege zur prismatischen Bearbeitung der 
Regelgeometrie berechnen. Dabei wer-
den selbst die benötigten Werkzeuge an-
hand von Werkzeugbeschreibungen au-
tomatisch ausgewählt. Alle Informationen 
aus der NC-Programmierung werden da-
rüber hinaus im Arbeitsplan zentral in vier 
Registerkartenbereichen zusammengetra-
gen. Dort sammeln sich alle verwendeten 
Werkzeuge genauso wie alle genutzten 
NC-Bezugspunkte.
KENNZIFFER: DEM21133
Die CAD/CAM-Systeme der einzelnen 
Hersteller unterstützen unterschiedliche 
Fertigungstechnologien.  
bw
Bild: MECADAT
Bild: OPEN MIND
Bild: Sescoi
Bild: Tebis
1/2011
48
CAD & Design
CAD-Datenkonvertierung für unternehmensweite Nutzung
U
m den hohen Anforderungen an den 
Entwicklungsprozess komplexer Pro-
dukte gerecht zu werden, bedient 
man sich bei BorgWarner Turbo Systems 
innovativer Software Tools, die durch eine 
perfekte Integration in das weltweit ein-
gesetzte SAP-PLM einer breiten Anwen-
derschaft nutzbar gemacht werden. Borg-
Warner Turbo Systems setzt Pro/Engineer 
in der Basiskonstruktion sowie Werkzeug- 
und Vorrichtungsbau als Kernsystem ein. 
In den einzelnen Kunden-Applikations-
projekten wird jedoch zusätzlich das je-
weilige CAD-System des Kunden genutzt. 
In dieser Multi-CAD-Landschaft dient 
die Konvertierungssoftware 3D_Evolution 
von CoreTechnologie als Brücke zwischen 
den verschiedenen 3D-Systemen. Intern 
wird so ein optimierter Datenaustausch 
zwischen der Konstruktion, dem Werk-
zeug- und Vorrichtungsbau sowie dem 
Messlabor erreicht. Durch die Analyse- 
und automatischen Healing-Funktionen 
wird die Konvertierung hierbei auch bei 
sehr komplexen Modellen sichergestellt. 
Um diese Vorteile für den Datenaustausch 
zu nutzen, wurde die Konvertierungs-En-
gine 3D_Evolution in den SAP-PLM-Kon-
vertierungsprozess sowie in das vorhan-
dene Datenaustausch-System OpenDXM 
eingebunden. Um allen Anwendern im 
Firmennetzwerk einen völlig fl exiblen Zu-
gri  auf die Konvertierungssoftware zu 
geben, installierte das Unternehmen zu-
sätzlich das einfach zu bedienende Web-
Portal von CoreTechnologie. Konvertie-
rungsjobs werden im Webbrowser einer 
zentralen Jobliste hinzugefügt.
Flexibles Viewing 
Neben der Konvertierung ist auch das 
Viewing der 3D-Daten für BorgWarner 
Turbo Systems ein wichtiges Thema. Die 
Herausforderung bestand darin, noch im 
Entwicklungsprozess be ndliche und da-
her nicht freigegebene CAD-Daten auch 
PRAXISBERICHT BORGWARNER TURBO SYSTEMS
3D-Konverter und -Viewer in SAP
VON THOMAS OTTO
BorgWarner Turbo Systems ist einer der führenden Spezialisten für fortschrittliche Turbolader-Technologie. 
Der Einsatz leistungsfähiger Tools zur Datenkonvertierung und zum Viewing sowie deren Integration in das 
weltweit verfügbare SAP-PLM leisten in diesem anspruchsvollen Umfeld ihren Beitrag, technologisch immer 
aufwendigere Produkte in immer kürzeren Zeiten zur Serienreife zu bringen. 
Über BorgWarner
BorgWarner Turbo Systems ist eine 
Geschäftseinheit des weltweit tätigen 
Automobilzulieferkonzerns BorgWar-
ner, Inc. Das Unternehmen entstand 
aus den Turbolader-Herstellern 3K und 
Schwitzer, die bereits 1952 begannen, 
Turbolader zu entwickeln und zu ferti-
gen. Bis heute setzt BorgWarner Turbo 
Systems als ein führender Anbieter 
Maßstäbe in der Aufl adetechnik. Im 
Leistungsbereich von 20 bis 1.000 kW 
Motorleistung je Abgasturbolader 
bietet BorgWarner Turbo Systems ein 
breites Spektrum von Turboladern 
für PKW und Nutzfahrzeuge sowie für 
Industrie-, Lokomotiv- und Schi smo-
toren an.
Der weltweite 
Hauptsitz von 
BorgWarner 
Turbo Systems 
befi ndet sich 
in Kirchheim-
bolanden.
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CAD & Design
CAD-Datenkonvertierung für unternehmensweite Nutzung
CAD-Anwendern ohne umfassendes 
Know-how frühzeitig bereitzustellen und 
dabei die SAP-PLM-Zugri srechte zu be-
rücksichtigen. Um Produktdaten in Form 
von 3D-Modellen verfügbar zu machen, 
hat man bei BorgWarner Turbo Systems 
den 3D_Analyzer Viewer in SAP-PLM inte-
griert. Mit diesem Tool können 3D-Daten 
aller gebräuchlichen Nativformate un-
ter Berücksichtigung der Zugri srechte 
in SAP-PLM geö net werden. Hierbei er-
lauben zusätzliche Funktionen des View-
ers – wie geometrischer Modellvergleich, 
VDA-Checker und die Wandstärkenprü-
fung – deutlich über das übliche Viewing 
hinausgehende Analysemöglichkeiten. 
Diese Möglichkeiten werden vor allem in 
der Konstruktion genutzt. Auch das Qua-
litätsmanagement verwendet den Viewer, 
um Daten zu sichten und Dokumentatio-
nen zu erzeugen. 
Bernhard Luy, IT-Manager für globa-
le PLM-Systeme: „Ausschlaggebend für 
den Einsatz des 3D-CoreTechnologie-
Viewers waren die guten Erfahrungen 
mit dem bereits seit längerem bei uns im 
Haus eingesetzten Konvertierungstool 
3D_Evolution. Herausragend ist hierbei 
die leichte und zentrale Administrierbar-
keit sowie die Möglichkeit, eine weltwei-
te Floating-Lizenz einzusetzen. Durch die 
gute Batch-Schnittstelle und einfache 
Integrationsmöglichkeiten der Software 
konnten wir die Integration in SAP-PLM 
schnell und kostengünstig realisieren.“
Konverter-Integration
Für die 3D_Evolution-Integration in den 
SAP-PLM-Konvertierungsprozess und 
die Einbindung des 3D_Analyzers in den 
SAP-CAD-Desktop wurden bereits vor-
handene Standardprodukte genutzt, die 
eine Realisierung der Lösung in nur weni-
gen Tagen zuließen. Eine Voraussetzung 
hierfür ist, dass sich die CoreTechnologie-
Software über eine Kommandozeile mit 
zusätzlichen Eingabeparametern starten 
lässt, was die Integration sehr einfach 
macht. Bei der Datenkonvertierung er-
laubt die systemeigene 3D_Evolution-
Skriptsprache spezielle Anpassungen be-
stimmter Konvertierungsrichtungen. Alle 
Schnittstellen des Systems arbeiten ohne 
Zugri  auf eine CAD-Lizenz – eine weite-
re Eigenschaft des Systems, das seine In-
tegration einfach macht. 
Als vorde nierte Konvertierungspfa-
de aus SAP-PLM heraus können CAD-
Modelle wie Pro/E ,CATIA und NX in die 
Formate CATIA V5 CATPart und CATPro-
duct , STEP und JT konvertiert werden. 
Hierbei legt man Wert darauf, dass auch 
die Analyse- und Healing-Funktionen 
automatisierbar sind und dass im Batch-
Betrieb aussagekräftige Logdateien er-
zeugt werden, die im weiteren Prozess 
nutzbar sind. Das Konvertierungsergeb-
nis wird automatisch in SAP-PLM abge-
legt und ein Objekt-Link zum Ausgangs-
modell erzeugt. 
Zusätzlich stellt man Anwendern im 
Firmennetzwerk die CoreTechnologie-
Web-Oberfl äche zur Verfügung. Durch 
den Enterprise-Batchmanager haben 
alle Anwender im Firmennetzwerk Zu-
gri  auf den 3D_Evolution-Batchmodus. 
Ein herkömmlicher Webbrowser genügt 
Anwendern, um sich in Firmennetzwer-
ken einzuloggen und mit wenigen Maus-
klicks individuell Konvertierungsaufga-
ben zu de nieren. Hierbei können alle 
verfügbaren Konvertierungspfade des 
Systems verwendet werden. 
Nützliche Tools für die Berechnung
Ein weiteres Einsatzgebiet der 3D_Evolu-
tion Suite in Forschung und Entwicklung 
ist die Vorbereitung und Übersetzung der 
CAD-Daten für die Vernetzung im Vorfeld 
von FEM-Berechnungen. BorgWarner Tur-
bo Systems hat eine seit Jahren gesam-
melte Erfahrung bei der Anwendung der 
dreidimensionalen Strömungsberech-
nung (CFD) in der Turbolader-Entwick-
lung. Mit dem Simpli er-Modul können 
einfach Hüllgeometrien von Bauteilen 
und Baugruppen erzeugt sowie interne 
Geometrie – die so genannten nassen Flä-
chen – als Solids extrahiert werden. Da-
rüber hinaus unterstützen die Defea-
turing-Funktionen das Vereinfachen von 
Bauteilen und dienen so einer Optimie-
rung für die Vernetzung. Teilautomatsi-
sche Funktionen zum Entfernen von Boh-
rungen, Verrundungen und Fasen sowie 
anderen kleinen Details wie Schriften 
können hierbei ohne umfangreiches 
CAD-Know-how angewendet werden. 
Mit der Metaface-Funktion werden zu-
sätzlich Mini-Patches und ihre Basisfl ä-
chen verschmolzen. Die resultierenden 
Geometrien lassen sich besser vernetzen, 
da die Flächenanzahl reduziert und pro-
blematische Geometriebereiche beseitigt 
wurden. 
to
KENNZIFFER: DEM21126
3D_Analyzer Viewer, in SAP-PLM integriert. 
Bilder: BorgWarner Turbo Systems
Turbolader von BorgWarner Turbo Systems.
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CAD & Design
Systemmanagement
C
ATIA V5 an sich ist schnell instal-
liert: Setup ausführen, ein paar Mal 
„Next“ klicken und warten. Danach 
aus dem Startmenü heraus starten – und 
schon kann es losgehen. Das funktio-
niert tatsächlich, aber viele, die dies hier 
lesen, wissen, dass das nur die Spitze 
des Eisbergs ist. Man erhält Daten (zum 
Beispiel vom Kunden) und möchte die-
se in CATIA laden. Aber statt 3D-Geome-
trien erscheint nur eine Fehlermeldung. 
Durch ein klärendes Telefongespräch 
stellt man später fest, dass man ja nicht 
einmal einen Servicepack installiert hat, 
geschweige denn einen so genannten 
Hot x – aber das wirkliche Problem war 
das falsche Release. Kurz entschlossen 
installiert man dann eine zweite CA-
TIA-Instanz, um darin die Daten dieses 
Kunden zu bearbeiten. – Beim nächs-
ten Kunden das gleiche Problem. Also 
eine dritte CATIA-Instanz installiert. Der 
vierte Kunde möchte, dass bestimmte 
Einstellungen in CATIA vorgenommen 
werden, um mit seinem Stand konform-
zugehen. 
Mittlerweile hat man einen zweiten 
Konstrukteur und eine neue Workstation 
im Büro stehen – also dort schnell das be-
nötigte CATIA-Release installieren und die 
notwendigen Einstellungen vornehmen. 
In der Zwischenzeit hat der Kunde an sei-
nen Einstellungen gedreht und möchte, 
dass man das ebenfalls nachzieht. Noch 
einmal werden an beiden Workstations 
die Einstellungen modi ziert. Ein Kons-
trukteur hat zwischenzeitlich mit seiner 
mobilen Workstation zwei Wochen vor 
Ort beim Kunden gearbeitet. Bei seiner 
Rückkehr kennt er die letzten Änderun-
gen nicht und arbeitet mit einer veralte-
ten Version weiter…
Besonders im Bereich der Automobil- 
und Luftfahrt-Zulieferer sind diese Pro-
bleme bekannt. Da wird nicht nur vor-
geschrieben, welches CATIA-Release, 
Servicepack und welche Hot xes zu ver-
wenden sind, vielmehr kämpft man sich 
teilweise durch einige Dutzend Seiten CA-
TIA-Einstellungen, die vorzunehmen sind. 
Dazu kommen meist noch Startmodelle, 
Materialtabellen und Zeichnungskatalo-
ge. Kundenspezi sche Zusatzprogramme 
– Makros oder so genannter CAA-Code – 
MIT DER CABUMSUITE BETRIEBSKOSTEN FÜR CATIA REDUZIEREN
Warum ist CABUM 
gut für CATIA V5?  
VON MARTIN RIEDER
Mit dem wachsenden Einsatz von CATIA nehmen auch die Anforderungen einer CATIA-Installation zu. 
Die CABUMSuite von Schwindt umfasst intelligente Lösungen zum Systemmanagement von CATIA und 
ermöglicht den problemfreien und kostenoptimalen CATIA-Betrieb in kleinen bis großen Netzwerken.
CabumStarter 
Bild: Schwindt
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