Systemmanagement
müssen installiert und dementsprechend 
Pfade angepasst werden. Das Environ-
ment-File, die Steuerdatei für CATIA, muss 
unter Umständen komplett überarbeitet 
werden.
Dies alles ist sehr zeitaufwendig, denn 
ist erst einmal alles installiert, merkt man 
unter Umständen, dass ein CAA-Pro-
gramm nicht funktioniert oder Vorlagen 
nicht mehr au  ndbar sind. Sind alle Feh-
ler ausgebügelt, steht da immer noch die 
zweite Workstation – und das Ganze geht 
von vorne los. 
Inzwischen hat ein Kunde ein CAA-
Programm aktualisiert. Also gilt es, das 
alte Programm zu deinstallieren und das 
neue zu installieren, zu kon gurieren und 
zu testen und sofort geht es zur nächsten 
Workstation. In diesem Fall sind es nur 
zwei Workstations. Wie sieht es erst mit 
fünf, zehn oder 20 Workstations aus? Wie 
können mobile Workstations prozesssi-
cher eingebunden werden? Was passiert, 
wenn noch weitere Kunden mit anderen 
Spezi kationen hinzukommen? 
Das ist CABUM
CABUM steht für CATIA-Benutzer-Umge-
bungsmanagement und seine Aufgabe 
ist es, die Arbeit der Administratoren so 
e  zient wie möglich zu gestalten. Die 
CABUM-Suite besteht aus CABUMStarter, 
CABUMReplikation, CABUMUpdateSer-
vice und CABUMInstaller.
Der CABUMStarter ist der zentrale Be-
standteil der CABUM-Suite. Mit ihm las-
sen sich nicht nur alle installierten CA-
TIA-Versionen mit der entsprechend 
kon gurierten Umgebung starten, viel-
mehr besteht auch direkter Zugri  auf 
Dienstprogramme, die Wahl einer Startli-
zenz sowie die Möglichkeit,
Benutzereinstellungen zu verwalten. 
Der CABUMStarter ist plattformunab-
hängig und erlaubt es somit zum Bei-
spiel auch, CATIA V4 einzubinden. Für 
den Administrator bietet der CABUM-
Starter vielfältige Kon gurationsmög-
lichkeiten. So können geschachtelte Re-
ferenz-Settings verwaltet oder beliebige 
weitere Anwendungen eingebunden 
werden. Zusätzlich lässt sich der Start 
einzelner Umgebungen benutzer- oder 
gruppenbezogen ermöglichen bezie-
hungsweise verhindern.
Die CABUMReplikation sorgt dafür, 
dass alle Änderungen an CATIA-Umge-
bungen nur an einer Stelle durchgeführt 
werden müssen, und zwar auf dem Ser-
ver. Der CABUMStarter prüft bei jedem 
Start, ob die Daten noch aktuell sind und 
repliziert automatisch im Falle veralteter 
Daten. Er geht dabei intelligent vor und 
kopiert nur neue Daten, um Zeit zu spa-
ren. So ist sichergestellt, dass sich alle 
Rechner im Netz immer auf dem aktuel-
len Stand be nden. CABUMStarter und 
CABUMReplikation werden als Free ware 
gemeinsam ausgeliefert und sind Vo-
raussetzung für CABUM UpdateService 
und CABUMInstaller.
Durch den CABUMUpdateService 
wird eine aktuelle und geprüfte CATIA-
Installation nach Vorgaben der jeweili-
gen Kunden bereitgestellt. Die Vorga-
ben der Kunden werden bei Schwindt 
in eine Referenz-Installation eingepfl egt 
und durch Anwendungsingenieure ge-
testet. Nach der Freigabe werden von 
dieser Implementierung Updates er-
stellt, die einfach auf den Server auf-
spielbar sind. Via CABUMReplikation 
werden diese dann an die Workstation 
im Netz verteilt.
Es bleibt noch die Frage nach der Ins-
tallation des CATIA-Codes selbst in allen 
möglichen Varianten, die benötigt wer-
den. Hier gibt es eine Lösung in Form des 
CABUMInstallers. Er sorgt dafür, dass CA-
TIA, gleichgültig, um wieviele Versionen 
oder Workstations es sich handelt, mit 
minimalem Aufwand immer auf dem ak-
tuellen Stand gehalten werden kann.
Auf einer Workstation wird der Client 
einmalig aufgespielt; er enthält den In-
stallationsdienst sowie die gra sche Be-
nutzer- und Administrationsoberfl äche. 
Die Installationsmedien werden auf einer 
Netzwerkfreigabe gespeichert und von 
dort intelligent verteilt.
Der CATIA-Administrator kon guriert 
in der Administrator-Oberfl äche die ge-
wünschten CATIA-Release-Stände. Der 
Installationsdienst installiert nach den 
getro enen Vorgaben interaktiv über die 
Benutzer-Oberfl äche beziehungsweise 
automatisiert nach dem vorgegebenen 
Zeitplan. Durch sein „Insiderwissen“ re-
duziert der CABUMInstaller gegenüber 
konventionellen Installationstools das 
Datenvolumen massiv, arbeitet dadurch 
wesentlich schneller und entlastet die In-
frastruktur. Die Installationsvorgänge 
werden überwacht, zentral protokolliert 
und der Administrator wird auf Wunsch 
per Mail benachrichtigt. 
bw
KENNZIFFER: DEM21028
2011
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52
CAD & Design
1/2011
Virtual Reality im Maschinen- und Anlagenbau 
F
lexible Anlagen und innovative Tech-
nologien sind das Herz der Ferti-
gungsindustrie. In diesem Bereich 
nimmt MAG als Hersteller von Werkzeug-
maschinen weltweit eine führende Po-
sition ein und beliefert die wichtigsten 
Industriezweige mit modernen Produk-
tionsanlagen. Hier handelt es sich zum 
Großteil um technologisch anspruchs-
volle Lösungen, die eigens auf die Anfor-
derungen der Kunden aus Branchen wie 
der Automobil-, Luftfahrt-, und Schwer-
industrie zugeschnitten sind. Die Kom-
plexität der Produkte wie auch der kun-
denspezi sche Lösungsansatz stellen 
besondere Anforderungen an das Mar-
keting von MAG.
Die Abteilung Marketingkommuni-
kation unter der Leitung von Thomas 
Pfei er arbeitet bereits seit einiger Zeit 
mit Vir tual-Reality- (VR-) Technologien. 
Neben der Anwendung für traditionelle 
Marketingaktivitäten wie der Präsenz auf 
Fachmessen und der Bereitstellung von 
Print- und Online-Inhalten, nutzt MAG 
die Möglichkeiten von VR auch zur Pro-
duktvisualisierung im Vertrieb. 
Seit Anfang 2009 arbeitet die Abtei-
lung mit den Experten von RTT (Realtime 
Technology) aus München zusammen. 
Auf Basis der CAD-Daten aus der Ent-
wicklung werden mithilfe der High-End-
Visualisierungssoftware RTT DeltaGen 
hochrealistische Maschinenmodelle in 
3D erzeugt, die sich schnell und e  zient 
für verschiedenste Kommunikationska-
näle verwenden lassen. 
Marketing im Maschinenbau: 
eine Frage der Flexibilität
Marketing und Vertrieb stehen im Ma-
schinenbau vor speziellen Herausforde-
rungen: Da es sich um sehr große und 
komplexe Produkte handelt, ist es aus 
zeit- und kostentechnischen Gründen 
nicht e  zient, Musteranlagen rein für 
Marketing- und Vertriebszwecke zu er-
stellen. Reale Anschauungsobjekte wer-
den deshalb nur in seltenen Ausnah-
mefällen gefertigt. Zudem lassen sich 
die Maschinen für Produktpräsentatio-
nen beim Kunden oder auf Messen nur 
schwer und unter großem Aufwand von 
einem Ort zum nächsten transportieren. 
Die Produktdarstellung in Werbemitteln 
erfolgte traditionell mit Hilfe von Filmen 
und Fotogra en, die unter erheblichem 
Kosten- und Zeitaufwand produziert 
RTT DELTAGEN IM EINSATZ BEI MAG
CAD-Daten jenseits der 
Produktentwicklung
VON RALF SCHIMMELE
Mit der Nutzung von CAD-Daten in Marketing und Vertrieb beschreitet 
der Werkzeugmaschinen-Hersteller MAG neue Wege in der Kunden-
kommunikation. Der Einsatz von 3D-High-End-Visualisierung ermög-
licht es dem international operierenden Unternehmen, seine komple-
xen Maschinen und Anlagen in digitale Modelle zu verwandeln. Auf 
diese Weise bietet Virtual Reality einen unkonventionellen Einblick 
in das Innenleben einer Maschine und ist so die Grundlage für eine 
Neuausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten.
Bis ins Detail: VR-Technologien
erlauben detaillierte Produkt-
präsentationen. Die Abbildung zeigt ein 
VR-Modell der VDF DUS 1600 IT. 
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1/2011 
53
CAD & Design
Virtual Reality im Maschinen- und Anlagenbau 
wurden. Für die Umsetzung waren eine 
Vielzahl an Arbeitsschritten und meh-
rere Dienstleister notwendig. Wie ist es 
also unter den gegebenen Umständen 
möglich, frühzeitig Anschauungsma-
terial für Marketing und Vertrieb kos-
ten- und zeite  zient zur Verfügung zu 
stellen? Diese Herausforderungen ver-
anlassten MAG im Jahre 2008 dazu, VR-
Technologien für Marketingzwecke zu 
evaluieren, um Prozesse zu verkürzen, 
zu bündeln und Kosten einzusparen. 
„Wir haben nach einer Anwendung ge-
sucht, mit der wir anhand der CAD-Da-
ten unsere Maschinen in Eigenregie dar-
stellen können – und zwar für fast jeden 
beliebigen Verwendungszweck“, so Tho-
mas Pfei er. Nach einer ausführlichen 
Benchmark-Analyse, die in Zusammen-
arbeit mit der Fachhochschule Reutlin-
gen durchgeführt wurde, entschied sich 
MAG für die High-End-Visualisierungs-
software RTT DeltaGen. 
Von den Rohdaten 
zum virtuellen Modell
Für die 3D-Visualisierungen sollten die 
aktuellen Daten des letzten CAD-Ent-
wurfs genutzt werden – insbesondere 
die Struktur- und Geometriedaten sind 
hier von grundlegender Bedeutung. Mit 
RTT DeltaGen hat MAG eine Software-Lö-
sung bekommen, die auf die Bedürfnisse 
des Unternehmens zugeschnitten ist. 
Die erforderlichen Daten erhält die Ab-
teilung Marketingkommunikation direkt 
aus der Entwicklung. Sie liegen zunächst 
im Unigraphics-NX-Format vor und sind 
der internen Produktionsabfolge entspre-
chend angeordnet. Um diese in RTT Del-
taGen verarbeiten zu können, müssen die 
Daten zunächst in andere Formate umge-
wandelt werden – entweder in STEP oder 
Parasolid, zwei Formate, die die geome-
trische Darstellung von Produkten unter-
stützen. Für die Visualisierung mittels RTT 
DeltaGen ist allerdings noch ein weiterer 
Zwischenschritt nötig, um Daten rich-
tig anzuordnen. „Wir haben hierzu einen 
Prozess aufgesetzt, der die konvertierten 
CAD-Daten systemgerecht organisiert. 
Dabei ist genau festgelegt, wie die Daten 
anzuordnen sind und welche Informatio-
nen der Mitarbeiter hinzufügen muss, um 
im darau olgenden Prozess das VR-Mo-
dell zu erstellen“, so Pfei er. Im nächsten 
Schritt ergänzt man die fehlenden Infor-
mationen zur Materialbescha enheit. Für 
die Generierung einer wahrheitsgetreuen 
Visualisierung werden zudem weitere Ko-
ordinaten wie beispielsweise Textur- und 
Oberfl ächenstruktur, Schattenwurf sowie 
Licht- und Refl exionsparameter hinzuge-
fügt. „Mit Hilfe von RTT DeltaGen lässt sich 
die Produktvisualisierung in der Abteilung 
selbst entwickeln – ganz nach unseren ei-
genen Wünschen und Anforderungen. 
Die Expertise von RTT zum Re-Enginee-
ring der bestehenden Prozesse war für 
die erfolgreiche Umsetzung des Projekts 
von großer Bedeutung. So haben wir eine 
immense Kosten- und Zeitersparnis in 
der Produktion von Werbemitteln unter-
schiedlichster Art realisieren können“, re-
sümiert Thomas Pfei er.
Virtual Reality 
scha t neue Einblicke
Die mit RTT DeltaGen erstellten digitalen 
Modelle erö nen ganz neue Möglichkei-
ten der Maschinenpräsentation. Produk-
tionsanlagen und Werkzeugmaschinen 
lassen sich nun in 3D aus quasi jedem 
gewünschten Blickwinkel betrachten, 
was mit den bis dato üblichen Fotogra-
 en nicht möglich war. So können Bilder 
für Web, Print und auch Produkt lme ef-
 zient digital produziert werden. Ein wei-
terer wichtiger Vorteil: Die technischen 
Details des Innenlebens einer Maschine, 
zum Beispiel der Spindelkopf der Verti-
kal-Fräs-Drehmaschine NBV 700, lassen 
sich durch 3D-Visualisierung neuartig in-
szenieren und erklären. Besonders durch 
den Einsatz von Großformat-Displays auf 
Messen und Veranstaltungen können die 
Maschinen eindrucksvoll in Originalgrö-
ße präsentiert werden. 
Mit der Implementierung der RTT-Lösun-
gen ist MAG seiner Zielsetzung deutlich 
näher gekommen: Man konnte den Pro-
duktionsprozess von zwei bis drei Mona-
ten auf maximal fünf Werktage reduzie-
ren. Darüber hinaus werden die 
bisherigen hohen Kosten für Musterma-
schinen, Fotografen und aufwändige 
Bildbearbeitung signi kant reduziert. 
Zusätzlich erö nen VR-Technologien 
dem Unternehmen innovative Präsenta-
tionsmöglichkeiten, die die Kundenkom-
munikation erleichtern und Mehrwert 
scha en. MAG arbeitet auch weiterhin 
gemeinsam mit RTT an der kontinuierli-
chen Optimierung der bestehenden Pro-
zesse, um die Modelle noch weiter zu 
professionalisieren und das gesamte 
Spektrum der CAD-Daten für Marketing 
und Vertrieb nutzen zu können. Neue 
Konzepte wie ein virtueller Show-Room 
oder gar 3D-Filme liegen nicht mehr in 
weiter Ferne und sollen schon bald um-
gesetzt werden. 
rt
KENNZIFFER: DEM21151
Arbeitsschritte zur Erstellung eines VR-Modells in RTT 
DeltaGen: von der Anordnung der Strukturdaten über 
die Zuweisung von Materialeigenschaften bis hin zur 
Animation der Daten. 
Alle Bilder: MAG
Virtual Reality ermöglicht die eindrucksvolle Visualisie-
rung einer Werkzeugmaschine. 
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1/2011
54
CAD & Design
Technische Kostenkalkulation im Mittelstand
A
ls Best Practice kann man die Vor-
gehensweise in der technischen 
Kostenkalkulation bei der Heinrichs 
GmbH aus dem Sauerland in NRW be-
zeichnen. Das Unternehmen entschied 
sich für eine Pilotinstallation, um die neu-
artigen IT-Lösungen zu testen und gegen 
mögliche Wettbewerbsprodukte auf den 
Prüfstand zu stellen. Mit Hilfe einer Wis-
sensbasis (das Vorhandensein einer Da-
tenbank wie Oracle oder mySQL ist nicht 
erforderlich), der integrierten geometri-
schen Ähnlichkeitssuche und der auto-
matisierten Zuordnung von Datenmateri-
al aus dem Datenaltbestand sollte erfasst 
werden, welche ähnlichen Anfragen mit 
ähnlichen Bauteilen bereits im Unterneh-
men bearbeitet worden sind und welche 
Kalkulationsgrundlage angesetzt war. 
„Der Nutzen in der technischen Kosten-
kalkulation liegt klar auf der Hand“, meint 
Thomas Senske, technischer Leiter bei der 
Heinrichs GmbH. „Wir können ohne lange 
Suchzeiten, nahezu in Echtzeit, ähnliche 
oder sogar identische Anfragen aus der 
Vergangenheit  nden: die zugrundelie-
genden Geometrien und alle zusätzlichen 
Daten, die wir dazu haben. Das spart uns 
aber nicht nur Suchzeit, das spart dem ge-
samten Unternehmen doppelte Arbeit.“ 
In den vergangenen drei Jahren wurden 
mehrere Tausend Anfragen bearbeitet. 
So stellt es einen großen Vorteil dar, wenn 
sich Anfragen auf ihre Ähnlichkeit hin 
schnell prüfen lassen. 
Schnelle Implementierung, 
rascher Einsatz
Bei der Überführung des Altbestandes 
an 3D-CAD-Daten von etwa 14.000 Catia-
V4- und -V5-Blechformteilen in die Know-
ledgeBase sind die Prozesse ebenso ein-
fach wie zuverlässig. Im Batch-Modus 
konnte der Datenbestand in das System 
eingebunden werden. In nur etwa zwei 
Stunden war die Grundstruktur geschaf-
fen. Zuvor wurden die Mitarbeiter in einer 
eintägigen Schulung zur Anwendung und 
Einrichtung der Software geschult. Die 
Datenüberführung selbst läuft im Hinter-
grundmodus und brauchte nur wenige 
Tage. Das Tagesgeschäft wurde also zu 
keinem Zeitpunkt gestört. Bereits in der 
30-Tage-Pilotphase konnte die Software 
der SimuForm GmbH in dem Zulieferun-
ternehmen produktiv eingesetzt werden. 
Neben der Aufbereitung der 3D-CAD-
Daten liefen auf dem entsprechenden 
PC Hintergrundprozesse, die im Altda-
tenbestand die relevanten Daten und 
Dokumente den jeweiligen Geometri-
en automatisch zuordneten. Somit wur-
de gleichzeitig Ordnung und Struktur 
gescha en, ohne den aktuellen Daten-
bestand zu verändern. Die Software ist 
so konzipiert, dass sie ein Minimum an 
Aufwand in Schulung, Inbetriebnahmen 
und Einsatz erfordert, um beim Kunden 
schnell und e  zient in den Produktivbe-
trieb überführt zu werden. 
SimuForm Similia führt mit Hilfe des 
ganzheitlichen Prozesses zur Datenaufbe-
reitung nicht nur eine Ähnlichkeitsanalyse 
über alle Bauteile durch, sondern ermög-
licht auch den Zugri  auf die notwendigen 
Dokumente nahezu in Echtzeit. Die An-
wendungsgebiete für diese Software sind 
Konstruktion & Entwicklung, das Projekt-
management, der Einkauf und der Ver-
trieb. Alle kaufmännischen und techni-
schen Bereiche können praktisch durch 
eine e  ziente Suche und Datenzugri  
über dieses Verfahren pro tieren. „Jetzt 
sind unsere Mitarbeiter in der Lage, die 
Flut an Anfragen schneller und qualitativ 
hochwertiger zu bearbeiten“, erklärt der 
technische Leiter der Firma Heinrichs. 
to
KENNZIFFER: DEM21186
INTEGRIERTE GEOMETRISCHE ÄHNLICHKEITSSUCHE
Bessere, schnellere Angebote
VON CESAR LOPEZ
Die wieder positive Entwicklung der Wirtschaft erzeugt bei den Unternehmen in zweierlei Hinsicht Überlas-
tung. Die Produktionskapazitäten müssen hochgefahren werden und gleichzeitig muss das bestehende oder 
sogar reduzierte Personal eine deutlich höhere Anzahl von Anfragen bewältigen. Deshalb ist es heute bei den 
Zulieferern umso wichtiger, diese Anfrageflut schnell und effizient zu bearbeiten. Für dieses Aufgabenspek-
trum stellt der Softwarehersteller SimuForm IT-Lösungen bereit, etwa zur technischen Kostenkalkulation.
SimuForm Similia bietet eine geometrische Ähnlichkeits-
suche mit Verknüpfung zu Metadaten für die Kostenkal-
kulation. 
Bild: Heinrichs
Über die Heinrichs GmbH & Co. KG
Heinrichs produziert mit 290 Mitarbeitern in den 
Werken in Lennestadt sowie über 250 weiteren 
Mitarbeitern in den Tochterunternehmen und 
unterschiedlichen Beteiligungen mehr als 5.000 
verschiedene Artikel aus den Bereichen Stanz- 
und Umformtechnik sowie Aluminiumdruckguss. 
Außerdem ist Heinrichs einer der größten europä-
ischen Hersteller von LKW-Sonderarmaturen. Zu 
den über 450 Kunden zählen führende Auto-
mobilhersteller und Zulieferer. Darüber hinaus 
beliefert Heinrichs Unternehmen aus der Bau-, 
Elektro- und Möbelindustrie sowie Gerüst-, Stahl- 
und Maschinenbauunternehmen. 
Mehr unter www.heinrichs-gmbh.de 
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wickelt. Das Leistungsspektrum reicht von kundenspezi schen 
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Engineering-Dienstleistungen. 
Softwarelösungen
In vielen Fällen decken die bestehenden DMU-Standardprodukte 
nicht die Kundenanforderungen ab. Hier setzen die Teraport Soft-
warelösungen an. Basis ist der modular aufgebaute Softwarebau-
kasten. Systemunabhängige Lösungen passen sich ideal den indi-
viduellen Produktentwicklungsprozessen an. Die hochperforman-
ten und robusten Algorithmen ermöglichen einen einfachen Um-
gang mit 3D-Massendaten und bilden die Voraussetzung für auto-
matisierte DMU-Untersuchungen. Die Batchfähigkeit aller Module 
erlaubt dem Anwender ein ungehindertes Weiterarbeiten während 
der Berechnung.
Engineering-Dienstleistungen
Teraport Engineering unterstützt mit seinen Dienstleistungen die
Entwicklung von komplexen Produkten. Diese reichen von der An-
wendung über die Prozess- und Toolberatung, Workfl ow-Optimie-
rung, Standardisierung und Automatisierung bis zur kundenspe-
zi schen Software-Lösungsentwicklung im DMU-Umfeld. Insbe-
sondere in konstruktionsnahen Bereichen, der digitalen Produkt-
entwicklung, der Simulation (Package und Virtual Reality (VR)), der 
Produktionsvorbereitung und in Vertriebs- und Serviceprozessen 
sind die Engineering-Dienstleistungen etabliert.
Camtek GmbH
CAD/CAM-Systeme
Werkstraße 24
71384 Weinstadt
Tel.: 071 51 / 97 92-02
E-Mail: info@Camtek.de
Internet: www.Camtek.de
CAD/CAM-System OPTICAM
Drahterodiersystem integriert in SolidWorks
CAD/CAM-System PEPS Version 7.0
PEPS Bearbeitungsmodule:
2,5 D Fräsen, 3 D Fräsen, 5 Achsen simultan Fräsen,
Drahterodieren, 2-50 Achsen Drehen,
6 Achsen 3D simultan Laser- und Wasserstrahlschneiden, DNC-Systeme, 
Direktschnittstellen zu allen gängigen CAD-Systemen und eine Auftrags- 
und Programmverwaltung inklusive Anbindung an SAP-und ERP-Systeme.
PRETECH GmbH
Tinsdaler Heideweg 2a
22559 Hamburg
Tel.: +49 40 811840
E-Mail: mail@pretech.de
Internet: www.pretech.de
PRETECH ist seit 1992 ein Berechnungs-Spezialist in Konstruktion und 
Entwiklung für die gesamte Fertigungsindustrie
Unsere Dienstleistungen umfassen u.a.:
•  Strukturmechanik: Statik, Betriebsfestigkeit, Dynamik, Kinematik/Kinetik, Kontakt, 
Optimierungen, etc. (auch Material-Nichtlinearitäten, große Verschiebungen etc.)
•  Strömungsmechanik: auch mit bewegten Teilen, Wärmeleitung und -strahlung
Als Trainings- und Vertriebspartner bieten wir u.a.:
•  Training und Consulting zu FEM-Programmen wie MECHANICA oder CFdesign
•  ’Virtuelle Mechanik’: Grundlagen der Mechanik für zukünftige FEM-Anwender
•  Vertrieb der Software CFdesign (CFD), MECHANICA (Strukturmechanik, 
Wärmeleitung) und andere PTC-Produkte
WIN-Verlag GmbH & Co. KG
Johann-Sebastian-Bach-Str. 5
D-85591 Vaterstetten
Tel.: +49-(0)8106-350-0
Internet: www.win-verlag.de
Mit einer Platzierung hier im DIGITAL ENGINEERING-Markt  erreichen Sie ein 
Jahr lang durchgängige Präsenz in einem  etablierten Fachmagazin. Mit sehr 
geringen Kosten präsentieren Sie Ihr Unternehmen und ihre Vertriebspart-
ner regelmäßig  einer hochkarätigen Zielgruppe. Damit erhöhen Sie Ihre 
Kontaktchancen erheblich.
Martina Summer  (PLZ 00000-45999, 80000-99999)
Tel. 0 81 06/306-164, E-Mail: ms@win-verlag.de
Maike Gundermann  (PLZ 46000-79999 + Ausland)
Tel. 0 63 41/3 89 10 21, E-Mail: mgs@win-verlag.de
1/2011 
KOMPAS-3D
Distributor Deutschland
SATTLER media & datasystems
Schwerborner Strasse 6c, D-99087 Erfurt
Tel.: +49-(0)361-216 82 35
Email: contact@ascon.net
Internet: www.ascon.net
KOMPAS-3D, die preisgekrönte Lösung für MCAD von ASCON, bietet 
die e ektive Entwicklung von Industrieprodukten, die Konstruktion und 
die Erstellung der Dokumentation. KOMPAS-3D vereinigt in sich alle 
Grundfunktionen für die parametrische 3D-Modellierung, Möglichkeiten 
der 2D-Skizzierung und des Entwurfs, eine spezielle Anwendung für das  
Photorendering, die Bewegungssimulation, die dynamische und kinemati-
sche Analyse, den Export und Import aus andere CAD/CAM/PLM-Lösungen. 
KOMPAS-Lösungen sind berühmt für ihre vielfältige Funktionalität, einfache 
Erlernbarkeit und Anwendung, günstigen Preis und gute Kompatibilität zu 
anderen CAD-Lösungen.
InterCAM-Deutschland GmbH
Am Vorderfl öß 24a
33175 Bad Lippspringe
Tel.: 0 52 52 / 98 999 0
E-Mail: info@mastercam.de
Internet: www.mastercam.de
Die InterCAM-Deutschland GmbH ist der deutsche Distributor der gesamten 
Produktpalette von Mastercam, der weltweit führenden CAD/CAM-Software 
für Windows-basierte Systeme.
Mastercam bietet Fräsen in 2 bis 5 Achsen, Drehen, Drahten, künstlerische 
Reliefbearbeitung, 2D- und 3D-Design, Flächen- und Solidmodeling. Damit 
ist Mastercam die Komplettlösung für den Werkzeug-, Formen- und Ma-
schinenbau sowie für die Holz-, Stein- und Kunststo bearbeitung. Die freie 
Kombination der einzelnen Software-Module ermöglicht den ganz speziel-
len Einsatz von Mastercam, exakt auf die individuellen Anforderungen des 
Anwenders zugeschnitten
DeltaCAD
PTRO, Rue les rives de l‘Oise
F-60280 Venette
Tel.: +33 (0)3 44 90 78 40
Internet: www.gpure.net
DeltaCAD ist ein Anbieter für CAD, PLM, CAE und Workfl ow Strategien im 
Ingenieursbereich.
GPure ist die optimale Lösung um DMU-Modelle (Digital Mockup) für Projekt-
Abläufe, Konzept-Überprüfung, Bewerbungsanfragen, 3D Dokumentation, 
CAE und Web-Visualisierungen anzupassen.
GPure kann sehr große DMUs für den Schi sbau, Anlagen-Design, Luftfahrt-, 
Eisenbahn- und Automobil-Industrie händeln. Dank der Automatisierungs-
Maschine reduziert es die DMU-Adaptierungskosten wesentlich und sichert 
die Reproduzierbarkeit.
Durch die zahlreichen anwendbaren CAD- und Visualisierungs-Import/
Export-Formate und durch die Integrations-Features, kann GPure in vielen 
PLM/CAD-Systemen angewendet werden.
JPG to JBIG2 Converter | Convert JPEG to JBIG2, Convert JBIG2 to
Image Converter Pro - JPEG to JBIG2 Converter. Convert JPEG (JPG) Images to, from JBIG2 Images on Windows.
convert pdf to jpg 300 dpi; change pdf to jpg
JPG to DICOM Converter | Convert JPEG to DICOM, Convert DICOM to
Image Converter Pro - JPEG to DICOM Converter. Convert JPEG (JPG) Images to, from DICOM Images on Windows.
convert pdf to jpg file; change pdf file to jpg online
1/2011
56
Hardware & Peripherie
3D-Grafi k-Trends
O
bwohl für CAD geeignete Bildschir-
me kaum noch aus der Masse der 
leistungsfähigen Consumer-Geräte 
herausstechen, hat sich in punkto Gra k-
systeme an der strikten Trennung zwischen 
„professionell“ und „Consumer“ nichts ge-
ändert. Das bedeutet, dass Hardwareher-
steller wie Nvidia und AMD eng mit den 
CAx-Anbietern zusammenarbeiten, Ent-
wicklern über Middleware-Lösungen ge-
eignete 3D-Programmierwerkzeuge an 
die Hand geben und schließlich IT-Themen 
wie Cloud-Computing aufgreifen. 
Schnittstellen für GPGPU
Mit ihrer wachsenden Rechenleistung 
können die Gra kkarten auch zuneh-
mend Aufgaben des Hauptprozessors 
übernehmen. Die neue Gra karchitektur 
Fermi von Nvidia basiert zum Beispiel auf 
bis zu 512 Prozessorkernen, die parallel 
Rechenaufgaben abarbeiten können. Für 
die entsprechenden programmierbaren 
Architekturen hat sich der Begri  GPGPU 
durchgesetzt, General Purpose Graphics 
Processing Unit. Sowohl AMD mit Stream 
SDK als auch Nvidia mit CUDA erö nen 
Programmierern die Möglichkeit, die GPU 
auch über gra sche Berechnungen hinaus 
einzusetzen, zum Beispiel für statistische 
Analysen, biochemische Untersuchungen 
oder geologische Explorationen. AMDs 
Stream-optimierte Anwendungen vertei-
len in Verbindung mit AMD-CPUs zum Bei-
spiel sequenzielle und aufgabenparallele 
Berechnungen auf den Prozessor, gra sche 
und datenparallele dagegen auf die Gra-
 kkarte. Auf bestimmte Softwarelösungen 
wie Matlab, eigens entwickelte FEM-Solver 
oder auf Simulationslösungen spezialisier-
te Anwendungen o erieren außerdem 
Unternehmen wie Accelereyes oder Acce-
leware. Der Nachteil all dieser Lösungen: 
Sie sind proprietär und an die jeweiligen 
Produkte der Hersteller gebunden. 
Dagegen bietet die Open-CL-Spezi -
kation, vor anderthalb Jahren durch das 
Khronos-Konsortium rati ziert und frei-
gegeben, eine o ene Schnittstelle für die 
parallele Programmierung. Damit ist es 
möglich, sowohl die Rechenleistung der 
GPUs als auch der CPUs für jede Applika-
tionen voll auszuschöpfen, unabhängig 
vom jeweiligen Hardware- oder Software-
Anbieter. Open CL ersetzt allerdings nicht 
die bereits vorhandenen Lösungen von 
AMD und Nvidia, sondern erweitert ihren 
Funktionsumfang. Damit steht neben der 
Verkleinerung der Strukturbreiten und zu-
sätzlichen Prozessorkernen eine weitere 
Möglichkeit zur Verfügung, die Rechen-
leistung von Workstations zu steigern.
AMD unterstützt Open CL bereits mit 
Treibern auch auf Seiten der CPU und Intel 
plant, die Rechenleistung der Prozessoren-
generation namens Sandy Bridge mit Hilfe 
einer Open CL-Implementierung e  zien-
ter auszuschöpfen. Wie auch AMDs Fusion-
Konzept, materialisiert in den APUs (Acce-
lerated Processing Units) verfügt auch die 
Sandy Bridge-Architektur über eine integ-
rierte GPU.
Cloud Computing
Unternehmen wie Airbus oder Boeing, 
die weltweit entwickeln, konstruieren und 
fertigen und die mit vielen Zulieferern zu-
sammenarbeiten müssen, halten einen 
großen Teil der Daten zentral auf Servern 
vor, damit die Mitarbeiter, egal wo sie sich 
gerade aufhalten, darauf zugreifen kön-
nen. Um den Datentransfer über das Web 
zu beschleunigen, bietet Nvidia den Re-
alityServer an, eine Kombination aus der 
Tesla-Plattform und 3D-Webservices. Das 
RealityServer-System lässt sich mit acht 
GPUs für kleine Arbeitsgruppen kon gu-
rieren, aber auch mit 100 GPUs, um einen 
größeren Benutzerkreis mit komplexen, 
fotorealistischen 3D-Modellen und 3D-
Umgebungen zu bedienen. Immer mehr 
Service-Provider stellen GPU-basierte 
Clouds bereit. 
Auch AMD springt auf den Zug des 
Cloud Computing auf und setzt dabei auf 
gängige Standards. Die ATI FirePro RG220 
kombiniert die Gra kleistung mit dem PC-
over-IP-Remote-Protokoll von Teradici für 
die Kompression und den Datentransfer. 
Die Lösung unterstützt virtuelle Maschi-
nen mit mehreren Gra kkarten in einem 
System über VMware oder Parallels Work-
station. AMD emp ehlt sie für CAD und 
DCC genauso wie für Business-Anwendun-
gen. Eine Marktübersicht zu den aktuellen 
3D-Gra kkarten  nden Sie ab dem 1. De-
zember 2011 auf unserer Website unter: 
www.digital-engineering-magazin.de.  
MEHR LEISTUNG FÜR DIE CLOUD, WENIGER ARBEIT FÜR DIE CPU
Parallel-Gesellschaft  
VON ANDREAS MÜLLER
Sowohl AMD als auch Nvidia haben ihr jeweiliges Grafikkartensortiment für professionelle Anwender in 
diesem Jahr sukzessive überarbeitet und von der Einsteigerkarte bis zum High-End-Modell vervollständigt. 
Nun, kurz vor Jahresende, ist es an der Zeit, ein Fazit zu ziehen und die längerfristigen Trends aufzuzeigen, 
die sich in der Produktpolitik der Grafikspezialisten widerspiegeln. 
Die Quadro 2000 hat das Zeug, 
Nvidias Brot-und-Butter-
Modell für gängige 3D-
CAD-Anwendungen 
zu werden. 
Die ATI FirePro RG220 kombiniert 
die Grafi kleistung mit dem 
PC-over-IP-Remote-
Protokoll von 
Teradici. 
Bild: AMD
57
Komponenten + Werkstoff e
INNOVATIONEN FÜR 
KONSTRUKTEURE 
Komponenten + Werkstoff e
1/2011
58
Komponenten + Werkstoff e
SONDERTEIL
Automatisierungstechnik
tung oder zur Vermeidung unnötiger 
Serviceeinsätze zu sammeln.
In der Vergangenheit basierte de-
ren Kommunikation auf der bewähr-
ten RS485-Hardware mit Pro bus- oder 
Modbus-Protokoll. Jetzt ist das Industrial 
Ethernet auf dem Vormarsch.
Zum Leidwesen der Anwender bietet 
das Ethernet kein einheitliches Protokoll, 
das alle Hersteller in gleicher Weise nut-
zen. Zurzeit sind mehrere Ethernet-Pro-
tokolle nebeneinander im Einsatz. Dazu 
gehören Ethernet IP, Foundation Field-
bus HSE, Modbus TCP oder auch Pro -
net. Dies macht es den Endanwendern 
schwer, sich für diese Technologie zu ent-
scheiden.
Es bestand die Ho nung, dass HSE 
mit dem Foundation-Fieldbus-Protokoll 
zum Industriestandard für Ethernet wer-
den könnte. Leider haben sich noch nicht 
alle PLS-Hersteller für dieses Format ent-
schieden. Außerdem ist die Spezi kation 
für HSE Remote I/O erst noch in Vorbe-
reitung. Zudem gibt es keine Feldgerä-
te mit direktem Ethernetzugang. Daher 
ist es sinnvoll, Remote I/O mit dem weit 
verbreiteten Modbus-TCP-Protokoll aus-
zustatten, das von allen namhaften PLS-
Herstellern wie ABB, Emerson, HIMA, Ho-
neywell, Schneider Electric, Siemens und 
Yokogawa unterstützt wird.
Ethernet Remote I/O Slaves
Die Feldbustechnik hat im Laufe der letz-
ten zehn Jahre an Bedeutung gewonnen. 
Hunderttausende Remote-I/O-Module 
sind weltweit im Einsatz. Jetzt wird ein 
weiterer Meilenstein erreicht. Ethernet 
Remote I/O nutzt vorhandene, betriebs-
bewährte I/O-Module, die alle für die 
Prozessinstrumentierung erforderlichen 
Funktionalitäten an das Industrial Ether-
net ankoppeln.
I
n der Automatisierungsbranche scheint 
es, dass Hersteller insgesamt danach 
streben, die Netzwerkarchitektur der 
diskreten und hybriden Prozesse zu ra-
tionalisieren, so dass es notwendig wird, 
eine kostengünstige, fl exible und zu-
kunftsfähige Netzwerk-Architektur be-
reitzustellen und dabei die Verbindung 
zum Internet und der anlagenweiten Ver-
netzung aufzubauen.
Industrial Ethernet ist in der Industrie 
weit verbreitet und  ndet jetzt seinen 
Weg in die Prozessinstrumentierung. Bei 
Neuanlagen und mehr noch bei der Mo-
dernisierung bestehender Anlagen wer-
den verstärkt Remote I/O eingesetzt, da 
hierdurch gegenüber der traditionellen 
Instrumentierung deutliche Einsparun-
gen möglich sind. Dies gilt in besonde-
rem Maße, wenn Asset-Management-
Funktionalitäten genutzt werden, um 
Informationen über vorbeugende War-
VON RAINER HILLEBRAND
Ein neuer Ansatz in der Bustechnologie verwendet betriebsbewährte Baugruppen unter Hinzufügung eines 
Ethernet-Gateways. Da die Prozesstechnik immer mehr nach Wegen sucht, die Anwendungen in der Produk-
tion mit den Systemen zur Steuerung der Geschäftsabläufe zu verzahnen, wenden sich die Hersteller der Pro-
zessautomatisierung dem Industrial Ethernet zu.
INDUSTRIAL ETHERNET IN DER PROZESSAUTOMATISIERUNG
Flexible Topologie für die Zukunft
Bild 1: Mit Ethernet 
ins Feld.
1/2011 
59
Komponenten + Werkstoff e
SONDERTEIL Komponenten + Werkstoff e
Automatisierungstechnik
Ethernet-Remote-I/O ermöglicht die 
Kombination sowohl analoger als auch 
binärer Signale im selben Slave. Sie un-
terstützen Namur- oder Schaltsignale 
und Magnetventilausgänge sowie Tem-
peratureingänge oder die Speisung von 
2- oder 4-Leiter-Transmittern, Proportio-
nalventilen und Positionern. 
Der modulare Ansatz führt zu einer 
kompakten Lösung mit bis zu 184 Binär-
signalen oder 80 analogen I/Os oder ei-
ner Kombination von analogen und bi-
nären I/Os.
Module lassen sich innerhalb dieses 
Rahmens jederzeit ergänzen. Daraus er-
gibt sich eine modulare Erweiterbarkeit 
für jeden Bedarf. Es stehen Gehäuse in 
Kunststo  oder Edelstahl zur Verfügung, 
um dem Anwender zugeschnittene Lö-
sungen bieten zu können, die auf Stan-
dards aufbauen, damit die Produktion 
schnell auf die Anforderungen reagie-
ren kann und die Kosten im Rahmen 
bleiben.
Ethernet Remote I/O verhält sich wie 
jeder andere Ethernet-Teilnehmer. Es ver-
wendet für den Explosionsschutz einen 
Ex-e-Busanschluss in Zone 1 oder „Ex nA“ 
in Zone 2, so wie es auch dem traditionel-
len RS485-Pro bus entspricht.
Die Feldstromkreise sind vollständig gal-
vanisch vom Ethernet getrennt und ent-
koppelt. Daher haben Wartungsarbeiten 
an den Feldstromkreisen keinen Einfl uss 
auf Nachbargeräte oder den Bus. Ein 
Kurzschluss an einem Ein- oder Ausgang 
beeinträchtigt andere Kanäle in keiner 
Weise. Module und Gateways können 
gesteckt oder entnommen werden, ohne 
das Ethernet-Netzwerk zu gefährden.
Systemintegration durch FDT/DTM
Die Integration der Ethernet Remote I/O 
in passende Leitsysteme wird durch die 
bewährte FDT-Technologie (Field Device 
Tool) und zerti zierte DTMs (Device Type 
Manager) erreicht. So kommt man zu ei-
nem einfach zu handhabenden Kon -
gurationswerkzeug, das Teil der PLS-Be-
dienoberfl äche ist und sich wie andere 
mit DTM eingebundene Geräte verhält. 
Sollte dieses Tool auf der Systemseite 
nicht zur Verfügung stehen, können an-
dere handelsübliche FDT-Rahmenappli-
kationen eingesetzt werden, die diese 
Technologie unterstützen und Import- 
und Export-Funktionen zur Systeminte-
gration bieten. PACTware ist dabei eine 
von vielen Möglichkeiten.
Ethernet hat Vorteile
Ethernet ist in der Lage, große Daten-
mengen mit hoher Geschwindigkeit zu 
transportieren und Realtime-Applikatio-
nen zu unterstützen. 
Im Prinzip ist das Modbus-TCP-Proto-
koll geeignet, diese Anforderungen zu er-
füllen. Die bewährten Modbus-Telegram-
me werden in TCP-Pakete eingebunden 
und über Ethernet verbreitet. Der Phy-
sical Layer basiert auf handelsüblichen 
verdrillten Leitungen mit Switches und 
LWL-Verbindungen zur Überbrückung 
großer Distanzen.
Modbus TCP kann Multi-Master-Ope-
rationen mit mehreren Controllern oder 
SCADA-Systemen durchführen, die ge-
meinsame Slaves mit analogen und bi-
nären Ein- beziehungsweise Ausgängen 
nutzen. 
Ethernet-Netzwerke bieten Ringtopo-
logien, die redundante Strukturen für die 
bestmögliche Zuverlässigkeit aufbauen. 
Ethernet lässt sogar den gleichzeitigen 
Betrieb von Ethernet/IP- und Modbus-
TCP-Protokollen auf derselben Infrastruk-
tur zu.
Die Kombination der Ethernetttech-
nologie mit FDT/DTM erlaubt es darüber 
hinaus HART-Feldgeräte über dasselbe 
Netzwerk anzusprechen. Selbst wenn der 
Master nicht in der Lage ist, HART-Proto-
kolle zu verarbeiten, kann ein separater 
Bedienplatz (Workstation), der mit einer 
FDT-Rahmenapplikation ausgestattet ist, 
diese Aufgabe erfüllen. 
Industrial-Ethernet-Geräte können so 
gebaut werden, dass sie die Anforderun-
gen der europäischen ATEX-Richtlinie an 
die Explosionsschutzart Ex e (erhöhte 
Sicherheit) erfüllen. Viele Geräte haben 
auch eine Class-1-, Division-2-Zulassung 
zur Installation des Standard-Ethernets 
im explosionsgefährdeten Bereich.
Eine fl exible Topologie gilt als wichtige 
Voraussetzung für Anwendungen in der 
Prozesstechnik. Das Ethernet  erfüllt die-
se Anforderungen und unterstützt eine 
Vielzahl verschiedener Topologien, zum 
Beispiel lineare, sternförmige, baumar-
tige, ringförmige und vermaschte Netz-
werke mit Kupfer oder optischen Signal-
strecken. 
Zusammenfassung
Industrial Ethernet fügt Remote I/O eine 
neue Dimension hinzu, um alle Arten 
von eigensicheren Ein- und Ausgängen 
an Prozessleitsysteme anzubinden, wie 
sie in der chemischen, petrochemischen 
und pharmazeutischen Industrie, aber 
auch im Öl- und Gasbereich eingesetzt 
werden. Die Vorteile liegen nicht nur in 
der anlagenweiten Nutzung der bewähr-
ten Ethernet-Technologie, sondern auch 
in der einfachen Weise, wie die Slaves in 
die PLS- oder SPS-Umgebung eingebun-
den werden können. 
rt
Der Autor dieses Beitrags, Dipl.-
Ing./D.I.C. Rainer Hillebrand, 
ist Leiter der Produktgruppe 
Remote-I/O-Systeme für den 
Geschäftsbereich Prozessauto-
mation bei der Pepperl+Fuchs 
GmbH.
KENNZIFFER: DEM21148
Bild 2: Ethernet Remote I/O mit 
redundanten Gateways.
Bilder: Pepperl+Fuchs
1/2011
60
Komponenten + Werkstoff e
SONDERTEIL Komponenten + Werkstoff e
Verbindungstechnik
Sondertechnologien wie Chip on Board 
und FlipChip.
COB-Verguss auf Leiterplatte 
bei RAFI Eltec
Bei der Baugruppe von Ra  in Bild 1 wer-
den zunächst auf der Unterseite Lötde-
pots als BGA-Balling aufgebracht, gefolgt 
von einer einseitigen SMD-Bestückung. 
Die so gefertigten SMD-Bauteile werden 
anschließend vergossen. Der Verguss wird 
im Dam&Fill-Verfahren ausgeführt, wobei 
zwei Raupen DELO-MONOPOX GE785 als 
„Dam“ aufeinandergelegt und anschlie-
ßend mit dem „Fill“ DELO-MONOPOX 
GE725 ausgegossen werden. Verwendet 
wird ein Schneckendosierventil, um eine 
gleichförmige Dosierung der Komponen-
ten zu gewährleisten. Anschließend er-
folgt die Laserbeschriftung der Kompo-
nenten auf dem Verguss, der innerhalb 
von 20 Minuten bei 150 Grad Celsius im 
Umluftofen ausgehärtet wurde. Darüber 
hinaus erfüllt der Klebsto  alle An-
forderungen an die Lötbeständig-
keit. Vorteil dabei: das Dosierpro l 
kann einfach an die jeweilige Pa-
ckage-Geometrie angepasst wer-
den, was eine hohe Flexibilität in 
der Fertigung ermöglicht. Zusätz-
lich zeigt er ein sehr homogenes 
Verarbeitungsverhalten. Oben-
drein schützt er das Bauteil be-
ziehungsweise. die emp ndliche 
Elektronik gegen Umwelteinfl üs-
se und zeigt eine sehr gute Perfor-
mance in Zuverlässigkeitsquali -
zierungstests. Die Eigenschaften 
des Materials führen zu einem ge-
ringen Stress im Package. Durch den pla-
naren Verguss lässt sich die Baugruppe 
wie ein BGA-Baustein bestücken.
Hochzuverlässige 
Mikroelektronik-Packages 
Die Vergussmassen weisen ein ideales 
Eigenschaftspro l für den Hochzuverläs-
sigkeitsbereich auf. Sie basieren auf Ep-
oxidharzen mit organischen Säureanhy-
driden als Härter. Über die Abmischung 
von Grundharzen mit spezi schen Ei-
genschaften, den Einsatz von Haftver-
mittlern und den Zusatz von Füllsto en 
entstanden neue Materialien: Säurean-
hydridhärter ermöglichen über eine spe-
zielle Ringstruktur eine enge Vernetzung 
des Polymers und damit Glasübergangs-
temperaturen von über 150 Grad Celsius. 
Durch die geringe Dehnung der Ringe 
und molekulare Vernetzung weisen diese 
Polymere niedrige thermische Ausdeh-
nungskoe  zienten zwischen 20 bis 25 
D
er Industrieklebsto hersteller DELO 
hat neue Vergussmassen auf Basis 
säureanhydridvernetzender Epoxid-
harze entwickelt: Diese kombinieren Ei-
genschaften, die bisher bei Vergussmas-
sen noch nicht in Kombination existierten 
und auf deren Verarbeitung abzielen. 
Durch das spezielle Fließverhalten lässt es 
sich gleichmäßig dosieren. Zusätzlich här-
ten sie schneller als vergleichbare Produk-
te aus. Dadurch ermöglichen sie schnelle 
und stabile Produktionsprozesse. Einsatz-
gebiete sind die Sensorik und Aktorik im 
Automobilbereich, etwa beim Abdich-
ten eines Öldrucksensors im Motorraum. 
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist 
der partielle oder vollständige Verguss 
von Halbleiterchips oder Sensorelemen-
ten auf einer Leiterplatte, die so genannte 
„Chip-on-Board“-Technologie (COB).
Das Unternehmen Ra  produziert mit 
etwa 250 Mitarbeitern als reiner Ferti-
gungsdienstleister elektronische Bau-
gruppen und Systeme für verschiedens-
te Branchen. Dabei kombiniert RAFI Eltec 
Standardbestückungstechnologien mit 
EINSATZ VON INDUSTRIEKLEBSTOFFEN IN DER ELEKTRONIKFERTIGUNG
In der Masse liegt die Kraft
VON HARALD NEUMEIER
Empfindliche Elektronik im Packaging-Bereich muss effizient und zuverlässig gegenüber aggressiven Umge-
bungseinflüssen wie beispielsweise Öl, Kraftstoff, Vibrationen oder Temperatur geschützt werden. Durch die 
neu entwickelten Vergussmassen, die Säureanhybride DELO-MONOPOX GE785 und DELO-MONOPOX GE725 
als Dam&Fill-System von Delo, lässt sich eine deutliche Effizienzsteigerung in der Elektronikfertigung bei der 
RAFI Eltec GmbH erzielen.
Bild 1: COB-Verguss bei RAFI Eltec. 
Bilder: DELO
Bild 2: Verlauf der Druckscherfestigkeit in Abhängig-
keit von der Aushärtungszeit.
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