Medizintechnik
nutzt, „aber mit dem klaren Ziel, ME 10 ganz abzulösen“, so Ul-
rich Reichert. Zurzeit betreibt HT 15 SolidWorks-Arbeitsplätze. Im 
CAM-Bereich setzt man WiCAM ein, um die NC-Programme für 
die Blechteile wie auch die Schachtelungen auf den Blechtafeln 
zu erstellen. Darüber hinaus nutzt HT ein neues ERP-System von 
Bäurer, „das bis Mitte 2011 auch mit dem Kon gurator verbun-
den sein soll“, wie Konstruktionsleiter Stefan Burmann erläutert.
Sozusagen „on the top“ wurde nun Tacton Con gurator ein-
geführt. Was sprach für dieses System? Dazu Stefan Burmann: 
„Am meisten sprach für Tacton die enge Integration in Solid-
Works in Form von TactonWorks. Mit ausschlaggebend war 
aber auch die in den Augen unserer Mitarbeiter einfachere Be-
dienung als bei anderen Systemen.“
Weitere Vorteile werden in der Nutzung nur einer Daten-
bank, der guten Regelerstellung und -verwaltung, der stan-
dardmäßigen Ausgabe von Excel-, Word- und Textdateien, der 
ERP-Anbindung und in der Möglichkeit gesehen, Tacton Con -
gurator Site Application auch ohne SolidWorks nutzen zu kön-
nen. Betreut wird HT von dem deutschen Tacton-Händler Lino 
GmbH in Mainz.
Der Tacton Confi gurator
Als TactonWorks ist der Kon gurator direkt in Solidworks inte-
griert. Die Direktintegration bietet folgende Vorteile:
•  Ingenieure können schnell kundenspezi sche 3D-Modelle 
und Zeichnungen für Angebote und Fertigung erstellen und 
kon gurieren.
•  Routineaufgaben bei der kundenspezi schen Konstruktion 
werden automatisiert sowie manuelle Konstruktionsänderun-
Schiebetürenanlage, links in TactonWorks, rechts als 3D-Modell in So-
lidWorks. Beide Bereiche sind integriert. 
Bilder: HT Labor- und Hospitaltechnik
Benutzerober äche des CAD-Systems WiCAM, das ebenfalls mit 
dem Konfi gurator verbunden ist.
Internationaler VDI-Kongress
Getriebe in 
Fahrzeugen 2011
07. und 08. Juni 2011
in Friedrichshafen
Gold sponsors:
Veranstaltung des VDI Wissensforum | www.getriebekongress.de 
Telefon +49 211 6214-201 | Telefax +49 211 6214-154
Mit Plenarvorträgen von:
Rainer Bomba
Staatssekretär Bundesministerium für 
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin
Dr. Li Jun
Vice Chief Engineer of China FAW Group 
Corporation, President of R&D Center of 
FAW, Changchun, China
Jeffrey P. Lux
Vice President, GME Powertrain Engineering, 
Adam Opel GmbH, Rüsselsheim
Bernhard Mattes 
Vorsitzender der Geschäftsführung, 
Ford Werke GmbH, Köln
Dr. Heinz-Jakob Neußer
Leiter Antriebsentwicklung, 
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Weissach
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3/2011
32
Im Fokus
Medizintechnik
gen in einen Konstruktionsprozess inte-
griert.
•  Die Migration von 2D nach 3D wird ver-
einfacht, denn anstatt alte Zeichnun-
gen immer wieder neuen Anforderun-
gen anzupassen, können Zeichnungen 
leicht aus individuell generierten 3D-
Modellen abgeleitet werden.
•  Tausende von Produktvarianten lassen 
sich mittels Stapelverarbeitung auto-
matisiert als eigenständige CAD-Datei-
en erstellen.
•  Web-Benutzer können interaktiv indivi-
duelle Produkte kon gurieren und die 
dynamisch erzeugten CAD-Dateien und 
Bilder ihrer so spezi zierten Produkte 
anzeigen oder herunterladen.
Die Tacton Con gurator Site Application 
(TCsite) basiert auf dem Tacton Con gura-
tor Server und ist unabhängig von einem 
expliziten CAD-Arbeitsplatz. Die Software 
verfügt über alle notwendigen Funkti-
onen für den Vertrieb kon gurierbarer 
Produkte und kann sowohl vom internen 
Vertrieb, von Händlern als auch Endkun-
den bedient werden. Die Anwenderpro-
 le bestimmen dabei, welche Preislisten 
und Sprachen benutzt werden und wer 
gespeicherte Kon gurationen, Preise, Ra-
batte usw. einsehen oder ändern darf. Die 
Benutzerober äche ist programmierfrei 
mit Style-Sheets anpassbar.
Der Projektablauf
Seit Anfang 2009 befasste sich HT intensi-
ver mit der Einführung eines Kon gurators. 
„Nach einigen Tests mit dem in SolidWorks 
integrierten Kon gurator DriveWorks-
Xpress, die positiv verliefen, aber auch 
zeigten, dass die Funktionalität dieses Sys-
tems unseren Anforderungen nicht ge-
nügte, gab es ein Initialgespräch mit unse-
rem CAD-Lieferanten Unicam. Daraufhin 
 ngen wir an, ein geeignetes System zu 
suchen“, erinnert sich Ulrich Reichert.
Intensive Systemvorführungen und 
auch Referenzbesuche folgten in den 
nächsten Monaten. Im Oktober 2009 
stand fest: HT nutzt Tacton und beginnt 
mit einem Pilotprojekt. Dementspre-
chend erfolgte eine dreitägige Schulung 
bei Lino, die Reichert als sehr eff ektiv be-
zeichnet, „weil wir schon direkt an un-
serm Pilotprojekt gearbeitet haben: eine 
zwei üglige Schiebetürzarge.“ 
„Dieses Pilotprojekt verlief zu unserer 
Zufriedenheit und hat den positiven 
Eindruck verstärkt, den wir schon bei 
den Vorführungen hatten“, stellt Florian 
Trautnitz fest, Konstruktionsmitarbeiter 
und zuständig für die Umsetzungen der 
HT-Ideen in Tacton.
Neben TactonWorks wurde das oben 
erwähnte TCsite getestet, ein System, das 
Produktvarianten direkt in Fertigungsin-
formationen umsetzt, ohne einen CAD-
Arbeitsplatz zu benötigen. Es arbeitet mit 
einer Web-Ober äche und kann daher 
von jedem Berechtigten von jedem Ort 
aus bedient werden. „Das ist besonders 
günstig für die direkte Anbindung des 
Vertriebs“, sagt Thomas Fritsch und Stefan 
Burmann ergänzt: „Stellen Sie sich vor, ein 
Vertriebspartner in Mexiko gibt heute eine 
Tür in dieses System ein und morgen kann 
die bei uns schon in der Fertigung laufen, 
ohne Zwischenstufen!“ Darin steckt natür-
lich, außer der Konstruktionsautomatisie-
rung, ein enormes Potenzial. HT beschloss 
daraufhin, beide Produkte von Tacton, 
Tactonworks und TCsite, einzuführen.
Über TCsite sollen später 70 Prozent 
der Projekte abgewickelt werden, über 
TactonWorks rund 30 Prozent. Im letz-
ten Fall, mit CAD, kann noch eingegriff en 
und Sonderkonstruktionen oder Neu-
konstruktionen eingefügt werden.
Aktueller Stand
Seit Herbst 2010 läuft die Kon guration 
der zwei ügligen Schiebetürzarge nun 
produktiv. Bereits drei Aufträge konnten 
über diesen Weg abgewickelt werden. 
Mit einer sehr bemerkenswerten Zeiter-
sparnis: Der früheren einstündigen Bear-
beitungszeit stehen jetzt etwa 10 bis 12 
Minuten gegenüber. Zusätzlich konnte 
HT die Bearbeitungszeit in der CNC-Pro-
grammierung von herkömmlich rund 20 
Minuten pro Türanlage durch Anbindung 
über WiCAM DXF-Autoloop auf etwa 10 
Minuten reduzieren.
Durch eine im nächsten Schritt geplan-
te direkte Datenübergabe zur WiCAM-Va-
riante entfällt die NC-Programmierung der 
Einzelteile fast komplett, da nur noch eine 
maschinenspezi sche Tafelbelegung (Ver-
schachtelung) statt nden muss. Schon 
hier zeigt sich, was möglich ist, ohne dass 
alle Abläufe bereits optimiert wären.
Folgende Punkte wurden bis jetzt eben-
falls noch erreicht:
•  Ausgabe einer DXF-Autoloop-Datei für 
den automatischen Import in das Wi-
CAM-CNC-System
•  Optimierung der Abläufe, bevor sie in 
Tacton „einprogrammiert“ werden
•  Optimierung der Zeichnungserstellung
•  Spezi kation der ERP-Schnittstelle in Zu-
sammenarbeit mit dem ERP-Hersteller 
und Lino. Durch die Kopplung mit ERP 
wird sich die Zeit für die Erstellung einer 
Stückliste um 75 Prozent reduzieren.
Als nächste Aufgaben der Umsetzung in 
den Kon gurator sehen die Heidecker 
die ein ügelige Schiebetürenanlage und 
Metall-Schrankanlagen. Das Projekt wird 
von Lino zur großen Zufriedenheit der 
HT-Spezialisten betreut. Auch Tacton 
selbst hat sich bereits in Heideck sehen 
lassen, so dass der Informations uss mitt-
lerweile nicht nur zum Anwender, son-
dern auch umgekehrt vom Anwender 
zum Hersteller läuft. 
to
KENNZIFFER: DEM21851
Über Lino
Die Lino GmbH in Mainz unterstützt 
ihre Kunden mit F&E-Beratung sowie 
Software-Produkten für Design Auto-
mation (TactonWorks, Tacton Con gu-
rator), 3D-CAD (SpaceClaim, KeyShot) 
und Datenqualität (simus classmate). 
Das Unternehmen hat sich auf die 
Integration von Produkten aus den Be-
reichen Kon guration, FEM, PDM/PLM, 
ERP und Klassi kation fokussiert.
Zu den Kunden gehören unter an-
derem Firmen wie Applied Materials, 
FLSmidth, HT Labor + Hospitaltechnik, 
Maurer Söhne, mdexx, Pfeuff er und 
Siemens. 
www.lino.de
Betreuten bei HT die Einführung des Tacton 
Confi gurator: Stefan Burmann, Ulrich Reichert, 
Florian Trautnitz (von links).
Das automatische Blechbearbeitungssystem 
bei HT in Heideck.
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3/2011 
33
Im Fokus
Medizintechnik 
D
as französische Unternehmen Chau-
vin ist weltweit präsent und wurde 
2002 von der amerikanischen Firma 
Bausch & Lomb übernommen. Diese ist 
mit 12.000 Mitarbeitern in drei Bereichen 
tätig: Medikamente, Kontaktlinsen und 
deren Verbrauchsmaterialien sowie Im-
plantante zur Augeninnenchirurgie.
Der Standort Toulouse in Frankreich ist 
für die Produktion der Implantate zustän-
dig: Diese werden aus Acrylwerkstoff en 
durch CNC-Fertigungstechnik hergestellt. 
Dazu ist die Werkstatt mit zwei zweiachsi-
gen Drehmaschinen sowie mehreren fünf-
achsigen Fräsmaschinen ausgestattet.
Bei der Fertigung ist der Werkstoff  der 
Augenimplantate starr; nach der Ferti-
gung wird er durch Wässerung  exibel. Je-
des Materialpaket hat dabei verändernde 
Parameter, das fertige Produkt muss aber 
immer gleich sein, egal welche Materialei-
genschaften vorliegen. Zur Lösung dieser 
Frage haben Bausch & Lomb-Ingenieure 
eine Inventarliste im Microsoft-Excel-For-
mat entwickelt mit allen Kenngrößen und 
deren sich daraus ergebenden Daten. Die-
se Daten steuern dann die Materialbear-
beitung auf den CNC-Maschinen. 
Aufgrund ihrer überlegenen Produktei-
genschaften stellte das Unternehmen zu-
nehmend auf asphärische Augenimplan-
tate um, bekam dadurch aber Probleme 
in der CAM-Programmierung. Bei einer 
asphärischen Linse weicht die optisch 
wirksame Form von der Kugelform ab. 
Durch die höhere Zahl an Parametern kön-
nen Abbildungsfehler vermieden werden, 
die bei sphärischen Linsen unausweich-
lich sind. Jedoch ist die Fertigung wesent-
lich aufwendiger als die eines sphärischen 
Elements, weshalb das Unternehmen eine 
neue CAD/CAM-Lösung benötigte und 
sich schließlich für TopSolid entschied.
Nach einer Entwicklungsphase hat sich 
die Programmierungskette stabilisiert, das 
Unternehmen ging mit dieser Systemaus-
richtung erfolgreich in Serie: 
•  Schnittstellendateien mit den grundle-
genden Eingabeparametern
•  Spezi sche Schnittstellen, von Missler 
Software Services entwickelt
•  TopSolid-Design-integrierte Software, 
die spezi sch für Bausch & Lomb die Da-
tenberechnung und die Ermittlung der 
Fertigungspunkte für trockene Werkstof-
fe übernimmt
•  Fertigungsstrategien durch TopSolid 
Cam (NC-Code) 
•  angepasster Post-Prozessor für die Ma-
schinen. 
Anwenderbeispiel Dornberger
Zum zweiten Praxisbeispiel: Die franzö-
sische Firma Dornberger und Söhne ist 
in Vinon Sur Verdon beheimatet. Mit der 
Wirtschaftskrise vor zwei Jahren hat der 
ehemalige Zulieferer speziell im Schiff -
fahrtssektor seine Aktivitäten auch auf die 
Medizintechnik ausgedehnt. Die Firma hat 
in ein Entwicklungs- und Forschungspro-
jekt investiert, was zur Markteinführung 
eigener Produkte geführt hat. 
Für die neue Aktivität der Firma war der 
Erwerb einer CAD/CAM-Software unab-
dingbar. Das Unternehmen hat sich 
für die integrierte Lösung Topsolid 
entschieden, denn sie bot mehrere 
Vorteile: Topsolid kann Spritzgussformen 
entwerfen, problemlos die Freiform ä-
chen für Elektroden aufbereiten und das 
Ganze mit der gleichen Software fertigen. 
Den F&E-Aktivitäten von Dornberger in 
der Medizintechnik liegen strenge Quali-
tätsanforderungen zugrunde, deren Ziel 
es ist, eine Ersatzlösung für speziell an-
gefertigte Medizinprodukte anzubieten, 
ohne dass man auf die höchsten Quali-
täts- und E  zienzstandards verzichten 
müsste. Dazu hat Dornberger das Produkt 
SOLUBrux eingeführt: ein anpassungsfä-
higer Einsatz, der vor nächtlichem Zähne-
knirschen und dessen negativen Konse-
quenzen schützt. 
Zuvor war das Herstellen eines solchen 
Zahnschutzes nur nach Maß bei einem 
Spezialisten möglich. SOLUBrux aber ist 
ein Standardprodukt, das in jeder Apothe-
ke erhältlich ist. Dieses neue Produkt hat 
ein patentiertes System, mit welchem die 
Kieferkrümmung aufgenommen werden 
kann, ohne dass ein Dentaltechniker dafür 
erforderlich ist. SOLUBrux wurde mit Top-
Solid Design konstruiert, die Gussform mit 
TopSolid entworfen und das Werkzeug 
mit TopSolid Cam gefertigt.  
to
KENNZIFFER: DEM21872
ANWENDER: DORNBERGER UND SÖHNE SOWIE BAUSCH & LOMB
Präzise Tools, leicht nutzbar
VON LAURA WIEST
Zwei Praxisbeispiele zeigen die Vorteile des Einsatzes der integrierten CAD/CAM-Lösung Topsolid in der Medi-
zintechnik – flankiert von passgenauen Dienstleistungen, um rasch mit der neuen Lösung produktiv zu gehen. 
Bausch & Lomb hat asphärische Augenimplantate, Dornberger eine Schiene für Zähneknirscher entwickelt.
Baugruppe der SOLUBrux-Knirscher-
schiene in Topsolid Design und das 
Kaufprodukt. 
Bild: Dornberger
Entwurf eines Augenimplan-
tats mit Topsolid Design: die 
weiße Linie stellt den optischen 
Bereich dar, die rote den Gri . 
Rechts das reale Produkt.
Bild: Bausch & Lomb
C# Create PDF from images Library to convert Jpeg, png images to
This example shows how to build a PDF document with three image files (BMP, JPEG and PNG). // Load 3 image files (BMP, JPEG and PNG).
convert pdf to gif or jpg; convert from pdf to jpg
C# HTML5 Viewer: Load, View, Convert, Annotate and Edit Raster
from stream or byte array, print images to tiff or pdf, annotate images C#.NET RasterEdge HTML5 Viewer supports various images formats, including JPEG, GIF, BMP
change pdf to jpg image; convert pdf to jpg for
34
Management
3/2011
Publireportage: Mobiler Datenzugriff  
U
m in Entwicklungsprozessen immer 
auf dem neuesten Stand zu sein, 
wird im PLM-Umfeld verlangt, über-
all und jederzeit auf alle notwendigen 
Daten zugreifen zu können. Die Team-
center-Mobility-Lösung ermöglicht – bei 
Verfügbarkeit von WLAN- oder Breitband-
Netzen – den Zugriff  über Smart phones 
oder Tablet-Computer auf die mit Team-
center verwaltete Produktentwicklungs-
umgebung. Diese neue Anwendung, im 
ersten Schritt auf dem iPad von  Apple 
verfügbar, erlaubt Mitarbeitern von Fer-
tigungsunternehmen jederzeit und 
ortsunabhängig den Zugriff  auf Pro-
duktdaten und Prozesse, so dass Ent-
scheidungen im ganzen Produktlebens-
zyklus schneller und fundierter getroff en 
werden können. Mit Teamcenter Mobility 
sind sie, falls nötig, jederzeit und überall 
nahtlos mit Teamcenter verbunden, egal 
ob beim Kunden, in entfernten Produk-
tionsstätten oder auf Dienstreisen. Das 
bringt spätestens dann Vorteile, wenn 
kritische Entscheidungen schnell getrof-
fen werden sollten. Neue Kommunikati-
onsgeräte wie Smartphones oder kleine 
Tablet-Computer wie das Apple iPad wer-
den so zu einem produktiven Arbeitsge-
rät für „mobile“ Mitarbeiter aus der Pro-
duktentwicklung, der Fertigung, dem 
Service oder anderen Bereichen, die an 
unterschiedlichen Orten an einem Pro-
jekt arbeiten oder deren Beiträge oder 
Entscheidungen ad hoc gefragt sind.
E  zientere Prozesse, 
gesteigerte Produktivität
E  ziente Prozesse und kontinuierlich 
steigende Produktivität sind für alle Ferti-
gungsunternehmen ein dauerndes The-
ma. Der globale Wettbewerb verlangt 
mehr denn je, dass Fertigungsunterneh-
men das Wissen und die Meinungen ih-
rer Mitarbeiter optimal nutzen können, 
auch dann, wenn sie sich nicht an einem 
Arbeitsplatz im Büro aufhalten. 
Der mobile Zugriff  auf PLM-Daten er-
möglicht es, Entscheidungen in allen Sta-
dien des Produktlebenszyklus schnel-
ler zu treff en, wo auch immer 
sich bestimmte Mitarbei-
ÜBERALL UND JEDERZEIT PRODUKTDATEN UND PROZESSE EINSEHEN
PLM wird mobil
Das erstmals auf der Hannover Messe vorgestellte Teamcenter Mobility ermöglicht den einfachen PLM-Zu-
gang für wesentlich mehr Beteiligte, reduziert Leerlaufzeiten und verkürzt damit Entwicklungs-, Änderungs- 
und Fertigungsprozesse. Mitarbeiter, Entwicklungspartner oder andere Beteiligte, die Zugriff auf PLM-Prozes-
se und -Daten benötigen, sind damit nicht mehr auf ihren Arbeitsplatz-Computer oder Laptop angewiesen.
Das iPad ermöglicht  
über  Teamcenter Mobility  
einen  exiblen Zugri   
auf Produktdaten.
Bilder. Siemens
C# PDF Convert: How to Convert Jpeg, Png, Bmp, & Gif Raster Images
Jpeg, Png, Bmp, Gif Image to PDF. Jpeg to PDF Conversion in C#. In the following C# programming demo, we will firstly take Jpeg to PDF conversion as an example.
convert pdf to jpeg; .net pdf to jpg
C# PDF Convert to Images SDK: Convert PDF to png, gif images in C#
Our XDoc.PDF allows C# developers to perform high performance conversions from PDF document to multiple image forms. Besides raster image Jpeg, images forms
bulk pdf to jpg converter online; .pdf to jpg
3/2011 
35
Management
Publireportage: Mobiler Datenzugriff  
ter gerade aufhalten. Teamcenter Mobi-
lity betriff t aber auch Situationen, in de-
nen bisher gar kein digitaler Zugang zu 
den produktrelevanten Prozessen mög-
lich war, beispielsweise bei Montage- 
oder Service-Mitarbeitern in abgelegenen 
Gebieten. Eine entscheidende Fähigkeit 
zeichnet Teamcenter Mobility hierbei be-
sonders aus. Teamcenter-Informationen 
sind durch eine O  ine-Funktionalität auf 
das iPad übertragbar und dort auch ohne 
eine aktive Netzwerkverbindung jederzeit 
verfügbar, unabhängig davon, ob es sich 
um Dokumente, Änderungsinformatio-
nen oder 3D-Viewing-Daten handelt. 
Teamcenter Mobility bringt damit ef-
 zienzsteigernde Funktionen, beispiels-
weise 3D-Viewing, auf mobile Kom-
munikationsgeräte, für die früher ein 
leistungsfähiger Desktop-Computer oder 
ein Laptop nötig war. „Leichtgewichtige“ 
JT-Modelle lassen sich überall anschauen 
und bewerten, egal ob „online“ mit Team-
center oder „o  ine“. Damit können jetzt 
– und besser als mit papierbasierenden 
Prozessen, die unterschiedlich interpre-
tierbar sind oder manuelle Wiedereinga-
ben erfordern – Entscheidungsprozesse 
verkürzt und Fehler vermieden werden.
„Mobile“ Teams sind besser in die Pro-
zesse eingebunden, wenn sie schneller 
auf Probleme oder Fragen reagieren kön-
nen oder zügiger Rückmeldungen erhal-
ten. Je eher dadurch Entscheidungen ge-
troff en werden, desto früher lassen sich 
die nächsten Prozessschritte machen. 
Der stets mögliche Zugang zu allen er-
forderlichen Daten verhindert Kommuni-
kationsbrüche und damit Verzögerungen 
in den Entwicklungs- oder Produktions-
prozessen. Optimierte Work ows – durch 
schnellere Entscheidungen – können si-
gni kante Prozessverbesserungen und 
generelle Produktivitätssteigerungen im 
gesamten Unternehmen ermöglichen.
Sicher, zuverlässig 
und einfach zu nutzen
Teamcenter Mobility erweitert die bereits 
umfangreichen Funktionen zur Zusam-
menarbeit in Teamcenter durch eine si-
chere Verbindung (Secure Sockets Layer) 
mit modernen mobilen Kommunikations-
geräten. Mobilität, integriert in die PLM-
Geschäftsprozesse, erlaubt den Zugriff  
auf erforderliche sensitive Daten und Pro-
zesse mit der gleichen Datensicherheit, 
die Teamcenter als PLM-Lösung generell 
bietet. Ob Desktop-Computer, Laptop, Ta-
blet-Computer oder Smartphone, verbun-
den über WLAN- oder Breitband-Netze, 
Anwender können sich auf den Schutz ih-
rer wichtigen Firmendaten verlassen. Die 
Mobility-Anwendung ist einfach zu nut-
zen und erkennt den Anwender und seine 
Rolle im Unternehmen. 
Einige typische Anwendungsfälle:
•  Änderungsaufträge: Sind für den Än-
derungsprozess wichtige Mitarbeiter 
nicht verfügbar, kann der ganze Pro-
zess aufgehalten werden. Mit Teamcen-
ter Mobility sind diese Mitarbeiter in der 
Lage, überall auf die nötigen Informati-
onen zuzugreifen und die Änderungen 
zu akzeptieren oder abzulehnen, so dass 
der Prozess fortgeführt werden kann.
•  Konstruktionsprüfungen oder -be-
sprechungen: Anwender können ihr 
Gerät nutzen, um während einer Tele-
fon- oder Video-Konferenz die für sie 
nötigen Informationen wie Zeichnun-
gen, 3D-Modelle, Analyse-Ergebnisse 
oder Spezi kationen herunterzuladen. 
Über einen Work ow verteilte Aufga-
ben lassen sich dann zeitnah ortsunab-
hängig bearbeiten.
•  Fertigungsprozesse: Die Mitarbeiter in 
der Fertigung benötigen oft Zugriff  auf 
Konstruktions-, Fertigungsplanungs-, 
Prozess- oder Qualitäts-Daten. Mit einem 
mobilen Gerät haben sie jederzeit, auch 
abseits von fest installierten Computern, 
Zugriff  auf die aktuellen digitalen Daten. 
Das erhöht die Sicherheit und spart Zeit 
gegenüber der Suche nach den richti-
gen Zeichnungskopien oder sonstigen 
Informationen auf Papier. 
•  Service und Instandsetzung: Service-
Ingenieure benötigen oft sehr detail-
lierte und aktuelle Informationen, um 
ihre Aufgabe sicher durchführen zu 
können. Wenn beispielsweise ein Flug-
zeug-Aggregat irgendwo auf der Welt 
instandgesetzt werden muss, kann auf 
die dafür nötigen Informationen direkt 
vor Ort und an der betreff enden Positi-
on im Flugzeug zugegriff en werden, sei 
es am Triebwerk, am Fahrwerk oder in 
der Kabine. 
Logische Erweiterung 
der digitalen Geschäftsprozesse
Viele Unternehmen – und ihre Mitarbeiter 
– agieren heute weltweit, stationär oder an 
wechselnden Standorten. Deshalb müs-
sen die Geschäftsprozesse daran ange-
passt sein. Teamcenter Mobility ist eine lo-
gische Ergänzung, um die PLM-Prozesse 
im gesamten erweiterten Unternehmen 
optimal zu nutzen und zu unterstützen. 
Als Komponente der High-De nition-PLM-
Vision (HD-PLM) von Siemens PLM Soft-
ware versetzt es Unternehmen in die Lage, 
schneller und fundierter Entscheidungen 
für die Entwicklung und Fertigung erfolg-
reicher Produkte zu treff en. 
bw
KENNZIFFER: DEM22046
Einige der 
Teamcenter-Mobility-Funktionen
•  Such-, Filter- und Sortierfunktionen 
•  Visualisierung zum Änderungsmanagement 
oder sonstigen Themen in übersichtlichen gra -
schen Darstellungen 
•  Ansicht von Aufgabenlisten und Work ows 
sowie zugehörigen Dokumenten, Zeichnungen 
und 3D-Modellen in JT-Format 
•  Anzeige von Revisionen und den selektierten 
Revisionsständen zugeordneten Einzelheiten 
•  Prüfung und Genehmigung oder Ablehnung 
spezieller Arbeitsschritte
•  Automatisches Ausfüllen von Formblättern zur 
Vermeidung manueller Eingabefehler 
•  Arbeiten im Online-Modus (verbunden mit 
Teamcenter) oder o  ine nach Download der 
nötigen Informationen
•  Verbindung zu Teamcenter mittels SSL (Secure 
Sockets Layer) über Breitbandnetze oder WLAN
•  Bildschirmdarstellung zugeschnitten auf die 
Rolle des Anwenders 
•  Synchronisation der bevorzugten Einstellung 
zwischen Teamcenter Mobility und Teamcenter 
Überall und jeder-
zeit ist die Zusam-
menarbeit von 
Projektmitglie-
dern möglich.
VB.NET PDF Convert to Images SDK: Convert PDF to png, gif images
Sometimes, to convert PDF document into BMP, GIF, JPEG and PNG raster images in Visual Basic .NET applications, you may need a third party tool and have some
batch pdf to jpg converter online; change pdf to jpg format
VB.NET Create PDF from images Library to convert Jpeg, png images
This VB. NET example shows how to build a PDF document with three image files (BMP, JPEG and PNG). ' Load 3 image files (BMP, JPEG and PNG).
convert pdf file to jpg; convert pdf photo to jpg
3/2011
36
Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
DIGITAL ENGINEERING Magazin: Herr 
Popp, Ihre Partei nennt sich Piratenpar-
tei. Sehen Sie sich als Freibeuter des In-
ternet?
Andreas Popp: Nein, unser Name leitet 
sich von der internationalen Piratenbe-
wegung ab. Dieser war wiederum eine 
Erwiderung auf die gerade im Englischen 
gebräuchliche Bezeichnung „Internet-
Piraten“ für Filesharer, also Menschen, 
die zum Beispiel Musik über das Internet 
mit anderen tauschen, ohne sich um die 
Pfründe der alten Verwertungsindustrie 
zu scheren. Aus diesen Wurzeln entstand 
eine „digitale Bürgerrechtsbewegung“, 
die sich heute als Piraten bezeichnet.
DEM: Ist das in technischen Produkten 
und in Software-Code eingebundene 
geistige Eigentum der Ingenieure und 
Programmierer schützenswert?
Andreas Popp: Eine grundsätzliche Positi-
on, die ich hierbei vertrete, ist erst einmal, 
dass es so etwas wie „geistiges Eigentum“ 
nicht gibt. Eigentum an etwas zu de nie-
ren, das man sowieso niemandem weg-
nehmen kann, pervertiert das Konzept. 
DEM: Aber der Begriff  „geistiges Eigen-
tum“ ist doch nicht völlig ungeeignet. Er 
beschreibt ein Bedürfnis von Bürgern in 
einem Rechtsstaat.
Andreas Popp: Der Begriff  wirft aber 
drei komplett verschiedene Sachverhalte 
in einen Topf. Dort kann ein Markenrecht 
oder auch eine urheberrechtliche Kom-
ponente vorhanden sein – etwa beim 
Design von Produkten –, aber eher sehe 
ich hier die Problematik in gewerblichen 
Schutzrechten, also vor allem den Pa-
tenten. Alles drei wird unter dem Begriff  
„geistiges Eigentum“ subsumiert.
DEM: Greifen wir die Verletzung des Mar-
kenrechts heraus, also etwa die in einem 
Billiglohnland abgekupferte und rasch 
produzierte „Bosch“-Bohrmaschine – ver-
wer ich oder nicht?
Andreas Popp: Produktfälschungen 
schädigen nicht nur den Markeninhaber, 
sondern auch den Kunden. Wenn „Bosch“ 
drauf steht, will ich auch, dass „Bosch“ drin 
ist. Im Gegensatz zu Urheberrechtsver-
letzungen, bei denen nur eine Kopie an-
gefertigt wird, ohne dass realer Schaden 
entsteht, sind Markenrechtsverletzungen 
häu g – wie im Fall von Produktfälschun-
gen – schlicht und ergreifend Betrug. Ich 
halte das derzeitige Markenrecht für über-
arbeitungswürdig, aber erhaltenswert.
DEM: Das Design ist für technische Pro-
dukte oft erfolgsentscheidend. Muss man 
das Kopieren von Designs bestrafen?
Andreas Popp: Inwieweit Design von Pro-
dukten mit klassischen Schöpfungen des 
Urheberrechts vergleichbar ist, ist eine 
Gratwanderung. Hier gelten aber natürlich 
auch gewerbliche Schutzrechte, vor allem 
Geschmacksmuster. Wichtig ist hier, dass 
das Design nicht ausschlaggebend für 
den technischen Gebrauch des Produkts 
ist. Mitbewerber auszuschließen, weil eine 
Produktion ohne das eigene „Design“ nicht 
funktioniert, geht ganz klar zu weit.
DEM: Des Pudels Kern aber sind für die 
Piratenpartei die Patente...
Andreas Popp: Das grundsätzliche Pro-
blem bei Patenten ist, dass sie mit der 
Logik eingeführt wurden, die Innovati-
on zu unterstützen. Tatsächlich sind Pa-
tente aber Innovationshemmer. Ich stehe 
hier hinter der Position der beiden US-
Ökonomen Boldrin und Levine, dass eine 
Wettbewerbssituation ohne Patente bes-
ser für die Innovation ist.
DEM: Das widerspricht der gängigen Auf-
fassung. Können Sie das kurz erläutern?   
Andreas Popp: Faktisch sind Patente 
Monopole auf bestimmte technische Er-
 ndungen. Sie führen zu Mehrgewinn für 
den Patentinhaber, aber auf der andern 
Seite steigen gleichermaßen die Inno-
vationskosten. Wenn ich auf ein Patent 
aufbaue, um eine neue Er ndung zu ma-
PIRATENPARTEI KRITISIERT SCHÄDLICHE WIRKUNG DER PATENTE
Patentrecht lähmt Innovation
Die Piratenpartei Deutschland lehnt sowohl Patente als auch deren aktuelle rechtliche Implementierung ab. 
Patente, so die Partei, würden von wenigen beherrschenden Firmen zum Ausbau der Marktstellung miss-
braucht, sie würden den technischen Fortschritt hemmen und die Entwicklungsländer ausbeuten. Andreas 
Popp ist stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. Er beschäftigt sich seit Jahren mit 
dem Immaterialgüterrecht, speziell dem Urheberrecht, und erläutert die provokanten Thesen.
Andreas Popp 
ist stellvertre-
tender Vor-
sitzender der 
Piratenpartei 
Deutschland.
Bild: Piratenpartei 
Deutschland
Der Benz-Patent-Motorwagen Nr. 1 war das erste von Carl 
Benz erbaute Automobil mit Verbrennungsmotor. Das Pa-
tent für dieses Dreiradfahrzeug wurde 1886 erteilt. Heute 
stellt sich dagegen die Frage, ob das Patentsystem die In-
novation in entwickelten Industrien hemmt.     
Bilder: Archiv
3/2011 
37
Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
chen, muss ich bei der Verwertung im-
mer auch noch laufende Patente abgel-
ten. Ein schönes historisches Beispiel ist 
die Dampfmaschine. Solange das Patent 
lief, stagnierte die Technologie, sobald es 
auslief, gab es einen Innovationsschub.
DEM: Aber Patente sind nun mal das eta-
blierte System, um rechtlichen Schutz an 
Er ndungen zu gewährleisten.
Andreas Popp: Selbst wenn man Pa-
tente haben möchte, ist dass derzeitige 
Patent-System ein Desaster. Es schließt 
kleine Unternehmen vom Markt aus und 
führt zu Oligopolen. Sieht man sich etwa 
die US-Softwarebranche vor der Einfüh-
rung der Softwarepatente an, so bestand 
sie aus vielen kleinen und mittleren Un-
ternehmen, so wie die europäische heu-
te. Nach der Einführung gibt es nur noch 
fünf große Spieler, die sich ihre Patente 
gegenseitig lizenzieren und alle ande-
ren dank hoher Lizenzgebühren und in-
transparenter Gerichtsbarkeit vom Markt 
gedrängt haben. Deswegen kämpfen wir 
auch explizit gegen Software-Patente.
DEM: Sind denn Patente ausschließlich 
schädlich?
Andreas Popp: Leider ja, denn auch 
sonst hat man nichts vom aktuellen Pa-
tentsystem. Es führt zur Ausbeutung von 
Entwicklungsländern, schützt aber auch 
nicht, wie oft angeführt, vor „dem bösen 
Chinesen“. Ich leh-
ne also sowohl Pa-
tente als solche, 
als auch deren ak-
tuelle rechtliche 
Implementierung 
ab. Ich erkenne 
die notwendige Leistung für die techni-
sche Er ndung durchaus an, aber die lässt 
sich auch ohne staatliche Patentschützen-
hilfe re nanzieren.
DEM: Wieso dient der Schutz geistigen 
Eigentums zur Ausbeutung der Entwick-
lungsländer? Diese können doch ihre 
eigenen Er ndungen ebenso schützen 
und vermarkten.
Andreas Popp: Entwicklungsländer ha-
ben nicht die Ressourcen, um mit den In-
dustrienationen bei Forschung und Ent-
wicklung zu konkurrieren, sie pro tieren 
also überhaupt nicht vom Patentsystem. 
Gleichzeitig sind sie massiv abhängig von 
Transferleistungen, die sie wiederum na-
türlich nur kriegen, wenn sie sich brav an 
das internationale Patent-
wesen halten. Das gipfelt 
dann darin, dass diese Län-
der westlichen Pharmaun-
ternehmen 
Unsummen 
bezahlen müssen, um Me-
dizin für ihre eigene Bevöl-
kerung herzustellen, und 
ab da wird es grausam.
DEM: Insbesondere in China sehen wir, 
wie man sich das in technische Produkte 
gegossene, meist aus dem Westen stam-
mende geistige Eigentum aneignet und 
in Form billiger Produkte in alle Welt ver-
schiff t. In diese Produkte sind aber keine 
Kosten für Innovationskultur und Sozial-
staat eingebaut. Ist das fair? 
Andreas Popp: Ich maße mir gar nicht an 
zu bewerten, was fair ist und was nicht. 
Aber Patente sind nutzlos gegen groß 
angelegtes Nachbauen, gerade wenn es 
staatlich toleriert ist. Während wir die In-
novationskraft unserer Volkswirtschaft 
mit Patenten hemmen, haben die Staa-
ten, die sich darum nicht scheren, genug 
Zeit aufzuholen und irgendwann ziehen 
sie an uns vorbei. Diese Staaten sind ty-
pischerweise als Wirtschaftsmächte auch 
zu wichtig, als dass man sie mit Patenten 
zu etwas zwingen könnte.
DEM: Trotzdem sind Arbeitsplätze und 
Wohlstand in Europa auch wesentlich 
von der weltweiten 
Durchsetzung des 
Patentrechts ab-
hängig. Wie sehen 
Sie diesen Kon ikt?
Andreas Popp: 
Die Forderung ei-
ner Durchsetzung des Patentrechts 
kommt der Forderung gleich, ande-
re Staaten auszubremsen, damit man 
selbst nicht den Anschluss verliert. 
Natürlich ist gerade Deutschland als 
rohstoffarmes Land auf technisches 
Know-how angewiesen. Aber wie-
so versuchen wir nicht einfach, durch 
Nutzung unserer eigenen Innovations-
kraft Schritt zu halten, anstatt ande-
re zurückzuhalten. Dazu müssten wir 
nur den Betonschuh abwerfen, den wir 
uns mit dem derzeitigen Patentwesen 
selbst umgeschnallt haben.
DEM: Welche rechtlichen Lösungen emp-
 ehlt die Piratenpartei für den weltwei-
ten Handel technischer Produkte?
Andreas Popp: Grundsätzlich ist es besser, 
auf Patente zu verzichten und auf die Inno-
vationskraft des Wettbewerbs zu vertrauen. 
Dies führt zu mehr Innovationen und da-
mit zu volkswirtschaftlicher Wohlfahrt. In-
novationslücken – also Produkte, die trotz 
gemeinschaftlichen Interesses aus wirt-
schaftlichen Gründen ohne Patente nicht 
entwickelt werden – werden kaum auftre-
ten. Und die paar, die es vielleicht geben 
wird, kann der Staat abdecken. Das macht 
er jetzt bei Medikamenten sowie schon.
DEM: Herr Popp, vielen Dank für dieses 
Gespräch.
Das Interview führte Thomas Otto.
KENNZIFFER: DEM21801
Ihr Dienstleister für 
CATIA und PLM
www.schwindt.eu
GetReady für CATIA V6
Effi zienter CATIA 
Einsatz durch 
optimierte Methoden
SmarTeam on Demand
Datenaustausch
Dokumentenmanagement
Stammdatenverwaltung
Zeichnungsverwaltung
Besuchen Sie uns auf der
Halle 17, Stand C40
4.-8.04. 2011
„Das derzeitige Patent-System 
ist ein Desaster. Es schließt kleine 
Unternehmen vom Markt aus und 
führt zu Oligopolen.“
Auszug aus dem 
„iPhone-Patent“ von 
2006. Das Patent gibt 
viele Auskünfte über 
die Implementierung 
von Multi-Touch. Bran-
chenkenner behaup-
ten, wenige große 
Smartphone-Hersteller 
sicherten heute ihre 
Marktstellung durch 
gegenseitige Patent-
vereinbarungen. 
3/2011
38
Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
V
erurteilung wegen Patentverlet-
zung – Vollstreckung – Entzug der 
Rechtsgrundlage durch Widerruf 
des Patents: dieser Dreiklang off enbart 
inzwischen zu oft einen Systemfehler in 
der deutschen Patentgerichtsbarkeit. Die 
Folgen des mangelnden Rechtsschutzes 
Dritter bei der Erteilung von Patenten sind 
Urteile durch Verletzungsgerichte: Diese 
Urteile akzeptieren den Verwaltungsakt 
einer Patenterteilung als Gesetzesvorga-
be und ahnden vermeintliche Verstöße 
ohne umfassende Prüfung, ohne tieferge-
hendes eigenes technisches Know-how 
und ohne Hinzuziehung von Gutachtern. 
All dies, bevor auch technisch besetzte 
Patentgerichte über die Gültigkeit des Pa-
tents befunden haben. 
In dieser Konsequenz und mit der 
Langwierigkeit von Verhandlungen über 
die Instanzen sind damit unter Umstän-
den die Vernichtung von Existenzen und 
de facto Berufsverbote verbunden. Hinzu 
kommen immense wirtschaftliche Schä-
den durch behinderte Produkt-Innova-
tionen, die durch vorübergehend legale 
Scheinpatente abgeblockt werden. Da-
bei häufen sich die Fälle, dass nach ei-
nem Verletzungsurteil das Klagepatent 
der Überprüfung vor den Kammern der 
Patentgerichte nicht standhält und wi-
derrufen wird.
Dieses Trennungsprinzip in Deutsch-
land mit Verletzungsgerichten auf der 
einen und Patentgerichten auf der ande-
ren Seite – jeweils unabhängig und nicht 
synchronisiert – triff t auf eine Patent ut 
eben auch mit unzureichend recher-
chierten angeblichen Er ndungen und 
lädt zu Streitigkeiten geradezu ein. Die 
PATENTVEREIN BEKLAGT MISSBRAUCH DES PATENTRECHTS
Schaden für Wirtschaft 
und Gesellschaft  
VON DR. HEINER FLOCKE
„Die Zukunft geistigen Eigentums steht weltweit auf der Kippe“, „Das Patentsystem ist ungerecht und scha-
det der Wirtschaft“ – so lauten seit längerem besorgte und kritische Stimmen aus der mittelständischen Wirt-
schaft. Dabei steht das Patent doch eigentlich in einem guten Licht für Innovation und für eine gerechte Wür-
digung einer Erfindung. Mangelnde Patentqualität, Patentflut und -missbrauch führen aber inzwischen zu 
Auswüchsen, die auch die Patentgerichtsbarkeit überfordern und Innovationen eher behindern als fördern. 
Die Nutznießer des bestehenden Systems haben das Patent als scharfe Waffe im wirtschaftlichen Macht-
kampf entdeckt. 
Beispiel einer historischen Patentan-
meldung: US-Patent für die Rotor-
Schlüsselmaschine SIGABA, die im 
Zweiten Weltkrieg im Nachrichten-
verkehr des US-amerikanischen Mili-
tärs verwendet wurde. 
Bilder: Archiv
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
Gerichtspraxis bevorteilt den Patentinha-
ber als Angreifer, störende Wettbewerbs-
produkte nachhaltig vom Markt fernzu-
halten. Was mancher als bedauerlichen 
Einzelfall ablegen möchte, häuft sich in 
einer Weise, die die Systemfehler im Pa-
tentwesen off enbaren und nach Korrek-
turen verlangen. 
Patente: Masse statt Klasse
Über die vom Patentgesetz geforder-
te „Neuheit“ und „er nderische Höhe“ 
entscheiden die Patentämter bei der 
Bewertung von Patentanmeldungen. 
Industriegesellschaften wollen mit Pa-
tenterteilungen In-
novationen schützen 
und Er ndungen be-
lohnen, nehmen da-
bei aber Monopole in 
Kauf, die wirtschaft-
lich schädlich sein 
können und Innova-
tionen gerade verhin-
dern.  
In der Organisati-
on und Finanzierung 
der Patentämter lie-
gen Eigeninteressen 
begründet, Patent-
prüfungen anmel-
derfreundlich zu er-
leichtern und die 
Zahl der Patente zu 
erhöhen. Die Folge ist neben einer zu oft 
zweifelhaften Patentqualität eine über-
bordende Patent ut, der die Patentäm-
ter selbst nicht mehr Herr werden. Un-
ter anderem kritisiert Prof. Harhoff  von 
der 
Ludwigs-Maximilians-Universität 
München mit Bezug auf das Gutach-
ten des Wissenschaftlichen Beirats beim 
Bundeswirtschaftsministerium, dass die 
derzeitige Praxis zu viele Patente her-
vorbringt, die auf zu geringen er nde-
rischen Schritten beruhen (http://www.
bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/
publikationen,did=218388.html), (www.
suepo.org/public/ex07125cp.pdf). 
In ihrer Tagesarbeit sind Ingenieure 
immer wieder fassungslos mit Patenten 
konfrontiert, die keine nachvollziehbare 
Er ndungshöhe aufweisen. Dies wider-
spricht auch der wirtschaftlichen Not-
wendigkeit, einfache Abwandlungen des 
Standes der Technik patentfrei zu halten, 
die sich dem Fachmann – ohne er n-
derisch zu werden – in routinemäßigen 
Weiterentwicklungen erschließen. So ge-
nannte Trivialpatente stehen für ein ge-
nerelles Qualitätsproblem und betreff en 
unter anderem Verwendungspatente, 
die nur die zweckentsprechende Appli-
kation bekannter Produkte schützen so-
wie Patente mit stark verallgemeinerten 
oder verklausulierten Ansprüchen.
Gerade letztere machen es auch dem 
Prüfer schwer, Neuheit und er nderi-
sche Höhe abzugrenzen gegenüber dem 
Stand der Technik, den er aus ständig stei-
genden Informationsquellen mit wach-
senden Datenbeständen recherchieren 
muss. Dabei können nicht nur klassi -
zierte ältere Patentschriften, sondern 
auch Fachartikel und Firmenbroschü-
ren in allen Sprachen der Welt relevante 
Fundstellen enthalten, die unentdeckt 
neuheitsschädlich sind und als Damok-
les-Schwert über einem eigentlich zu Un-
recht erteilten Patent hängen.
Im Durchschnitt verbleiben einem Prü-
fer zum Lesen, Verstehen, Recherchieren 
und Begründen pro Patent nur wenige 
Tage Zeit. Überforderte Prüfer beklagen 
in off enen Briefen, ihrem gesetzlichen 
Auftrag nicht mehr entsprechen zu kön-
nen und fordern dringende Reformen 
(http://www.suepo.org/public/collecti-
ve_letter). 
Neues Gesetz 
löst die Probleme nicht
Das Deutsche Patent- und Markenamt 
DPMA untersteht dem Bundes-Justizminis-
terium und der nationalen Gesetzgebung. 
Reformansätze bei der vorgenannten For-
derungen zur Qualitätsverbesserung sind 
nicht erkennbar. Mit dem neuen „Gesetz 
zur Vereinfachung und Modernisierung 
www.rapidtech.de
Der jährliche Treffpunkt 
für Praktiker, Entwickler 
und Visionäre mit:
· Anwendertagung
· Konstrukteurstag
· Fachforum „CAD/CAM und 
Rapid Proto typing in der 
Zahntechnik“
· Fachforum „Medizin technik“
· Fachforum „Luftfahrt“
Fachmesse und 
Anwender tagung für 
Rapid-Technologie 
24.+25. Mai 2011
Wahrheit oder 
Polemik? Der 
Spießrutenlauf 
technischer 
Innovation. Im 
Vordergrund 
der Erfi nder, der 
Zugang zum 
Markt sucht. 
Dazu muss er 
die Gasse durch-
schreiten, in der 
die etablierten 
Marktteilneh-
mer mit ihren 
Patentanwälten 
ihn bereits er-
warten.
3/2011
40
Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
des Patentrechts“ sollen Nichtigkeitsver-
fahren beschleunigt werden, indem man 
die Berufung vor dem BGH als zweite Tat-
sacheninstanz abschaff t. 
Die begrüßenswerte Beschleunigung 
der Verfahren droht jedoch auf Kosten 
der objektiven Überprüfung der Patenter-
teilung zu gehen – mit negativen Konse-
quenzen für Wirtschaft und Gesellschaft. 
Qualitätsprobleme im Patentwesen, Ten-
denzen zum Missbrauch und die Patent-
 ut sind als Gründe für die Zunahme von 
Patentstreitigkeiten und Berufungsver-
fahren in diesem Gesetz nicht abgebildet.        
Patentanmeldungen 
aus markt taktischem Kalkül
Patente stellen ein Machtmittel dar, 
das Innovationen zum Nutzen der Ge-
sellschaft fördern, aber auch zu ihrem 
Schaden verhindern kann. Daher ist ein 
Missbrauch des Patentwesens markt-
wirtschaftlich und ordnungspolitisch un-
bedingt zu unterbinden. Gefahren des 
Missbrauchs liegen auch darin, dass die 
Gesetze (Patente) vom späteren Nutz-
nießer selbst verfasst werden. Patentan-
meldungen erfolgen daher nicht mehr 
nur zum Schutz von echten Er ndungen, 
sondern oft allein im markttaktischen 
Kalkül und in – leicht gemachter – miss-
bräuchlicher Ausnutzung der Schwächen 
des Patentsystems. 
Missbrauch im Patentwesen hat sich 
bereits zum Geschäftsmodell für so ge-
nannte „Patenttrolle“ entwickelt, deren 
„Produktivität“ auf einer eher unseriösen 
Verwertung von überlassenen Patenten 
liegt und die das Patentwesen ad absur-
dum führen.   
Wissenschaftliche Studien belegen, 
dass Innovationen sich nicht an der Zahl 
der Patente ablesen lassen. Vielmehr er-
folgt die Mehrzahl der Anmeldungen in-
zwischen aus rein taktischen Gründen, 
etwa um Markteilnehmer irrezuführen, 
abzuschrecken, zu verunsichern oder 
einfach, um technische Felder vorsorg-
lich zu besetzen. Eine allgemeine und 
gegenseitige Aufrüstung mit Patenten ist 
die Folge. 
Man spricht neben den taktischen Pa-
tenten auch von regelrechten Patent-
dickichten, wenn eingereichte Patentan-
meldungen untereinander vernetzt sind. 
Anmelder reichen Bündel von relativ ähn-
lichen Anmeldungen ein, um Patentport-
folios aufzubauen, die als Währung im so 
genannten „Cross Licensing Monopoly“ 
gelten. Bei diesen Praktiken, die die Ur-
heber des Patentgesetzes kaum gewollt 
haben können und die nichts mehr mit 
Er ndungen zu tun haben, sind durchaus 
auch Zweifel aus Sicht des Kartellrechts 
und des Arbeitnehmer-Er ndungsgeset-
zes berechtigt. 
Einschneidende Änderungen 
am Patentrecht nötig
Die Folge mangelnder Prüfungs- und Pa-
tentqualität ist eine ausufernde Patent-
 ut, da insbesondere so genannte Viel-
anmelder das Patent als wirtschaftliches 
Machtmittel erkannt haben und auch 
taktisch einsetzen. Beim Deutschen Pa-
tentamt DPMA werden 50 Prozent der 
Patentanmeldungen durch nur 3 Prozent 
der Anmelder eingereicht. Mit einem 
Rückstau von etwa 200.000 Patentprü-
fungen allein beim Europäischen Patent-
amt (EPA) droht das Patentsystem an sich 
selbst zu scheitern. Lösungsansätze und 
unter anderem die vom patentverein.de 
e.V. auf seiner Homepage www.patent-
verein.de vorgebrachten Forderungen 
sind daher einschneidend.  
Eine bemerkenswerte Entscheidung hat 
der EU-Ministerrat im Dezember 2009 für 
das künftige gemeinschaftliche Patent-
system getroff en, das auf zwei Eckpfei-
lern aufgebaut sein soll: 
1.  Schaff ung einer vereinheitlichten Pa-
tentgerichtsbarkeit mit exklusiver 
Rechtssprechung in Verfahren zu Ver-
letzungen und zur Gültigkeit von EU-
Patenten und durch Senate, die neben 
zwei Juristen mit einem technischen 
Richter besetzt sind. 
2.  Schaff ung eines europäischen Gemein-
schaftspatents, das als vereinheitlich-
tes gesetzliches Instrument zur Patent-
erteilung in ganz Europa gilt.  
to
Dr. Heiner Flocke ist Vorstandsvorsitzender 
des patentverein.de e.V. in Bodenheim.
KENNZIFFER: DEM21949
Fallbeispiel: Streitfall 
„magnetischer Winkelsensor“
Der Halbleiterhersteller Austriamicro-
systems verklagt 2009 seinen direkten 
Konkurrenten NV Melexis wegen 
angeblicher Verletzung seines 2003 er-
teilten Patents EP 0 916 074 B1. Parallel 
zum Verletzungsverfahren erhebt der 
Beklagte seinerseits Nichtigkeitsklage 
vor dem Deutschen Patentgericht in 
München. Das Landgericht Düssel-
dorf verurteilt den Beklagten im Mai 
2010, ohne technische Gutachter zu 
bestellen, und gibt der Klage auf Unter-
lassung, Off enlegung und Schadens-
ersatz statt. Das Urteil wartet die sechs 
Monate später angesetzte Verhand-
lung über den Bestand des Patents 
vor dem BPAtG nicht ab und verneint 
die beantragte Aussetzung. Den vom 
Beklagten gegenüber dem Streitpatent 
vorgebrachten neuheitsschädlichen 
Stand der Technik erachtet das Gericht 
„eingedenk seiner begrenzten tech-
nischen und naturwissenschaftlichen 
Kompetenz“ als nicht wahrscheinlich 
für eine Vernichtung vor dem BPatG.  
Das technisch besetzte Bundespa-
tentgericht vernichtet aber das Patent 
im Dezember 2010 in allen strittigen 
Ansprüchen wegen fehlender Neuheit 
gegenüber dem Stand der Technik. 
Damit ist das vorausgegangene Verlet-
zungsurteil vorläu g hinfällig. Mit der 
von Austriamicrosystems eingelegten 
Revision gehen alle Verfahren in die 
nachfolgende Instanz. Unabhängig 
vom Ausgang der Verfahren ist durch 
das Verletzungsurteil eine erhebliche 
Verunsicherung auf dem Markt und 
damit ein wirtschaftlicher Gesamt-
schaden entstanden. 
Vielleicht nicht 
ganz ernst 
gemeint? Ein 
Patent zur Ver-
besserung der 
Mitarbeiter-Mo-
tivation. Diese 
hilfreiche Erfi n-
dung sollte in 
keinem moder-
nen Unterneh-
men fehlen.
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