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3/2011 
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Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
DIGITAL ENGINEERING Magazin: Herr 
Dr. Dosterschill, gemeinhin sagt man, die 
Innovationskraft eines Unternehmens 
lasse sich an den Patentanmeldungen 
ablesen. Wo steht BSH unter den deut-
schen Unternehmen?
Peter Dosterschill: Die Zahl der Patent-
anmeldungen, die ein Unternehmen in 
einem Jahr einreicht, ist nur eines von 
mehreren Kriterien für die Innovations-
kraft dieses Unternehmens. Das Deutsche 
Patent- und Markenamt veröff entlicht je-
des Jahr eine Liste der Patentanmelder 
mit den meisten deutschen Patentanmel-
dungen. Im aktuellen Patentranking 2010 
steht die BSH auf Platz 6 – und damit weit 
vor ihren Wettbewerbern. Auch in ande-
ren Ländern konnten unsere Tochterge-
sellschaften in den vergangenen Jahren 
hervorragende Plätze im jeweiligen nati-
onalen Patentranking erzielen.
DEM: Wie viele Angestellte umfasst die 
Patentabteilung der BSH?
Peter Dosterschill: Die BSH hat eine 
Zentralabteilung, die für alle Themen des 
gewerblichen Rechtsschutzes (Englisch: 
„Intellectual Property“, IP) konzernweit 
verantwortlich ist. In der Zentralabtei-
lung arbeiten derzeit etwa ein Dutzend 
Patent- und Markenreferenten sowie 
mehrere Verwaltungsfachleute.
Die Zentralabteilung arbeitet mit BSH-
Patentkollegen an unseren deutschen 
Entwicklungs- und Fertigungsstandor-
ten zusammen. Hinzu kommen Kolle-
gen bei unseren Tochtergesellschaften in 
Spanien, in den USA, in Frankreich, in der 
Türkei und in China. 
DEM: … und Ihre Hauptaufgaben?
Peter Dosterschill: Das sind neben 
den Patenten auch andere gewerbliche 
Schutzrechte (IP rights) wie Gebrauchs-
muster, die oft als „kleine Patente“ be-
zeichnet werden, Geschmacksmuster so-
wie Marken.
Unsere Zentralabteilung Gewerblicher 
Rechtsschutz übernimmt alle Tätigkeiten, 
die dazu dienen, gewerbliche Schutz-
rechte zu erwerben und das entspre-
chende Schutzrechtsportfolio zu p e-
gen; zum anderen alle Tätigkeiten, mit 
denen die BSH ihre Schutzrechte durch-
setzt. Eine besonders wichtige Haupt-
aufgabe besteht darin, Schutzrechte der 
Konkurrenz zu beobachten und zu prü-
fen, ob diese Schutzrechte ein Risiko für 
unser Unternehmen darstellen.
DEM: Welche Bedeutung kommt den 
Plagiaten für BSH zu? Lässt sich dieses 
Problem quanti zieren? 
Peter Dosterschill: Plagiate können in 
Abhängigkeit davon, welche Schutzrech-
te der Schutzrechtsinhaber hinsichtlich 
der nachgemachten Produkte hat, unter 
anderem Patente, Gebrauchsmuster, Ge-
schmacksmuster und Marken verletzen. 
Plagiate schaden den Unternehmen, die 
Kreativität und  nanzielle Mittel einset-
zen, um neue Produkte zu kreieren. Sie 
schaden aber auch der Volkswirtschaft: 
Laut EU fallen durch Produktpiraterie, il-
legale Überproduktion, Parallelimporte 
und Reimporte mittlerweile bereits zehn 
Prozent des Welthandels auf Plagiate 
PATENTSTRATEGIEN BEI BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE 
Gute Ideen erfordern gute Patente
Hausgeräte sind keine Smartphones, doch auch sie sind vollgepackt mit schützenswertem technischen 
Know-how, und auch in dieser Branche wird hart um Marktanteile gefochten. Wir fragten Dr. Peter Doster-
schill, der die Zentralabteilung Gewerblicher Rechtsschutz der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH 
leitet, nach der richtigen Strategie im „Krieg der Patente“, ob Patente Innovationen fördern oder verhindern 
und ob das aktuelle Patentrecht auf Kosten der Kunden geht.
„Es gibt Patente, deren Umsetzung durch 
Wettbewerber nur erkennbar wird, wenn 
man das Gerät näher untersucht. Oft reicht 
dazu ein Schraubenzieher.“
Dr. Dosterschill (rechts) 
mit Mitarbeitern seines 
Teams der Patentabtei-
lung von der BSH Bosch 
und Siemens Hausgeräte 
GmbH in München.
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Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
oder Fälschungen, was einem internati-
onalen Schaden von 300 Milliarden Euro 
gleichgesetzt wird. Nach Schätzungen 
des Bundesjustizministeriums gehen in 
Deutschland jedes Jahr etwa 50.000 Ar-
beitsplätze durch Plagiate verloren. Pla-
giate richten also erheblichen Schaden 
an – unabhängig von ihrem Ursprung. 
DEM: In einer Pressemitteilung behaup-
ten Sie, „das breite Schutzrechtsportfolio 
mit seiner Wirkung auf den Wettbewerb 
ist mitentscheidend für unseren unterneh-
merischen Erfolg“. Wie sieht dieses Portfo-
lio aus, wie wird es von BSH eingesetzt?
Peter Dosterschill: Das Schutzrechts-
portfolio der BSH umfasst mehr als 13.000 
veröff entlichte Patentanmeldungen und 
Patente/Gebrauchsmuster, außerdem 
Geschmacksmuster und eine Vielzahl 
von Markenrechten. Diese Schutzrechte 
sind Ausschließlichkeitsrechte, die bei-
spielsweise gegen die Hersteller und Ver-
treiber von Plagiat-Produkten eingesetzt 
werden. 
DEM: Marktbeobachter behaupten, Pa-
tente würden zunehmend zu strategi-
schen Waff en, die nicht mehr dazu die-
nen, eigenes Know-how zu schützen, 
sondern Wettbewerber anzugreifen. 
Exzessiv lässt sich das gerade auf dem 
Smartphone-Markt beobachten, wo sich 
Apple, Nokia und andere gegenseitig mit 
Klagen in Schach halten. Gibt es auch auf 
dem Markt für Hausgeräte einen „Krieg 
der Patente“? Wenn ja, mit welchen Waf-
fen kämpft BSH?
Peter Dosterschill: Unternehmen, die 
sich des Werts des eigenen und fremden 
geistigen Eigentums bewusst sind, steu-
ern ihr eigenes Handeln so, dass frem-
de Schutzrechte nicht verletzt werden. 
Wenn allerdings eigene Schutzrechte 
verletzt werden, ist es auch legitim, dass 
die Schutzrechtsinhaber darauf beste-
hen, dass die Rechtsverletzungen been-
det werden und der entstandene Scha-
den ersetzt wird. Im Übrigen gibt es viele 
Beispiele dafür, dass Schutzrechtsinhaber 
ihren Wettbewerbern Lizenzen erteilen. 
DEM: Gibt es nun einen „Krieg der Pa-
tente“?
Peter Dosterschill: Ob es in bestimmten 
Bereichen einen „Krieg der Patente“ gibt, 
hängt von der De nition ab. Die BSH ver-
teidigt sich, wenn sie aus fremden Paten-
ten „angegriff en“ wird; wenn BSH-Paten-
te verletzt werden, streben wir möglichst 
außergerichtliche Lösungen an. 
DEM: Weiß BSH, wenn Sie eine neue 
Waschmaschine oder einen Kaff eevollau-
tomaten auf den Markt bringen, dass Sie 
keine fremden Patente verletzen? Oder 
ist die Patentrechtssituation mittlerweile 
so undurchsichtig, dass man stets damit 
rechnen muss, verklagt zu werden?
Peter Dosterschill: Die BSH prüft syste-
matisch – vor und während der Entwick-
lung eigener Produkte –, ob Dritte rechts-
beständige Schutzrechte haben, die der 
gewerblichen Nutzung der eignen Ent-
wicklungsergebnisse entgegenstehen. 
Trotz sorgfältiger Prüfungen kann nie 
ausgeschlossen werden, dass nicht doch 
fremde Schutzrechte verletzt werden. 
Nehmen wir an, dass während der Ent-
wicklung eines Produkts eine anhängige 
Patentanmeldung eines Wettbewerbers 
bekannt wird, in der ein breites Spek-
trum technischer Lösungen beschrieben 
wird: solange noch kein Patent erteilt 
ist, bleibt off en, welche Lösungsaspekte 
letztendlich durch das Patent geschützt 
werden. Hier ist dann zu entscheiden, 
ob aus Gründen der Vorsicht die eige-
ne Entwicklung zu ändern ist, obwohl es 
nicht sicher ist, dass es zur Erteilung ei-
nes rechtsbeständigen Patents zuguns-
ten des Wettbewerbers kommt.
DEM: Und wenn zu spät klar wird, dass 
die BSH unwissentlich bereits geschütz-
tes Know-how verbaut hat?
Peter Dosterschill: Sobald wir Kenntnis 
erlangen, dass ein fremdes Schutzrecht 
verletzt wird, versuchen wir, das Problem 
zu lösen. So kann geklärt werden, ob das 
fremde Schutzrecht zurecht erteilt wor-
den ist oder ob es einen „Stand der Tech-
nik“ gibt, der vom Patentamt bei der Pa-
tenterteilung nicht berücksichtigt wurde 
und der dazu führt, dass das Schutzrecht 
eben nicht rechtsbeständig ist. In ande-
ren Fällen sind eigene Produkte zu än-
dern, um eine Patentverletzung auszu-
schließen.
Freilich kann man auch versuchen, mit 
dem Schutzrechtsinhaber beispielsweise 
eine Lizenz für das Schutzrecht zu ver-
einbaren. Gelegentlich werden Vereinba-
rungen geschlossen, die beiden Parteien 
gestatten, bestimmte Schutzrechte der 
jeweils anderen Partei zu nutzen. 
DEM: Zu den eigenen Patenten der BSH: 
Nehmen Sie gezielt Wettbewerbsproduk-
te auseinander auf der Suche nach Pa-
tentverletzungen? Lässt sich ein Rechts-
anspruch international durchsetzen?
Peter Dosterschill: Bei einigen Patenten 
ist die Umsetzung auf den ersten Blick 
im Produkt erkennbar. Es gibt aber auch 
Patente, deren Umsetzung nur erkenn-
Computersimulation einer Waschmaschine.
Schematische Zeichnung des Zeolith-Trock-
nungssystems bei Geschirrspülern. 
Bilder: BSH
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Management
Schutz geistigen Eigentums im Engineering
bar wird, wenn man das Gerät näher un-
tersucht. Oft reicht dazu ein Schrauben-
zieher. 
Rechtsansprüche lassen sich zurzeit im-
mer noch nur im jeweiligen Land gericht-
lich durchsetzen. Idealerweise gelingt es 
uns – spätestens nach der erfolgreichen 
gerichtlichen Durchsetzung eines Schutz-
rechts in einem Land –, mit der Gegensei-
te eine Vereinbarung zu treff en, die auch 
„parallele“ Schutzrechte einschließt, die 
in anderen Ländern bestehen. 
DEM: Sind das alles Patente auf techni-
sche Detaillösungen oder werden auch 
andere Aspekte/Eigenschaften von Pro-
dukten oder produktunabhängiges 
Know-how von der BSH patentiert? 
Peter Dosterschill: Es gibt alle Fallge-
staltungen: zum einen Patente, die eine 
Kombination technischer Merkmale nur 
eines Produkts schützen, zum ande-
ren Patente, die sich auf mehrere unter-
schiedliche Produkte beziehen, etwa auf 
Waschmaschinen und Geschirrspüler. 
Außerdem gibt es Patente, die nahezu 
produktunabhängig sind, so im Bereich 
Energieeinsparung.
DEM: Müssen sich die zahlreichen Patent-
streitigkeiten nicht auch im Endpreis eines 
Hausgeräts niederschlagen? Oder anders 
gefragt: Zahlt der Kunde die Zeche?
Peter Dosterschill: Patente haben na-
türlich ihren Preis. Investitionen für Pa-
tente sind aber dringend notwendig, 
um eigene Innovationen zu schützen 
und gegebenenfalls fremde Patente ab-
zuwehren. 
Ohne Patente wäre das Angebot an 
innovativen Produkten ärmer. Wer wür-
de viel Zeit und Geld investieren, um 
neue Produkte zu entwickeln, wenn es 
keinen Schutz dafür gäbe, so dass jeder 
Wettbewerber fremde Lösungen zum 
Nulltarif übernehmen könnte? Die Pa-
tente spornen Wettbewerber an, noch 
bessere Produkte zu entwickeln, und 
kommen deshalb vor allem dem Ver-
braucher zugute.
DEM: Eigentlich sollen Patente Innova-
tionen schützen und fördern. Doch sie 
bewirken oft das Gegenteil: Sie errichten 
Markteintrittsbarrieren für junge, innova-
tive Unternehmen, die sich keine Patent-
anwälte leisten können, um im „Krieg der 
Patente“ zu bestehen. 
Peter Dosterschill: Gute Ideen erfordern 
gute Patente. Es wäre sinnlos, gute Ideen 
nicht durch Patente zu schützen, weil dies 
ein Geschenk an den Wettbewerb wäre. 
Letztendlich werden diejenigen Unter-
nehmen eine führende Position im Wett-
bewerb einnehmen, die besonders gute 
Ideen haben und auch bereit sind, dafür 
Geld auszugeben. Die Fokussierung des 
Patentschutzes auf den Heimatmarkt ist 
vergleichsweise preisgünstig. Im Übrigen 
gibt es genügend Beispiele dafür, dass jun-
ge, innovative Unternehmen wegen ihrer 
Kreativität – und wegen ihrer Patente – in 
ausgewählten Bereichen wettbewerbsfä-
higer sind als große Unternehmen.
DEM: Schützt das Patentrecht vorwie-
gend die Konzerne mit ihren schlagkräf-
tigen Rechtsabteilungen?
Peter Dosterschill: Das Patentrecht 
schützt alle Ideen, die die Voraussetzun-
gen des Patentgesetzes erfüllen – egal 
ob diese Ideen aus kleinen oder großen 
Unternehmen, aus Universitäten oder 
von einem Hobbyer nder stammen. 
Nicht nur schlagkräftige Rechtsabteilun-
gen der Konzerne sind in der Lage, gute 
Ideen zu guten Patenten zu führen. Die 
Erteilung eines Patents allein ist im Übri-
gen noch nicht die Garantie für den wirt-
schaftlichen Erfolg. Letztendlich kommt 
es auf die Vermarktung der Ideen an und 
darauf, dass es den Patentinhabern ge-
lingt, mehr patentgeschützte Ideen zu 
erfolgreichen Produkten zu führen, die 
die Verbraucher gut nutzen können.
DEM: Herr Dr. Dosterschill, vielen Dank 
für dieses Gespräch.
Das Interview führte Thomas Otto. 
KENNZIFFER: DEM22008
im Automobil
11. Euroforum-Jahrestagung
6. und 7. Juni 2011, Stuttgart 
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Entwicklungswerkzeuge bei Elektro- und Hybridantrieben
Software zwischen funktionaler Sicherheit, Open Source und AppStore
Applikationen in der AUTOSAR-Architektur
Trends bei der Softwareeigenentwicklung 
Software für drahtlose Kommunikationssysteme und HMI-Entwicklung 
Organisatorische Ansätze zur Beherrschung der Software-Komplexität 
u.a. von Experten dieser Unternehmen: 
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Infoline: 02 11/96 86–36 45
E-Mail: daniela.mueller@euroforum.com
www.euroforum.de/software
„Wer würde viel Zeit und Geld investieren, 
um neue Produkte zu entwickeln, wenn es 
keinen Schutz dafür gäbe, so dass jeder 
Wettbewerber fremde Lösungen zum Null-
tarif übernehmen könnte?“
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Management
Mechatronik
M
ärkte, die immer schneller nach 
Innovationen verlangen, be-
schleunigen die Umsetzung wis-
senschaftlicher Erkenntnisse in neue Ver-
fahren und Produkte. Mit der Verbindung 
von Methoden und Werkzeugen der Me-
chanik, Elektrotechnik und Informations-
technik gehören Mechatronik und Sys-
temtechnik zu den Schlüsseldisziplinen 
des 21. Jahrhunderts, die für technolo-
gisch immer komplexere Produkte bei 
zugleich stetig kürzeren Produktlebens-
zyklen stehen. 
Mechatronische Lösungen  nden sich 
in den unterschiedlichsten Produkten 
aller bedeutenden Hightech-Industrien: 
Von „Fly-by-wire“-Signalübertrag für die 
Flugsteuerung, Mess-, Regel- und Steu-
erungstechnik, Industrierobotern und 
automatischen Transporteinrichtungen 
im Anlagenbau und der Automatisie-
rungstechnik über umfangreiche Lösun-
gen im Automotive-Bereich und Systeme 
zur Maschinen- und Anlagendiagnose 
sowie Geräte der Medizintechnik bis hin 
zum Bereich Consumer Electronics. Ein-
fach gesagt: Überall, wo sich durch eine 
intelligente Verknüpfung der Teildiszipli-
nen eine Steigerung der Gesamtfunktio-
nalität, eine höhere Funktionsdichte oder 
eine kostengünstige Realisierung von 
neuen Funktionen erreicht lässt, kommt 
Mechatronik zum Einsatz. Die Fähigkeit 
zur Nutzung dieser Potenziale wird künf-
tig für immer mehr Unternehmen zum 
INTEGRIERTE DATEN UND PROZESSE 
Integration der Disziplinen
VON DIRK KÖHNE 
Innovative Produkte sind die Taktgeber der Weltwirtschaft. Die Hälfte aller Produkte, die wir in fünf Jahren 
kaufen können, ist heute noch nicht einmal entwickelt. Kennzeichnend für viele Innovationen ist der 
steigende Anteil von Funktionen aus mechanischen, elektronischen und softwaretechnischen Elementen. 
Anbietern, die innovative mechatronische Lösungen zielsicher entwickeln können, bieten sich deshalb 
hervorragende Aussichten. Dabei werden Datenmodelle und Verfahrensabläufe, die die einzelnen Diszipli-
nen zusammenführen, zum entscheidenden Erfolgsfaktor.  
Schnittmenge aus 
drei Disziplinen: 
Mechatronik be-
zeichnet das Zu-
sammenwirken 
mechanischer, elek-
trotechnischer und 
informationstechni-
scher Komponenten.
Bild: CONTACT Software
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Management
Mechatronik
wettbewerbsentscheidenden 
Faktor: 
2010 lag der von Zulieferern und Dienst-
leistern erbrachte Wertschöpfungsanteil 
in der Automobilindustrie bereits bei 70 
Prozent (Quelle: Focus Money, 14. Juli 
2010, Seite 13/Thomson Reuters Data-
stream/Statista 2011) – und dieser Anteil 
wird noch weiter steigen.
Hoher Abstimmungsaufwand 
zwischen den Disziplinen 
Die Entwicklung mechatronischer Pro-
dukte ist oft noch durch ein ausgeprägtes 
Nebeneinander der Disziplinen geprägt. 
Die Herausforderungen, die die Techno-
logieentwicklung, die Marktdynamik und 
das regulatorische Umfeld mit sich brin-
gen, machen allerdings eine Integration 
der Disziplinen unverzichtbar. In vielen 
Unternehmen ist der Aufwand für die Ab-
stimmung zwischen den beteiligten Kon-
struktions- und Entwicklungsbereichen 
noch enorm hoch, weil die Organisations-
strukturen oft sehr unterschiedlich sind 
und – zum Teil dadurch bedingt – eine 
gemeinsame Methodik zur Konstruktion 
mechatronischer Produkte fehlt. 
Auch die unterschiedlichen Lebens-
zyklen der einzelnen Komponenten ma-
chen die interdisziplinäre Abstimmung 
entlang des gesamten Produktent-
wicklungsprozesses und darüber hi-
naus unabdingbar: Während sich eine 
Werkzeugmaschine durch einen langen 
Lebenszyklus auszeichnet, zum Beispiel 
drei Jahre Entwicklung, sieben Jahre Pro-
duktprogramm, 15 Jahre Betrieb und Ser-
vice, besitzen Elektrik/Elektronik- und vor 
allem Softwarekomponenten oft deut-
lich kürzere Lebenszyklen. Die bisher 
noch übliche sequenzielle Organisation 
der Entwicklungsprozesse und die feh-
lende disziplinübergreifende Datenbasis 
erschweren alle Prozesse des Änderungs-
managements oder Aufgaben im Rah-
men von  Nachweisp ichten und sonsti-
gen Compliance-Au agen erheblich.
Darüber hinaus sprechen auch die vie-
len funktionalen Abhängigkeiten für eine 
synchronisierte Produktentwicklung: Ob 
Leiterplatten nebeneinander in ein Ge-
häuse passen, will man nicht erst beim 
aufwendigen Aufbau eines Prototyps 
heraus nden. Daher gilt es, die – im wei-
testen Sinne – Schnittstellen zwischen 
Mechanik, Elektronik, Elektrotechnik und 
Software systematisch zu berücksichti-
gen. Ein konkretes Beispiel: Auf den Chip 
eines Produkts passen drei KByte Pro-
grammcode. Durch eine ergänzte Funk-
tion nimmt der Code nun mehr Platz ein, 
sodass jetzt ein größerer Chip mit höhe-
rer Kapazität verbaut werden muss, ge-
gebenenfalls müssen Änderungen der 
Befestigungsbohrungen am Leiterbahn-
Layout des Gehäuses erfolgen. Wichtige 
Fragen, die ohne ein gemeinsames Da-
tenmodell kaum zu beantworten sind: 
Wie wird sichergestellt, dass die Soft-
wareentwicklung die E-CAD-Entwick-
lung rechtzeitig über die Änderung in-
formiert? Nach welchen Anforderungen 
ist der Code entstanden? Welche Code-
Dateien wurden in welcher Produktver-
sion verbaut? Welche Änderungswün-
sche der E-CAD-Entwicklung sind in die 
letzte Softwareversion einge ossen?
Diese Beispiele veranschaulichen, dass 
ein interdisziplinäres Freigabe-, Ände-
rungs- und Kon gurationsmanagement 
erforderlich ist. Das wiederum setzt ein 
integriertes, gemeinsames Datenmo-
dell voraus – von den Anforderungen 
über Funktionen bis zu den disziplin-
spezi schen 
Produktstruktursichten. 
Wie kaum ein anderer Bereich verlangt 
die multidisziplinäre Mechatronik einen 
strategisch-konzeptionellen Ansatz im 
wahrsten PLM-Sinne: Product Life cycle 
Management als durchgängiger Ge-
samtkontext für Produkt, Organisation 
und Mitarbeiter.
Gemeinsames Datenmodell 
dank PDM/PLM
Ein integriertes Datenmodell bildet die 
Grundlage sowohl für eine gemeinsa-
me funktionsorientierte als auch für die 
disziplinspezi schen Sichten auf das 
Produkt. Ausgangspunkte sind die Kun-
densicht und die Lösungsanforderun-
gen. Gruppiert zu Funktionen leitet sich 
daraus die Implementierung anhand 
komponentenorientierter Produktstruk-
turen und disziplinspezi scher Sich-
ten ab. State-of-the-Art-Lösungen für 
das Produktdatenmanagement und das 
Product Lifecycle Management stellen 
diese Daten und Sichten übersichtlich 
bereit und sichern ihre Konsistenz über 
den Produktentwicklungsprozess hin-
weg. Dabei sind Schnittstellen zu den 
M-CAD- und E-CAD-Autorensystemen 
und den Software-Repositories essenzi-
elle Bestandteile leistungsfähiger PDM/
PLM-Plattformen. Ergänzt durch innova-
tive Projektmanagementfunktionen kön-
nen Unternehmen die komplexen Auf-
gaben der Entwicklung mechatronischer 
Lösungen sicher bewältigen.
Mechatronik-PEP zielsicher steuern 
Eine zentrale Funktion zur integrierten 
Abbildung und Steuerung der Prozesse 
von der Idee bis zum Produkt ist das Pro-
jektmanagement. Ausgereifte Instrumen-
te stellen das umfangreiche Daten- und 
vor allem Beziehungswissen in bedarfs-
gerechten Kontexten und Strukturan-
sichten zur Verfügung. Sie ermöglichen 
selbst in komplexen Entwicklungsprojek-
ten auf Basis von groben Leitstrukturen 
die zielsichere Erarbeitung des Produkt-
aufbaus mit Hilfe von Lieferobjekten, 
Meilensteinen und Quality Gates. 
Die Entwicklung komplexer Mechatronik-Systeme erfordert disziplinübergreifend abgestimm-
tes Vorgehen und ein gemeinsames Datenmodell –  exible und leistungsfähige PDM/PLM-Sys-
teme sind geeignete Plattformen.     
Bild: CONTACT Software
C# TIFF: C#.NET Code to Convert JPEG Images to TIFF
Use C# Code to Convert Jpeg to Tiff. string[] imagePaths = { @"C:\demo1.jpg", @"C:\demo2.jpg", @"C:\demo3.jpg" }; // Construct List<REImage> object.
convert multiple page pdf to jpg; reader convert pdf to jpg
JPEG to PDF Converter | Convert JPEG to PDF, Convert PDF to JPEG
Convert JPEG (JPG) Images to, from PDF Images on Windows. Features and Benefits. Powerful image converter to convert images of JPG, JPEG formats to PDF files;
change pdf into jpg; convert pdf to jpg file
3/2011
46
Management
Mechatronik
Ebenso entscheidend sind ein leistungs-
fähiges 
Kon gurationsmanagement, 
umfassende Vorgehens- und Prozessun-
terstützung inklusive exakter Reifegrade-
steuerung von Bauteilen, Komponenten 
und Systemen sowie Work ow-gesteuer-
te Freigabeprozesse. Bei der Entwicklung 
mechatronischer Produkte stehen nicht 
allein hierarchische Stücklistenstrukturen 
im Vordergrund, sondern komplexere, 
netzartige Beziehungen aus den funktio-
nalen Abhängigkeiten der Komponenten. 
Das Produkt wird zunächst als Funktions-
system betrachtet – dabei synthetisieren 
die Funktionen das Produkt in Form einer 
lösungsneutralen Produktstruktur. Daraus 
leitet sich die Zuordnung der Produktkom-
ponenten mit ihren Funktionen (Einzeltei-
le zu Baugruppen zu Oberbaugruppen zu 
Hauptbaugruppen usw.) durch De niti-
on von Material, Einbauort und sonstigen 
Spezi kationen ab. Die verschiedenen Ar-
ten der Stücklisten können mit dem PDM/
PLM-System automatisch durch E-CAD-
Kopplungen aus der Produktstruktur ab-
geleitet werden. Da es keine einfache (!) 
universelle Mechatronik-Struktur geben 
kann, die gleichzeitig allen Aufgaben ge-
recht wird, bieten PDM/PLM-Systeme wie 
CIM DATABASE die Möglichkeit, Sichten 
und Strukturdarstellungen aufgaben- und 
bedarfsgerecht anzupassen. 
Ob Automotive oder Anlagenbau: 
Ein System für alle Daten 
Je nach Branche sind zudem dezidierte 
Anforderungen an die Prozessgestaltung 
zu berücksichtigen. Für softwareinten-
sive Automotive-Systeme gilt beispiels-
weise der Standard Automotive SPICE 
(Software Process Improvement and 
Capability Determination), angelehnt an 
ISO/IEC 15504. Hintergrund des seit 2007 
verbindlichen Verfahrens zur objektiven 
Prozessbewertung waren die immer kür-
zeren Entwicklungszeiten, die es in Ver-
bindung mit steigenden Anforderun-
gen an die Zuverlässigkeit unabdingbar 
machten, Software-Entwicklungsprozes-
se zu verbessern. Eine der gravierendsten 
Au agen an die Software-Entwicklung 
ist die Rückverfolgbarkeit von Anforde-
rungen (Requirements Traceability). Das 
auf einer Reifegrad- und Prozessdimensi-
on basierende SPICE-Modell stellt somit 
auch hohe Anforderungen an die IT-Ar-
chitektur der Lieferanten. 
Aber nicht nur in der Automobilindus-
trie steigt der Anteil mechatronischer 
Bauteile unaufhaltsam. Auch im Anla-
genbau sind die Komponenten dieser 
komplexen, hybriden Technologie nicht 
mehr wegzudenken. Mit modernen PDM/
PLM-Systemen als Engineering-Informa-
tion-Backbone lassen sich alle Daten aus 
den Disziplinen der Mechatronik integ-
riert gemäß der Anlagenstruktur verwal-
ten und sowohl artikel- beziehungsweise 
baugruppenbezogen als auch in monta-
ge- oder funktionsorientierter Sicht dar-
stellen und bearbeiten. Über Object Life-
cycle können beispielsweise alle Daten 
versioniert und geltungssicher abgelegt 
oder im Freigabeprozess des Enginee-
ring-Change-Work ows Work-in-context-
orientiert statusgesteuert abgebildet 
werden. Ist ein Nachweis im Rahmen der 
Compliance gefordert, lassen sich alle Än-
derungen über die Historienführung en 
detail nachvollziehen. Dies gilt für mecha-
nische Eigenfertigungsteile ebenso wie 
für Einkaufsteile, elektrotechnische Un-
terlagen, Bauunterlagen und auch für die 
Software zur Anlagensteuerung. Zudem 
steht über Referenzierung umfassendes 
Beziehungswissen zur Verfügung. Ganz 
gleich, welchen Einstiegspunkt man wählt 
– es stehen immer alle zusammengehö-
renden Daten zur Verfügung. Sei es zur 
Bearbeitung des Lastenhefts, zur Über-
sicht über funktionale Abhängigkeiten 
durch die Anzeige der Funktionscluster 
in der Strukturbaum-Ansicht im Enginee-
ring-Change-Prozess oder in der Gesamt-
ansicht aller Dokumente eines Mechatro-
nik-Entwicklungsprojekts.
Wandel der Engineering 
Supply Chain: Vom Teile- zum 
Systemlieferanten
Ein integriertes, gemeinsames Datenmo-
dell ist für die Entwicklung mechatroni-
scher Produkte unabdingbar. Mit einem 
leistungsfähigen und  exiblen PDM/
PLM-System pro tieren Unternehmen 
von zielsicheren Entwicklungsprozessen 
und einer stets konsistenten Datenlage 
entlang des gesamten Produktlebens-
zyklus. Diesen Voraussetzungen müssen 
sich alle Anbieter der Engineering Supply 
Chain stellen, denn der globale Trend 
geht eindeutig weg vom Teile- hin zum 
Systemlieferanten. Das bedeutet hervor-
ragende Perspektiven für Systemanbie-
ter, die dafür gerüstet sind, mit hohen 
Innovationsraten ihre Auftraggeber zu 
unterstützen. Komponenten- und Teile-
lieferanten der Automobilindustrie und 
des Maschinen- und Anlagenbaus, deren 
Produktivität im Kompetenzfeld Mecha-
tronik bisher eher schwach ausgeprägt 
ist, müssen dringend nachziehen, wenn 
sie nicht den Anschluss an die Marktent-
wicklung verlieren wollen. 
rt
KENNZIFFER: DEM22071
Von grob defi nierten Projektvorgaben zur Produktstruktur: Innovative Projektmanagement-In-
strumente wie CONTACT Project O  ce ermöglichen über die Defi nition von Lieferobjekten und 
Meilensteinen die zielsichere Entwicklung komplexer Produkte. 
Bild: CONTACT Software
Die netzartigen funk-
tionalen Beziehun-
gen zwischen den 
einzelnen Mecha-
tronik-Komponenten 
setzen in der Ent-
wicklung hohe Va-
riationsmöglichkei-
ten der Sichten und 
Strukturdarstellun-
gen im PDM/PLM-
System voraus. 
Bild: iStockphoto.com
47
6/2009 
Digital Engineering-Marktplatz
Markt
Teraport GmbH
Aschauer Str. 32a
81549 München
Tel.: 089/651086 700 
Fax: 089/651086 701 
info@teraport-engineering.de
www.teraport-engineering.de
Teraport Engineering ist ein unabhängiger Dienstleistungs- und 
Technologieanbieter im Engineering-Umfeld. Seit 2000 ist Teraport 
Engineering stetig gewachsen und hat sich zum Spezialisten für
den digitalen Prototypenbau bzw. Digital Mockup (DMU) ent-
wickelt. Das Leistungsspektrum reicht von kundenspezi schen 
oder standardisierten Softwarelösungen bis hin zu Beratungs- und 
Engineering-Dienstleistungen. 
Softwarelösungen
In vielen Fällen decken die bestehenden DMU-Standardprodukte 
nicht die Kundenanforderungen ab. Hier setzen die Teraport Soft-
warelösungen an. Basis ist der modular aufgebaute Softwarebau-
kasten. Systemunabhängige Lösungen passen sich ideal den indi-
viduellen Produktentwicklungsprozessen an. Die hochperforman-
ten und robusten Algorithmen ermöglichen einen einfachen Um-
gang mit 3D-Massendaten und bilden die Voraussetzung für auto-
matisierte DMU-Untersuchungen. Die Batchfähigkeit aller Module 
erlaubt dem Anwender ein ungehindertes Weiterarbeiten während 
der Berechnung.
Engineering-Dienstleistungen
Teraport Engineering unterstützt mit seinen Dienstleistungen die
Entwicklung von komplexen Produkten. Diese reichen von der An-
wendung über die Prozess- und Toolberatung, Work ow-Optimie-
rung, Standardisierung und Automatisierung bis zur kundenspe-
zi schen Software-Lösungsentwicklung im DMU-Umfeld. Insbe-
sondere in konstruktionsnahen Bereichen, der digitalen Produkt-
entwicklung, der Simulation (Package und Virtual Reality (VR)), der 
Produktionsvorbereitung und in Vertriebs- und Serviceprozessen 
sind die Engineering-Dienstleistungen etabliert.
Camtek GmbH
CAD/CAM-Systeme
Werkstraße 24
71384 Weinstadt
Tel.: 071 51 / 97 92-02
E-Mail: info@Camtek.de
Internet: www.Camtek.de
CAD/CAM-System OPTICAM
Drahterodiersystem integriert in SolidWorks
CAD/CAM-System PEPS Version 7.0
PEPS Bearbeitungsmodule:
2,5 D Fräsen, 3 D Fräsen, 5 Achsen simultan Fräsen,
Drahterodieren, 2-50 Achsen Drehen,
6 Achsen 3D simultan Laser- und Wasserstrahlschneiden, DNC-Systeme, 
Direktschnittstellen zu allen gängigen CAD-Systemen und eine Auftrags- 
und Programmverwaltung inklusive Anbindung an SAP-und ERP-Systeme.
WIN-Verlag GmbH & Co. KG
Johann-Sebastian-Bach-Str. 5
D-85591 Vaterstetten
Tel.: +49-(0)8106-350-0
Internet: www.win-verlag.de
Mit einer Platzierung hier im DIGITAL ENGINEERING-Markt  erreichen Sie ein 
Jahr lang durchgängige Präsenz in einem  etablierten Fachmagazin. Mit sehr 
geringen Kosten präsentieren Sie Ihr Unternehmen und ihre Vertriebspart-
ner regelmäßig  einer hochkarätigen Zielgruppe. Damit erhöhen Sie Ihre 
Kontaktchancen erheblich.
Martina Summer  (PLZ 00000-45999, 80000-99999)
Tel. 0 81 06/306-164, E-Mail: ms@win-verlag.de
Maike Gundermann  (PLZ 46000-79999 + Ausland)
Tel. 0 63 41/3 89 10 21, E-Mail: mgs@win-verlag.de
3/2011 
KOMPAS-3D
Distributor Deutschland
SATTLER media & datasystems
Schwerborner Strasse 6c, D-99087 Erfurt
Tel.: +49-(0)361-216 82 35
Email: contact@ascon.net
Internet: www.ascon.net
KOMPAS-3D, die preisgekrönte Lösung für MCAD von ASCON, bietet 
die eff ektive Entwicklung von Industrieprodukten, die Konstruktion und 
die Erstellung der Dokumentation. KOMPAS-3D vereinigt in sich alle 
Grundfunktionen für die parametrische 3D-Modellierung, Möglichkeiten 
der 2D-Skizzierung und des Entwurfs, eine spezielle Anwendung für das  
Photorendering, die Bewegungssimulation, die dynamische und kinemati-
sche Analyse, den Export und Import aus andere CAD/CAM/PLM-Lösungen. 
KOMPAS-Lösungen sind berühmt für ihre vielfältige Funktionalität, einfache 
Erlernbarkeit und Anwendung, günstigen Preis und gute Kompatibilität zu 
anderen CAD-Lösungen.
InterCAM-Deutschland GmbH
Am Vorder öß 24a
33175 Bad Lippspringe
Tel.: 0 52 52 / 98 999 0
E-Mail: info@mastercam.de
Internet: www.mastercam.de
Mastercam: Perfektion für schnelles, e  zientes und produktives Arbeiten!
Die InterCAM-Deutschland GmbH ist der deutsche Distributor von Mastercam,
der leistungsstarken CAD/CAM-Lösung des US-amerikanischen Herstellers 
CNC Software. Mastercam bietet Fräsen in 2 bis 5 Achsen, Drehen, Drahten, 
künstlerische Reliefbearbeitung, 2D- und 3D-Design, Flächen- und Solid-
modeling und somit alles für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau 
sowie für die Holz-, Stein- und Kunststoff bearbeitung. Der Vertrieb erfolgt 
über ein Netz quali zierter Partner, die ihren Kunden von kompetenter 
Beratung über Hilfestellung bei Installation und Inbetriebnahme des CAD/
CAM-Systems hinaus mit umfangreichen Schulungsangeboten zur Seite 
stehen. Mit aktuell über 157.000 Installationen ist Mastercam das weltweit 
meisteingesetzte System auf dem Markt PC-basierter CAM-Software.
DeltaCAD
PTRO, Rue les rives de l‘Oise
F-60280 Venette
Tel.: +33 (0)3 44 90 78 40
Internet: www.gpure.net
DeltaCAD ist ein Anbieter für CAD, PLM, CAE und Work ow Strategien im 
Ingenieursbereich.
GPure ist die optimale Lösung um DMU-Modelle (Digital Mockup) für Projekt-
Abläufe, Konzept-Überprüfung, Bewerbungsanfragen, 3D Dokumentation, 
CAE und Web-Visualisierungen anzupassen.
GPure kann sehr große DMUs für den Schiff sbau, Anlagen-Design, Luftfahrt-, 
Eisenbahn- und Automobil-Industrie händeln. Dank der Automatisierungs-
Maschine reduziert es die DMU-Adaptierungskosten wesentlich und sichert 
die Reproduzierbarkeit.
Durch die zahlreichen anwendbaren CAD- und Visualisierungs-Import/
Export-Formate und durch die Integrations-Features, kann GPure in vielen 
PLM/CAD-Systemen angewendet werden.
ACATEC Software GmbH
Am Spehrteich 12
30989 Gehrden
Tel.: +49 (5108) 9159-0
E-Mail: info@acatec.de
Internet: www.acatec.de
spyydmaxx Enterprise® ist eine modulare und objektorientierte Kon gu-
rations- und CAD-Automationslösung. Automatisiert werden u.a. Autodesk 
Inventor, NX, Pro/ENGINEER, Solid Edge und SolidWorks. Kundenindividuelle 
und erklärungsbedürftige Produkte erfordern in den Prozessen der Auftrags-
gewinnung und der Auftragserfüllung erhebliche Bearbeitungszeiten.
spyydmaxx Enterprise® beschleunigt diese Prozesse um Faktoren und 
steigert damit die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Gleichzeitig wird die 
gleichbleibende Qualität der automatisch generierten Produktunterlagen 
und Produktdaten gewährleistet.
3/2011
48
Management
Automatische Datenaufbereitung
E
in umfassendes Product Lifecycle 
Management gehört für Fertigungs-
unternehmen zum Tagesgeschäft. 
Das einheitliche Verwalten aller produkt-
bezogenen Daten aus den unterschied-
lichen Abteilungen benötigt eine IT-In-
frastruktur, die die jeweiligen relevanten 
Informationen schnell und übersichtlich 
bereitstellt. Damit die verschiedenen 
Softwaresysteme reibungslos interagie-
ren können, sind sie auf einen homoge-
nen Bestand an Stamm- und Bauteildaten 
angewiesen. Je transparenter der Infor-
mations uss ist, desto eher schützt er vor 
Mehrfacheinträgen und fördert die Wie-
derverwendung vorhandenen Wissens. 
Klassi kationen als Ordnungsstrukturen 
helfen, diese gemeinsame einheitliche 
Wissensbasis langfristig zu bewahren.
Häu g kann die Unternehmensdaten-
bank die PLM-Anforderungen nicht oder 
nur eingeschränkt erfüllen. Entweder sind 
die Datenbestände zu groß, um sie wirt-
schaftlich manuell aufzubereiten, oder die 
Informations ut ist zu gewaltig, um alles 
einheitlich zu p egen, oder die „Überset-
zungen“ zwischen den Abteilungen sind 
komplex und verbrauchen wertvolle Zeit. 
Das patentierte, softwaregestützte Op-
timierungsverfahren von simus systems 
setzt genau dort an. In  rmenspezi schen 
Projekten erhalten Unternehmen mittels 
einer selbsttätigen Datenaufbereitung 
eine maßgeschneiderte Klassi kation, die 
darüber hinaus die Automatisierung von 
abteilungsübergreifenden Routinepro-
zessen ermöglicht.
Gleichzeitig reduziert eine Klassi kation 
als zentrale Datenquelle den 
P egeaufwand und steigert 
die Informationssicherheit. In 
vielen Unternehmen verwal-
ten die einzelnen Abteilungen 
Stammsätze isoliert und paral-
lel. Situative Ergänzungen füh-
ren zu einer asymmetrischen 
Verteilung von Informationen. 
Vor allem bei Änderungen ist 
nicht mehr gewährleistet, dass 
alle Daten auf dem aktuellen 
Stand sind. Ein zentrales Ma-
nagement in Form einer Klas-
si kation mit automatisierter 
Aufbereitung ermöglicht es, 
den P egeprozess unterneh-
mensweit einheitlich und feh-
lerfrei zu steuern.
Nachhaltige Ordnung
in der Datenbank
Mit der Software simus classmate werden 
aus CAD-, ERP- und PDM-Systemen klas-
si kationsrelevante Inhalte ausgewertet 
und darauf aufbauend eine Soll-Daten-
struktur und Standardisierungsregelwer-
ke de niert. Im Zuge der automatischen 
Neustrukturierung ergänzt die Software 
die Daten um Klassi kationsinformatio-
nen und standardisiert sie entsprechend 
der Unternehmenskonventionen. Mit ge-
ringem überschaubarem Aufwand ist das 
erste Ziel erreicht und unternehmens-
weit eine homogene Wissensgrundlage 
in Form einer Klassi kation etabliert.
Diese bietet Unternehmen neben der 
schnelleren Wiedergewinnung von Infor-
mationen zusätzliche Vorteile. Das Soft-
waremodul classmate CAD automatisiert 
Routineaufgaben der Konstruktion und 
sichert gleichzeitig die Einheitlichkeit des 
Datenbestands. Während der selbsttäti-
gen Klassi zierung identi ziert die Soft-
ware mittels eines Regelwerks sämtliche 
Geometriebeschreibungen eines Bauteils 
und ermittelt daraus die Merkmale. Die 
3D-Modelle werden direkt im CAD-Sys-
tem vollautomatisch in den  rmenspezi-
 schen Klassi zierungsbaum eingep egt 
und die jeder Klasse zugehörige Sach-
merkmalleiste mit Merkmalswerten aus-
gefüllt. Konstrukteure brauchen weder 
Parameter, Variablen noch andere Daten 
manuell einzugeben. In wenigen Sekun-
den ist das Bauteil klassi ziert, die ein-
heitliche Datenstruktur aufrechterhalten 
und das Qualitätsniveau gesichert.
SCHNELLERE WIEDERGEWINNUNG VON INFORMATIONEN
Vielfach-Nutzen durch Klassifikation
VON DR. ARNO MICHELIS
Der offensichtliche Nutzen von geordneten, klassifizierten Daten liegt im Wiederfinden von Informationen. 
Solche Klassifikationen stehen im Zentrum des Optimierungsverfahrens der simus systems GmbH. Jedoch 
erzielen Unternehmen zusätzliche Vorteile, wenn die Klassifikation als Ausgangsdatenquelle zur Steuerung 
weiterer Prozesse eingesetzt wird. Durch die folgende Reduzierung von redundanten Pflegetätigkeiten steigen 
Datenqualität und Informationssicherheit. Die Klassifikationsdaten lassen sich automatisiert in mehrere Aus-
wertungen überführen: von der Vorkalkulation und Arbeitsplangenerierung über die Ableitung von Material-
kurz- und Bestelltexten bis hin zur Warengruppenberechnung.
Eine Klassifi kation als zentrale Datenbasis reduziert P egeaufwände 
und steigert die Informationssicherheit.                       
Bilder: simus systems
3/2011 
49
Management
Automatische Datenaufbereitung
Engere Verzahnung 
Darüber hinaus kann mit den Geometrie-
Informationen die Bauteil-Vorkalkulation 
bereits während des Konstruktionspro-
zesses automatisiert werden. Anhand der 
Geometrie ermittelt das Softwaremodul 
classmate PLAN vollautomatisch die Fer-
tigungsklasse, die Bearbeitungsverfah-
ren und Arbeitsgänge. Auf Knopfdruck 
werden verschiedene, frei de nierbare 
Losgrößen berechnet sowie eine „opti-
male Losgröße“, bei der Rüst- und Stück-
zahlkosten in einem ökonomischen Ver-
hältnis stehen.  Alle relevanten Faktoren, 
etwa Rohmaterialpreise, ruft classmate 
PLAN mittels direkter Anbindung zu den 
PDM- oder ERP-Systemen ab und ge-
währleistet auf diese Weise eine aktuel-
le Berechnung. Preisänderungen  ießen 
via Schnittstelle in die Kalkulation mit ein. 
Informationen, wie sich Kosten bei Kon-
struktionsänderungen entwickeln, liegen 
sofort vor. Zusätzlich erhält der Konstruk-
teur Unterstützung bei Rentabilitätsbeur-
teilungen und Make-or-Buy-Fragen.
Neben der Vorkalkulation automati-
siert classmate PLAN die Arbeitsplan-
generierung. Bei der Klassi zierung be-
kommt jedes Bauteil alle Bearbeitungs-, 
Rüst-, Eingriff s- und Wechselzeiten durch 
das de nierte Regelwerk zugewiesen. 
So wird automatisch ein vollständiger 
Arbeitsplan erzeugt, wodurch der Auf-
wand in der Arbeitsvorbereitung sinkt. 
Die Detailtiefe des Arbeitsplans ist frei 
bestimmbar und leicht an die Bedürfnis-
se des Unternehmens anzupassen. Teure 
Nacharbeiten entfallen und die Auftrags-
terminierung gewinnt durch die selbsttä-
tige Berechnung von Durchlaufzeiten an 
Präzision.
Inkonsistenzen zwischen 
Abteilungen ausschließen
Die regelbasierte Datenaufbereitung hilft 
ferner, die Gefahr von Medienbrüchen am 
Übergang von PDM- zu ERP-Systemen zu 
reduzieren. Als Bindeglied zwischen den 
Sichten hat simus classmate schreiben-
den Zugriff  auf diverse ERP-Attribute und 
integriert so die Klassi kationsdaten in 
weitere PLM-Prozesse. Beispielsweise las-
sen sich mit der Software standardisierte 
Bestelltexte automatisch generieren. Die 
manuelle Informationsübergabe von der 
Konstruktion an den Einkauf entfällt. In-
konsistenzen zwischen den tatsächlichen 
Anforderungen und den im Einkaufsbe-
stelltext erfassten Materialeigenschaften 
werden vermieden. Dafür liest die Soft-
ware aus der Klassi kation alle relevanten 
Informationen klassenspezi sch kon gu-
riert aus. Zusammen mit benutzerde -
nierten Formatierungsregeln wird der Be-
stelltext erstellt. Anschließend kann dieser 
automatisiert in den entsprechenden 
Materialstammsatz des ERP-Systems ge-
schrieben werden. Dies ermöglicht eben-
so eine Standardisierung in internationa-
len Kontexten. So können ohne manuelle 
Eingaben in jeden Datensatz die Maße in 
unterschiedlichen 
Einheiten systemen 
und die Benennung 
in mehreren Sprachen 
implementiert werden. 
Die vormals komple-
xen Abläufe werden 
vereinfacht und be-
schleunigt.
Die  selbst tätige Text-
generierung aus der 
Klassi kation heraus 
lässt sich auf andere 
ERP-spezi sche Felder 
erweitern, etwa Materi-
alkurztexte oder die 
De nition von Waren-
gruppen. Aus der Klas-
senbelegung berech-
net simus classmate 
die Warengruppe bei-
spielweise nach dem 
ecl@ss-Standard. Erge-
ben sich Änderungen 
an der Klassi kation ei-
nes Stammsatzes, so 
werden alle davon ab-
hängigen Felder auto-
matisch aktualisiert. 
Das etablierte Merk-
malsystem vereinfacht 
die P egeprozesse und 
damit den  rmenüber-
greifenden Datenaustausch und dient der 
elektronischen Beschaff ung zwischen Un-
ternehmen und Lieferanten. Durch das 
„Übersetzen“ erlaubt simus classmate, 
eine auf die Suchkonventionen der Unter-
nehmen ausgerichtete Klassi kation zu 
verwenden und gleichzeitig die Vorteile 
einer standardisierten Außenkommunika-
tion zu genießen. 
bw
Dr. Arno Michelis ist Geschäftsführer der  simus 
systems GmbH
KENNZIFFER: DEM21977
ORGANISED BY
EUROPE’S LEADING MEETING 
PLACE FOR THE AEROSPACE 
TEST ENGINEERING COMMUNITY
5 – 7 April 2011
• Network with key players from across the industry to keep up to date, exchange knowledge and 
share best practise
• Attend free technical seminars on key issues affecting your industry today
• Meet with the leading suppliers of testing technologies and fi nd the latest products to ensure you 
stay ahead of the competition
Avionics – Certifi cation – Composites Engineering & Materials – Data Acquisition – Design – Engine 
Testing – Flight Testing – Ground Testing – Hardware & Instrumentation – Non-Destructive Testing – 
Sensor Technology – Structural Testing – Systems Engineering – Telemetry – Testing Software
Connecting senior engineers to leading suppliers
Find out more at www.aerospacetesting.com/dig
CO-LOCATED WITH
“The right place to meet 
the right people from 
the aerospace industry” 
Fiber Sensing
Join our social networks
Daten aus 
CAD-, ERP- und 
PDM-Systemen 
werden auto-
matisch für fi r-
menspezifi sche 
Klassifi kationen 
aufbereitet.
3/2011
50
CAD & Design
3D-Viewing
A
nfangs ein paar Worte zum 2D-View-
ing: Aufgrund der weit verbreiteten 
Archivierungslösungen wird dies 
oft über die freigegebenen und rechts-
verbindlichen Zeichnungen im PDF/A-
Format abgedeckt. Hier kommen primär 
der Adobe Reader und aufgrund ihrer In-
tegrationsfähigkeit auch kommerzielle 
2D-Lösungen wie Spicer Imagenation/
Open Text Desktop Viewer oder Oracle 
AutoVue zum Einsatz.
Im 3D-Viewer-Bereich gibt es inzwi-
schen eine Vielzahl von Produkten un-
terschiedlichster Hersteller, teils frei, teils 
kostenp ichtig, teils CAD-herstellernah, 
teils unabhängig.
Kostenlos?
Freie 3D-Viewer unterstützen in der Re-
gel nur ein CAD-Datenformat und das 
Erzeugen dieses Datenformats will durch 
den Kauf entsprechender Erzeugersys-
teme auch erst mal bezahlt werden. Der 
Adobe Reader liest nur PDF, immerhin 3D 
und 2D. Um messen zu können, müssen 
aber die PDF-Dateien entweder mit dem 
Acrobat oder über den Adobe Reader 
Extension Server freigeschaltet werden, 
was in beiden Fällen mit Kosten verbun-
den ist. Für JT gibt es den freien JT2Go, 
inzwischen auch mit Messfunktionen. 
Die Bedienerfreundlichkeit wird hier al-
lerdings oft kritisiert – zum Beispiel seien 
die Anwendung unübersichtlich und die 
Messfunktionen umständlich. 
Dassault bietet mit dem 3D XML Player 
und 3DVIA Composer Player gleich zwei 
freie Viewer mit unterschiedlichen Fähig-
keiten an. So erfreut der 3DVIA-Player mit 
frischer und bedienerfreundlicher Ober ä-
che und guten Integrationsfähigkeiten. Die 
Messfunktionen werden auch hier über 
die gerade verarbeitete Datei  freigeschal-
tet. Auch Lattice bietet mit dem XVL Player 
einen schnellen und freien Viewer für das 
sehr kompakte XVL-Format an. Gerade die 
freien Viewer  ndet man inzwischen im-
mer mehr in Produktkon guratoren ver-
baut. Voraussetzung ist allerdings, dass sie 
gut integrierbar sind, idealerweise sollten 
sie ein gut manipulierbares, zum Beispiel 
XML-basiertes Datenformat verwenden. 
Ganz kostenlos ist die Verwendung dieser 
freien Produkte übrigens trotzdem nicht, 
da man die Daten schließlich zunächst mit 
Batchlösungen wie etwa dem Kisters-PDF-
Manager erzeugen muss, was mit Kosten 
verbunden ist.
Kommerzielle Produkte
Wem die in den freien Produkten gebo-
tenen Funktionalitäten nicht reichen, der 
greift zu den nächsten Ausbaustufen, al-
lesamt kommerzielle Produkte. Hier gibt 
es dann zunächst die Gruppe der  CAD-
nahen Produkte, die Funktionalitäten bis 
hin zu High-End-DMU bieten: Teamcen-
ter Visualization für JT, der DMU-Naviga-
tor für CATIA und ProductView (jetzt Creo 
Elements/View) für Pro/ENGINEER (jetzt 
Creo Elements/Pro).  
NUTZEN, WORKFLOWS, INTEGRATIONEN, GRENZEN
Viewer für CAD-Daten – 
eine Standortbestimmung
VON GERMAR NIKOL
Viewer für CAD-Daten spielen auf allen Stationen des Produktlebenszyklus eine wichtige Rolle, weil sie 
schnellere Entscheidungen ermöglichen und Fehler vermeiden helfen. Dies hat deutliche Kosteneinsparun-
gen und einen kurzen ROI (Return on Investment) zur Folge. Viewer erlauben heute nicht nur die Visualisie-
rung, sondern auch Analyse, Aufbereitung und Weiterverwendung von Dokumenten und 3D-Modellen in der 
gesamten Prozesskette bis hin zur technischen Dokumentation. 
Oracle AutoVue: 
Universalviewer 
2D, 3D, ECAD mit 
zertifi zierter SAP-
Integration.
Bilder: Kisters
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