telerik pdf viewer mvc : Batch pdf to jpg online software SDK cloud windows wpf azure class DE_2011_03_archiv6-part83

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Hardware & Peripherie
Großformatdrucker und Druckerlösungen
teilen, was natürlich heutzutage auch 
kein Problem mehr ist mit den entspre-
chenden Plotmanagement-Lösungen. 
Der Vorteil der Tintenstrahlsysteme liegt 
in den Anschaff ungs- und Folgekosten. 
Viele Kunden brechen auch das zentra-
le Druckvolumen auf und verfügen über 
Bereichslösungen, die kürzere Wege zum 
Druck als Vorteil haben. So bleibt jede Lö-
sung beim Kunden individuell.
DEM: Welche Großformatdrucker wür-
den Sie für die exakte Ausgabe von Lini-
enzeichnungen empfehlen?
Thomas Rauh: Für diese Anforderung 
sind alle gängigen Systeme geeignet. Die 
Spezi kation nach Farbe und Druckvolu-
men ist ausschlaggebend für Hersteller 
und System.
DEM: ...und welche für Renderings?
Thomas Rauh: Hier sehe ich die Tinten-
strahldrucksysteme von HP und CANON 
in der führenden Rolle. Die Unterschiede 
liegen im Detail und in den Anschaff ung- 
und Folgekosten. Diese sind natürlich 
auch ein grundsätzlicher Faktor in der 
Wahl der Technik.
DEM: Können Sie einen typischen Doku-
menten-Work ow beschreiben, in dem 
Großformatdrucker eingesetzt werden?
Thomas Rauh: Den typischen Work ow 
gibt es nicht. Größere Organisationen 
arbeiten meist mit Archiv- beziehungs-
weise Datenmanagement-Lösungen. Oft 
werden Druckjobs aus dem System he-
raus verfasst und an eine zentrale Abtei-
lung zum Druck weitergeleitet. Alterna-
tiv bleibt das verteilte Drucken, wo der 
lokale Drucker aus einem Druckmanage-
mentsystem oder aus der Anwendung 
bedient wird. Den Ausschlag für den 
Work ow gibt die Organisation des Kun-
den und damit verbunden auch die Wahl 
des Drucksystems.
DEM: Welche Rolle spielt das Plot-Ma-
nagement?
Thomas Rauh: Wie schon erwähnt, ist 
die Organisation des Kunden ausschlag-
gebend. Viele Großkunden und Dienst-
leister setzen bereits Plot-Management-
Lösungen ein. Sofern der Kunde eine 
hohe Automatisierung wünscht, ist ein 
Plot-Management das ideale Werkzeug. 
Die Auswahl bei den Lösungen ist jedoch 
auch so vielfältig wie die Drucker. Des-
halb muss mit der Anforderung des Kun-
den auch eine gute Beratung durch den 
Fachhandelspartner erfolgen.
DEM: Welchen Platz wird der Drucker 
des Konstrukteurs in fünf Jahren ein-
nehmen beziehungsweise auf welche 
neuen Entwicklungen muss man sich 
gefasst machen?
Thomas Rauh: Durch den vermehrten 
Einsatz von 3D-CAD-Lösungen werden 
Daten in digitaler Form weitergegeben. 
Dieses merken wir sehr deutlich in den 
Anfragen zu unseren Viewing- und Kon-
vertierungslösungen. 3D PDF, Alternativ- 
und/oder Support der Nativformate sind 
hier sehr wichtig. Jedoch wird der ge-
druckte Plan immer noch eine große Rol-
le spielen. Ein komplexerer technischer 
Plan in der Fertigung oder auf der Bau-
stelle ist immer einfacher zu handhaben 
als jeder digitale Plan.
DEM: Gibt es aus Ihrer Sicht wichtige oder 
erweiterte Möglichkeiten und Trends für 
den Einsatz von Großformatdruckern?
Thomas Rauh: Als Distributor von groß-
formatigen Scanlösungen haben wir in 
den letzten drei Jahren festgestellt, dass 
vermehrt digitale Kombinationen aus 
Scanner und Drucker 
gefragt sind. Viele akti-
ve Schwarz/Weiß-Alt-
anlagen auf dem Markt 
werden nach und nach 
durch Farbsysteme ab-
gelöst. Sei es zur Archi-
vierung, die schnelle 
Kopie, vermehrt in Far-
be oder für das verteil-
te Scannen/Drucken. 
Es existieren noch rie-
sige Papierarchive und 
täglich kommen neue 
Zeichnungen hinzu. 
Genehmigungen, Frei-
gaben, Dokumenta-
tion usw.  nden auch 
heute noch vorwie-
gend auf dem Papier 
statt. Zu dieser Anfor-
derung stellt HP als 
erster Hardwareher-
steller eine Web-Platt-
form zur Verteilung 
der digitalen Daten 
zur Verfügung. Durch 
den Mix der Verteilung 
als Datei oder Papier 
wird der Großformat-
druck „just in time“ sei-
ne Bedeutung behalten und durch digi-
tale Archiv- und Management-Lösungen 
und auch von der CAD-Welt unterstützt 
werden.
Das Interview führte Birgit Wimmer
KENNZIFFER: DEM22057
Kisters präsentiert auf der Hannover-
Messe in Halle 3 an Stand H 06 neben 
großformatigen Druck- und Faltlösun-
gen auch Scan- und Kopierlösungen, 
Rasterbearbeitung/Vektorisierung, 
2D/3D-Viewer sowie ECM-Lösungen. 
Mit über 300 Mitarbeitern in Europa 
zählt Kisters zu den größten Anbie-
tern von großformatigen Scan- und 
Drucklösungen der Hersteller Contex 
und Hewlett-Packard. Neben komplet-
ten Hardwarelösungen im technischen 
und gra schen Bereich bietet die 
Kisters AG als CAD-herstellerunab-
hängiges Unternehmen eine breite 
Palette von Softwarelösungen für die 
Verwaltung, Darstellung, Konvertie-
rung, Bearbeitung und Dokumentati-
on von nativen 2D- und 3D-CAD- und 
Rasterdaten.
WIN-Verlag GmbH & Co.KG
Der neue IT-Lösungs katalog
für die Fertigungsindustrie 
DIGITAL ENGINEERING SOLUTIONS 2011 
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Eine Publikation der WIN-Verlag GmbH & Co. KG                         24,80 Euro    42,10 SFr                
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Lösungen für die Fertigungsindustrie
2011
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t Produktlebenszyklusmanagement (PLM)
t Produktdatenmanagement (PDM)
t Manufacturing-Execution-Systeme (MES)
t ERP/CRM/SCM
t Hardware
t Dienstleister/Vertriebspartner
t Automatisierungstechnik
t Werkstoffe/Materialien
Bild: Dassault Systèmes
Batch pdf to jpg online - Convert PDF to JPEG images in C#.net, ASP.NET MVC, WinForms, WPF project
How to convert PDF to JPEG using C#.NET PDF to JPEG conversion / converter library control SDK
.pdf to .jpg online; change file from pdf to jpg on
Batch pdf to jpg online - VB.NET PDF Convert to Jpeg SDK: Convert PDF to JPEG images in vb.net, ASP.NET MVC, WinForms, WPF project
Online Tutorial for PDF to JPEG (JPG) Conversion in VB.NET Image Application
convert pdf to gif or jpg; conversion of pdf to jpg
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Hardware & Peripherie
Großformatdrucker und Druckerlösungen
D
esign und Konstruktion  nden heute 
oft in einem komplexen Umfeld statt, 
das hohe Anforderungen an Kommu-
nikation und Mobilität stellt. Wenn bei-
spielsweise wichtige Informationen nur in 
Form von handschriftlichen Notizen oder 
Zeichnungen vorliegen, wenn AutoCAD-
Dateien zu groß sind für den E-Mail-Ver-
sand oder wenn Teammitglieder von un-
terwegs aus keinen durchgängigen Zugriff  
auf die Unternehmensserver haben, gera-
ten komplexe Prozesse schnell ins Stocken. 
Eine Lösung für solche Herausforderun-
gen hat HP mit dem HP Designjet T2300 
eMFP entwickelt: Der erste internetfähige 
Großformatdrucker mit voller Multifunkti-
onalität unterstützt in Verbindung mit der 
Software HP ePrint & Share eine  exible 
Arbeitsweise und erleichtert die Kommu-
nikation selbst über Team- und Unterneh-
mensgrenzen hinweg.
E  zient und mobil
Wer etwa mit AutoCAD arbeitet, greift 
direkt aus dem AutoCAD-Menü auf die 
Schlüsselfunktionen des HP Designjet 
T2300 eMFP zu. Setzt ein Ingenieur seine 
CAD-Daten dann in Plots um, erstellt HP 
ePrint & Share auf Wunsch automatisch 
druckfähige PDF-Dateien und legt eine 
Kopie in einer persönlichen Online-Bib-
liothek ab. Via Internet steht jedes Doku-
ment auf diese Weise später auch mobil 
zur Verfügung – sei es nun unterwegs im 
Zug oder stationär an einem anderen Un-
ternehmenssitz.
In Projektteams unterstützt der HP 
Designjet T2300 eMFP zudem den schnel-
len, einfachen Austausch von Informati-
onen. So lassen sich beispielsweise Scans 
vom Gerät aus direkt an den Server senden. 
Außerdem erhält jeder Beteiligte über die 
gemeinsame HP ePrint & Share Web-Platt-
form schnell Zugriff  auf die benötigten In-
formationen. Auf diese Weise arbeiten selbst 
Teams, die ohne gemeinsame IT-Struktur 
organisiert sind, hochproduktiv – auch bei 
großen Datenmengen. Sogar Skizzen und 
handschriftliche Anmerkungen in Plänen 
lassen sich über die Scan-Funktion des HP 
Designjet T2300 eMFP in hoher Qualität di-
gitalisieren und mit nur einem Klick online 
stellen. Um die Produktivität noch weiter 
zu erhöhen, ist außerdem die Software Au-
toCAD Raster Design im Lieferumfang des 
Designjet T2300 eMFP enthalten und bietet 
die Möglichkeit, gescannte Skizzen, Pläne 
oder Blaupausen zu vektorisieren und zu 
bereinigen.
Perfekte Kooperation
Da über HP ePrint & Share in der Regel 
mehrere Parteien gemeinsam an einem 
Projekt arbeiten, verfügt die Lösung auch 
über spezielle Funktionen zur revisionssi-
cheren Dokumentation. Sie speichert 
sämtliche freigegebenen Daten, macht je-
den Dateiaufruf nachvollziehbar und er-
möglicht so die einfache und übersichtli-
che Verwaltung der Versionen. Auf Seiten 
der Hardware ist der HP Designjet T2300 
eMFP ebenfalls bestens auf die Benutzung 
durch mehrere Anwender eingestellt: Das 
Multifunktionsgerät verfügt unter ande-
rem über zwei Medienrollen für gleichzei-
tiges Arbeiten mit unterschiedlichen 
Medienformaten oder Medien. Grundsätz-
lich lassen sich Plots sowie große Dateien 
aus Power Point oder Outlook mit Hilfe 
von HP ePrint & Share aber auf jedem Dru-
cker der HP-Designjet-Serie zu Papier brin-
gen. Dafür ist selbst bei bislang noch nicht 
benutzten Geräten keine Treiberinstalla-
tion notwendig, und auch aufwendige 
Testausdrucke zum Einrichten der Seiten 
gehören mit  HP ePrint & Share der Vergan-
genheit an: Durch die reale Druckvorschau 
der Software zeigt bereits die Bildschirm-
ansicht präzise an, wie das Ergebnis ausse-
hen wird. Voraussetzung ist lediglich ein 
PC mit Internetverbindung – und der HP 
Designjet T2300 eMFP benötigt nicht mal 
den. Stattdessen übernimmt das Gerät die 
Daten bei Bedarf auch direkt aus einem 
USB-Flash-Laufwerk, die Druckvorschau 
erfolgt in Echtzeit auf dem intuitiven Farb-
Touchscreen. 
bw
KENNZIFFER: DEM21976
HP DESIGNJET T2300 EMFP MIT HP EPRINT & SHARE
Ideal für Design und Konstruktion
VON BETTINA RÖCKL
Als erstes internetfähiges Gerät seiner Klasse unterstützt der HP Designjet T2300 eMFP die Kommunikation 
und ein mobiles Arbeiten in Design- und Konstruktionsteams. Mit hoher Präzision druckt, kopiert und scannt 
der Multifunktionsdrucker große Formate.
Bilder: HP
Daten und Fakten zum 
HP Designjet T2300 eMFP
•  Erster webfähiger Großformatdrucker 
mit voller Multifunktionalität für De-
sign- und Konstruktionsteams
•  Au ösung bis zu 2.400 x 1.200 dpi
•  Druckbreite bis zu 1.118 Millimeter
•  Integrierter 36-Zoll-Scanner zum Digi-
talisieren von Dokumenten
•  Farbiger 4,3-Zoll-Touchscreen für einfa-
che Navigation und Druckvorschau
•  Intelligenter Papierrollenwechsel
•  USB-Anschluss zum direkten, treiberlo-
sen Druck vom USB-Stick
•  HP ePrint & Share ist erhältlich über 
www.hp.com/go/eprintandshare
JPEG to PDF Converter | Convert JPEG to PDF, Convert PDF to JPEG
software; Support a batch conversion of JPG to PDF with amazingly high speed; Get a compressed PDF file after conversion; Support
change format from pdf to jpg; convert pdf file into jpg
JPG to GIF Converter | Convert JPEG to GIF, Convert GIF to JPG
speed JPEG to GIF Converter, faster than other JPG Converters; when you convert the files in batch; Storing conversion so the user who is not online still can
change pdf into jpg; .pdf to .jpg converter online
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Hardware & Peripherie
Großfomatdrucker und Druckerlösungen 
E
ine ansprechende Darstellung in 
der Produktentwicklung oder auch 
im architektonischen Bereich hat 
schon von jeher die Aufgabe gehabt, 
Auftrag geber für sich zu überzeugen. 
3D-Modelle geben dem Kunden einen 
realen Eindruck vom geplanten Produkt 
oder Vorhaben. Mit moderner Druck-
technologie lassen sich diese Möglich-
keiten erweitern, indem großformatige 
und lebensnahe Eindrücke des Modells 
vermittelt werden.
Vor allem Gra ken und 3D-Rende-
rings von Konstruktionen oder eventu-
ell bereits umgesetzten Bauvorhaben 
lassen sich hier perfekt demonstrieren 
– je größer, desto besser: Es macht für 
einen Konstrukteur oder einen Bauher-
ren einen Unterschied, ob er seine Skiz-
ze einer Konstruktion oder eines Gebäu-
des auf DIN A4 sieht, oder nur virtuell an 
einem Monitor. Herkömmliche Plotter 
kommen in dieser Aufgabe schnell an 
ihre Grenzen. Zwar sind sie für die Er-
stellung von Ausführungsplänen geeig-
net, moderne Large-Format-Geräte sind 
ihnen aber bei Abbildungen, Fotos oder 
hybriden Darstellungen aus Gra k und 
Foto überlegen. 
Der farbige Ausdruck von Detailplä-
nen, die plastische Präsentation von 3D-
Renderings oder eine Kombination aus 
Strichzeichnung und fotorealistischer 
Darstellung von Entwürfen – LFP-Syste-
me sind überall dort im Einsatz, wo es da-
rauf ankommt, zu überzeugen.
Der Einsatz von LFP-Systemen im In-
genieurbüro kommt in erster Linie für 
Druckaufgaben in Frage, in denen es 
auf detaillierte Präsentationen vom Kon-
struktionsmodell bis hin zur Darstel-
lung von fertigen Produkten ankommt. 
Die vielfältigen Anforderungen an ei-
nen  Large-Format-Drucker für den Ent-
wurf aus dem CAD-Bereich wie etwa in 
der Produktenwicklung erfordern eine 
 exible, leistungsfähige Maschine. Da die 
Drucker oftmals in der Nähe von Arbeits-
plätzen eingesetzt werden, sind auch 
die Emissionswerte ein entscheidender 
Punkt bei der Auswahl.
Als Hersteller von Large-Format-Syste-
men vermarktet Epson Drucker, die auf 
die besonderen Anforderungen eines 
Ingenieur- oder Architekturbüros zuge-
schnitten sind. Die Einsatzfelder der Ep-
son Stylus-Pro-7900- und -9900-Serie 
reichen dabei von Modellvorlagen und 
Präsentationstafeln bis hin zu Rende-
rings.
Wichtig für die tägliche Arbeit: Das Pa-
piermanagement gestaltet sich einfach. 
Dabei lassen sich in wenigen Minuten 
Einzelbögen gegen Rollenpapier tau-
schen. Wurde eben noch eine 3D-Gra k 
auf einem 1,5 Millimeter starkem Poster-
board hergestellt, steht das Gerät fast un-
mittelbar danach für den Ausdruck von 
Plänen auf dünnem Entwurfspapier zur 
Verfügung. Auch können Modellpappen 
direkt bedruckt werden, wodurch auf-
wändige und teure Kaschierungen ent-
fallen. 
Large-Format-Syste-
me von Epson erwei-
tern zugleich den Spiel-
raum für den Ausdruck 
übergroßer Präsentati-
onsplakate. Die bis zu 
118 Zentimeter breiten 
Drucke des Stylus Pro 
9900 zeigen jedes De-
tail – im Detail. Dabei 
gehen die Drucker leise 
zu Werke. Fast geräusch-
los integrieren sie sich 
im Büro. Ihre Tinten sind 
nahezu geruchsfrei – 
Punkte, die zu beachten sind, wenn das 
Gerät im ummittelbaren Arbeitsumfeld 
selbst steht. Besonders wichtig für auf-
wändige 3D-Renderings und Fotos: Die elf 
Farben der Drucker liefern einen großen 
Farbraum, sodass sich Licht- und Schat-
tenverläufe nuanciert und plastisch dar-
stellen lassen. Ausdrucke eines Epson Sty-
lus Pro halten zudem jahrelang und sind 
schon nach kurzer Zeit farbstabil. 
bw
KENNZIFFER: DEM22106
DRUCKEN IM GROSSFORMAT MACHT EINDRUCK
Viele Details im Detail
Großformat-Drucker dienen als wichtiges Hilfsmittel für Präsentationszwecke vor allem in Ingenieur- und 
Architektenbüros, da sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, Kunden zu faszinieren, zu gewinnen 
und nachhaltig zu binden.
Mit seinen elf Farben bietet der Epson Stylus Pro 9900 
einen großen Farbraum speziell für 3D-Renderings. 
Bild: Epson
JPG to DICOM Converter | Convert JPEG to DICOM, Convert DICOM to
Open JPEG to DICOM Converter first; Load JPG images from local folders in "File" in toolbar Windows Explorer; Select "Batch Conversion" & Choose "DICOM" in
convert pdf into jpg online; convert pdf to jpeg
JPG to JBIG2 Converter | Convert JPEG to JBIG2, Convert JBIG2 to
Ability to preserve original images without any affecting; Ability to convert image swiftly between JPG & JBIG2 in single and batch mode;
convert multiple pdf to jpg; convert pdf file to jpg file
3/2011
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Hardware & Peripherie
Großformatdrucker und Druckerlösungen 
I
n technische Abteilungen können dank 
der kontinuierlichen Druckgeschwin-
digkeit von neun Drucken im DIN-A1-
Format pro Minute und ohne Aufwärm-
zeit mit der Océ TDS750 selbst engste 
Terminaufträge problemlos eingehalten 
werden. Mit sechs Materialrollen lässt 
sich das System ausrüsten und eignet 
sich mit einer Kapazität bis 1.200 Meter 
für lange, ununterbrochene Drucke. Da-
mit ist die Océ TDS750 ideal für produk-
tive Druckzentren geeignet. Mit dem in-
telligenten Druckauftragsmanagement 
können Kunden dringenden Aufträgen 
Vorrang geben und Projekte rasch ab-
schließen. 
Anwenderfreundlich und intuitiv 
mit ergonomischen Funktionen
Schon während der Entwicklungsphase 
der Océ TDS750 wurden Kundenwünsche 
berücksichtigt, so dass Anwender das Sys-
tem ergonomisch und intuitiv bedienen 
können – vom Einlegen des Materials bis 
hin zur De nition der Scannereinstellun-
gen. Durch die Green-Button-Technologie 
wird mit nur einem Tastendruck immer ein 
optimales Ergebnis in der gewünschten 
Qualität erreicht. Die so eingesparte Zeit 
für eventuelle Fehlersuche und schwieri-
ge Einstellungen kann für andere wichti-
ge Aufgaben genutzt werden. Selbster-
stellte Originale, Farbmarkierungen und 
andere technische Dokumente lassen 
sich Dank der Océ-Scan-Technologie in ei-
nem kurzen und einfachen Arbeitsschritt 
für die sofortige Archivierung und Vertei-
lung scannen und kopieren. Das Ergeb-
nis: schnellere Durchsatzzeiten, weniger 
Materialverschnitt und produktivere Mit-
arbeiter. Dieser neue Großformatdrucker 
ist mit der Radiant-Fusing-Technologie 
ausgestattet und zeichnet sich durch ge-
ringe Geräuschbildung, niedrige Wärme- 
und Ozon-Emissionen sowie einen gerin-
gen Energieverbrauch aus. Unternehmen 
wissen die Nachhaltigkeitsaspekte dieser 
Technologie und die Flexibilität zu schät-
zen, mit der sie in Abteilungsdruckumfel-
dern ohne Aufwand eingesetzt werden 
kann.
Zuverlässige Ausgabequalität 
und Leistung
Der Picodruck mit 600 x 1.200 dpi der 
Océ TDS750 ermöglicht eine hohe Aus-
gabequalität – gestochen scharfe feine 
Details und stufenlose Grautöne bei der 
Wiedergabe von 3D-Bildern und kompli-
zierten Gra ken. Anwender können si-
cher sein, dass alle Dokumentendetails 
genau erfasst werden und keine Informa-
tionen fehlen. Die Océ TDS750 baut auf 
der Océ TDS700 auf. Dadurch können An-
wender auf zuverlässigen Hochleistungs-
druck zählen. Mit einem Controller-Si-
cherheitskonzept und einer sicheren 
Datenspeicherung bietet die Océ TDS750 
zudem ein sicheres, produktives 
Druckumfeld. Oce arbeitet eng mit sei-
nen Kunden zusammen und kennt deren 
Arbeitsabläufe. Dies ermöglicht das Wei-
terentwickeln der wichtigsten Schwarz-
weiß-Technologie, um sich an die sich än-
dernden Anforderungen auf dem Markt 
für technische Dokumentation anpassen 
zu können. Die Océ TDS750 ist ein Groß-
formatsystem, das auf den Features ba-
siert, die Kunden bereits an der Océ 
TDS700 wichtig waren, um großformati-
ge Work ows weiteroptimieren und  e-
xibel auf sich ändernde Anforderungen 
reagieren zu können. Sei Beginn des Jah-
res ist die Océ TDS750 erhältlich.  
bw
KENNZIFFER: DEM21980
OPTIMALES DRUCKEN IM GROSSFORMATUMFELD
Schnell, einfach und zuverlässig
Aufbauend auf die mehrfach ausgezeichneten Océ TDS700 stellt die Océ TDS750 eine zuverlässige, umwelt-
freundliche Drucklösung für das Abteilungsumfeld oder für Druckzentren dar. Das neue Océ-TDS750-Druck-
system bietet im CAD-Umfeld eine schnelle, anwenderfreundliche und zuverlässige Lösung für großformati-
ge Druck-, Kopier- und Scan-Anforderungen.
Océ TDS750.
Bild: Océ
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65
Komponenten + Werkstoff e
INNOVATIONEN FÜR 
KONSTRUKTEURE 
Komponenten + Werkstoff e
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3/2011
SONDERTEIL Komponenten + Werkstoff e
66
Komponenten + Werkstoff e
Werksto  nnovationen
und Dauerfestigkeit des Stahls, auch, um 
der schlagartigen Beanspruchung stand-
zuhalten, der das Material zum Beispiel 
bei böigem Wind ausgesetzt ist.
In der Windkraftindustrie kommen maß-
geschneiderte Edelstähle zum Einsatz, um 
allen Anforderungen zu genügen. Die 
Entwicklung solcher Lösungen zählt zu 
den Kernkompetenzen der Deutschen 
Edelstahlwerke, einem Unternehmen der 
SCHMOLZ + BICKENBACH-Gruppe. 
Für einen führenden Anbieter von An-
triebssystemen für Windkraftanlagen hat 
der Stahlproduzent beispielsweise in Ko-
operation mit den Getriebeherstellern ei-
nen speziellen Edelbaustahl entwickelt, 
der auf die Verarbeitungs- und Gebrauchs-
eigenschaften nach der abschließenden 
Wärmebehandlung beim Kunden abge-
stimmt ist. Um diese einzustellen, durch-
läuft der Werkstoff  aufwendige Produk-
tions- und Weiterverarbeitungsprozesse.
Zur Herstellung des Edelstahls werden 
selektierter Schrott und Schlackenbild-
ner in einen 130-Tonnen-Elektrolicht-
bogenofen chargiert. Dort werden die 
Stahlzutaten mittels elektrischer Energie 
eingeschmolzen. Bei dem Stahlschrott 
handelt es sich um hochwertige Sekun-
därrohstoff e, die sowohl ökonomisch als 
auch ökologisch entscheidende Vorteile 
bieten. Hat der  üssige Stahl die Abstich-
temperatur erreicht, wird die Schmelze 
zur Weiterverarbeitung in eine bereit-
stehende Pfanne entleert und mittels 
W
eltweit boomt der Markt für Wind-
energie – und damit steigt auch 
die Nachfrage nach Edelstahllö-
sungen. Laut dem Bundesverband Wind-
Energie e. V. verbaut allein die deutsche 
Windkraftindustrie bei der Produktion 
neuer Windräder pro Jahr rund eine Milli-
on Tonnen Stahl – dreimal so viel, wie der 
Schiff bau benötigt. 
Die verwendeten Werkstoff e müssen 
enormen Belastungen sowie häu g va-
riierenden Kräften trotzen. Zum Beispiel 
im Bereich der Windradgetriebe: Um ei-
nen guten Wirkungsgrad bei der Ener-
giegewinnung zu erzielen, wird die ver-
gleichsweise langsame Rotordrehzahl, 
die im Bereich von sechs bis 20 Umdre-
hungen pro Minute liegt, in eine Gene-
ratordrehzahl zwischen 900 und 2.000 
Umdrehungen pro Minute übersetzt. Be-
zogen auf die gesamte Laufzeit einer mo-
dernen Windenergieanlage entspricht 
dies einer Getriebeleistung von rund 144 
Millionen Umdrehungen der Rotorwel-
le oder 15 Milliarden Umdrehungen der 
Generatorwelle. Voraussetzung für diese 
Leistung ist eine enorm hohe Verschleiß- 
VON MELANIE BISKUP
Wenn sich Rotorblätter moderner Windenergieanlagen bei Volllast drehen, stellt das höchste Anforderun-
gen an das Material der Getriebe. Dafür müssen die verwendeten Werkstoffe enorme Verschleiß- und Dauer-
festigkeit sowie eine hohe Zähigkeit und Homogenität vereinen. Das erforderliche Vormaterial in diesem 
Abmessungsbereich fertigen weltweit nur wenige Stahlkocher – in Deutschland zum Beispiel die Deutschen 
Edelstahlwerke.
Bild: Deutsche Edelstahlwerke
Warmumformung auf der Schmie-
depresse: defi nierte Veränderung 
des Werksto gefüges. 
Bild: Deutsche Edelstahlwerke
EDELSTÄHLE FÜR GETRIEBEKOMPONENTEN
Keine Windenergie ohne 
Hightech-Werkstoffe
3/2011 
67
Komponenten + Werkstoff e
SONDERTEIL Komponenten + Werkstoff e
Werksto  nnovationen
Abschlackmaschine von der mitgelaufe-
nen Ofenschlacke getrennt. In der Pfan-
ne  ndet anschließend die sekundärme-
tallurgische Behandlung des Stahls statt. 
Hierzu zählen Legierungs- und Tempera-
tureinstellung, Homogenisierung, Des-
oxidation, Entgasung und Spülbehand-
lung mittels Argon. Im Anschluss wird 
der Stahl entsprechend der gewünschten 
Endabmessung in Kokillen unterschied-
licher Größe vergossen und nach dem 
Strippen im heißen Zustand als Schmie-
deblock zur Schmiede transportiert.
Warmumformung 
und Wärmebehandlung
Die im Gusszustand vorliegenden Blö-
cke werden nach ausreichender Erwär-
mung auf einer 3.300-Tonnen-Schmie-
depresse vorgeschmiedet. Stabstahl im 
Abmessungsbereich zwischen 320 und 
560 Millimetern wird anschließend nach 
einer Zwischenwärmung mit Schmiede-
maschinen umgeformt. Größere Abmes-
sungen werden auf der Schmiedepresse 
fertiggestellt. 
Der aufwendige Schmiedeprozess ist 
notwendig, um dem Gefüge eine höhere 
Zähigkeit zu verleihen. Das ursprüngliche 
Gussgefüge könnte der Schlagbeanspru-
chung nicht standhalten und würde wie 
Porzellan brechen. Durch die Warmum-
formung, die in de nierten Stichfolgen 
mit einem festgelegten Verformungs-
grad und unter de nierten Tempera-
turen erfolgt, verändert sich das Werk-
stoff gefüge: Die Poren des Gussgefüges 
verschweißen, die ursprünglichen Kris-
talle rekristallisieren durch die Kombi-
nation von Verformung und Temperatur. 
Aus den groben Gusskörnern entsteht 
ein feinkörniges Gefüge, das nach der 
abschließenden Wärmebehandlung eine 
sehr hohe Belastbarkeit im Dauerbetrieb 
und einen sehr hohen Widerstand gegen 
schlagartige Beanspruchung aufweist. 
Nach Abkühlung der geschmiedeten 
Stäbe erfolgen eine Wärmebehandlung 
mit gezieltem Erwärmen des Materials 
auf de nierte Temperaturen, die Einstel-
lung einer bestimmten Haltezeit und das 
Abkühlen des Edelstahls. Dabei erhält der 
Werkstoff  das für die anschließende spa-
nende Bearbeitung optimale Ausgangs-
gefüge und eine de nierte Festigkeit. 
Ist die Wärmebehandlung beendet, 
wird der Stabstahl gerichtet und geschält 
oder überdreht, um engere Abmessungs-
toleranzen einzustellen und eine Ober-
 ächenrissprüfung sowie eine emp nd-
liche Ultraschallprüfung vornehmen zu 
können. Diese Prüfungen stellen sicher, 
dass kein fehlerhaftes Material zur Aus-
lieferung kommt. Parallel werden Proben 
für Laborprüfungen zur Bestimmung der 
mechanischen Eigenschaften und des 
Reinheitsgrades entnommen. 
Die weitere Anarbeitung der geschmie-
deten Stäbe erfolgt mit Tie ochbohrma-
schinen. Dabei handelt es sich um Boh-
rungen zwischen 50 und 400 Millimetern 
Durchmesser bei einer maximalen Bau-
teillänge von zehn Metern. 
Die Deutschen Edelstahlwerke liefern 
die Bauteile entweder als so genannte 
Hohlwellen oder als passgenaue Loch-
scheiben, die als Vormaterial für Getrie-
bekomponenten wie zum Beispiel An-
triebswellen oder Stirnräder dienen. 
Der Windradgetriebehersteller stellt an-
schließend die einbaufertigen Kompo-
nenten her – und fräst unter anderem die 
Verzahnungen, die anschließend einsatz-
gehärtet und geschliff en werden. Das 
so erzielte Gefüge weist eine optimale 
Kombination aus verschleißbeständiger 
Ober äche und zähem Kern auf – gute 
Voraussetzungen für eine lange Lebens-
dauer des Getriebes.
Fazit
Um die hohen Anforderungen der Wind-
energieindustrie zu erfüllen, benötigen 
die Hersteller von Windrädern und ihre 
Zulieferindustrie individuelle Lösungen 
aus Edelstählen. In aufwändigen Produk-
tions- und Weiterverarbeitungsprozessen 
entstehen bei den Deutschen Edelstahl-
werken Werkstoff e mit genau de nierten 
Eigenschaften, die auch als angearbeite-
te Rohlinge geliefert werden. Vorausset-
zung sind Hightech-Produktionsanlagen 
und ein umfassendes Ingenieur-Know-
how. Die Anforderungen der Windener-
gieindustrie würden in den kommenden 
Jahren sogar noch wachsen, vermutet 
Dr. Armin Krabiell, Vertriebsleiter Spezi-
alprodukte bei der Deutschen Edelstahl-
werke GmbH. Schließlich gehe der Trend 
in Richtung Off shore-Windenergieanla-
gen. Dort müssten die einzelnen Kompo-
nenten über die gesamte Anlagenlebens-
dauer praktisch wartungsfrei arbeiten. 
Dies seien hohe Ziele, die die eigene 
Entwicklungskompetenz als Partner die-
ser Wachstumsbranche schon heute 
forderten.  
rt
KENNZIFFER: DEM22070
Stabstahl im Abmes-
sungsbereich zwischen 
320 und 560 Millimetern 
wird auf der Schmiede-
presse vorgeformt und 
anschließend mit der 
Schmiedemaschine um-
geformt.
Bild: Deutsche Edelstahlwerke
Elektrolichtbogenofen: Schrott-, Legierungs-
elemente und Zusatzsto e werden hier mit 
elektrischer Energie eingeschmolzen. 
Bild: Deutsche Edelstahlwerke
Gefüge der einbaufertigen Getriebekompo-
nenten: optimale Kombination von ver-
schleißbeständiger Ober äche und zähem 
Kern. 
Bild: Winergy AG
3/2011
68
Komponenten + Werkstoff e
Elektrotechnik 
Zoll ausgestattet sind, haben ohne Kühl-
körper gerade einmal eine Gehäusetiefe 
von maximal 51 Millimetern und damit 
minimalen Platzbedarf. Die Displays bie-
ten einen großen Betrachtungswinkel 
und können sowohl im Hoch- als auch im 
Querformat eingesetzt werden. Neben 
dem schlanken Gehäuse zählt die voll-
ständige Modularisierung und die darauf 
gründende Konfektionierbarkeit des Sys-
tems zu den zentralen Kennzeichen der 
Geräte.
Das Prime Cube Modular System
MSC Tuttlingen versteht sich nicht als 
Computerhersteller, sondern als System-
integrator, der seinen Kunden die jeweils 
beste Lösung aus dem „Prime Cube Mo-
dular System“ zusammenstellt. Das Un-
ternehmen greift dabei aber nicht allein 
auf ein Angebot standardisierter Hard-
ware- und Gehäusekomponenten zu-
rück, sondern modi ziert die Hardware 
auch nach kundenspezi schen Anforde-
rungen. Bereits beim Design des Front-
ends bietet sich ein breites Spektrum an 
Optionen. Die IPCs mit Touchscreen sind 
als Einbau- und als Stand-alone-Lösung 
sowohl in Edelstahl-, Aluminium-, Stahl-
blech als auch Kunststoff -Ausführungen 
erhältlich. Je nach Material können elo-
xierte oder lackierte Ober ächen gewählt 
werden. Die für das Edelstahlgehäuse an-
gebotene Clean-Line-Technologie unter-
stützt GMP-konforme Ausführungen für 
Anwendungen unter hohen Hygiene-
anforderungen, wie sie für die Pharma- 
oder Lebensmittelindustrie vorgeschrie-
ben sind.
Prime Cube E-Line und A-Line 
Die Systeme untergliedern sich in zwei 
Gerätefamilien. Die Geräte der E-Line 
wurden für den Einbau in Schaltschrän-
ke, Fronttafeln oder Pulte optimiert. Eine 
neue Befestigungstechnik gestattet den 
einfachen und raschen Einbau. Das Rech-
nergehäuse ist schwenkbar und sorgt da-
mit für einen servicefreundlichen Zugang 
zu allen wichtigen Systemkomponenten 
und für Flexibilität in der Installation.
R
a , ein Hersteller von elektromecha-
nischen Bauelementen und Bedien-
systemen für die Mensch-Maschine-
Kommunikation, setzt mit Prime Cube 
neue Maßstäbe im Bereich der Befehls-
geräte.
Die Prime-Cube-Designer sind bei der 
Gestaltung der neuen IPC-Generation 
unter dem Motto „Reduced to the best“ 
dem Prinzip der Reduktion gefolgt. Auch 
hinsichtlich des Geräte-Volumens wur-
de die Reduktion zur Maxime gemacht. 
Die IPCs, die mit leuchtstarken, kontrast-
reichen und langlebigen Touch-TFT-Dis-
plays in den Diagonalen 12,1, 15 oder 19 
BEFEHLSGERÄTE VON RAFI MIT GERINGER EINBAUTIEFE
Schlanker geht’s nicht 
VON AXEL ZAUKE
Schon lange ist Zweckmäßigkeit nicht mehr das einzige Kriterium für die Gestaltung von Bedienstellen und 
Human Machine Interfaces. Unter dem Aspekt der kognitiven Ergonomie wird heute auch dem Design von 
Eingabe- und Anzeigegeräten ein hoher Stellenwert eingeräumt. Das Unternehmen MSC Tuttlingen GmbH 
setzt mit der neuen Marke Prime Cube im Bereich Industrie-PCs neben einer durchgängigen Modularität für 
jede Anforderung auch auf eine flache Bauweise.
Prime Cube A-Line: Stand-alone-Lösung mit 
schlichter Eleganz.
Prime Cube A-Line in Seitenansicht.
Prime Cube A- und E-Line.
3/2011 
69
Komponenten + Werkstoff e
SONDERTEIL Komponenten + Werkstoff e
Elektrotechnik 
Die Anbau-Panels der A-Line hingegen 
dienen als Stand-alone-Lösungen, die 
hauptsächlich für den Einsatz im prozess-
nahen Umfeld konzipiert wurden und auf 
Wunsch neben dem Touchscreen über ein 
schalterbestücktes Eingabepanel verfü-
gen. Die hochwertigen Edelstahlgehäuse 
mit sicken- und kantenfreiem Design ge-
währleisten die Schutzart IP 65 und eig-
nen sich durch eine GMP-konforme Hy-
giene-Ausführung auch für den Einsatz 
in Reinraumanwendungen. Zur Montage 
dient ein rückseitiger Flansch, der sich für 
alle gängigen Tragarm- oder Standfuß-
Systeme eignet. Das Frontplatten-Layout 
ermöglicht bei Kundenwunsch die Be-
reitstellung von Interface-Optionen, zum 
Beispiel USB oder RFID, unter einer IP65-
geschützten Abdeckung. 
Je nach Endanwendung sind neben 
der Touch-Bedienung der Visualisie-
rung auch prozessbegleitende Eingabe-
komponenten notwendig, zum Beispiel 
Drucktaster zur Quittierung einer Be-
fehlseingabe, Schlüsselschalter zur Zu-
gangsberechtigung oder Not-Halt-Taster 
für Gefahrensituationen. Solche zusätz-
lichen Eingabekomponenten können je 
nach Kundenwunsch integriert werden.
Trotz des Bedienpanels sind die Gehäuse 
der Prime Cube A-Line nur wenige Milli-
meter tiefer als die der E-Line. Wo die Ge-
räte der Prime Cube E-Line mit Display-
Durchmessern von 12,1, 15 oder 19 Zoll 
Gehäusetiefen von 39, 44 und 49 Milli-
metern aufweisen, haben die Geräte der 
A-Line mit 12,1- und 15-Zoll-Display eine 
Bautiefe von 46, der 19-Zoll-PC eine Tie-
fe von 51 Millimetern. „Um das außerge-
wöhnlich  ache Design bei den Stand-
alone-Geräten zu realisieren, benötigten 
wir Befehlsgeräte mit extrem geringer 
Einbautiefe. Das einzige Unternehmen, 
das Produkte in der geeigneten Bauform 
und Qualität anbietet, ist RAFI“, erzählt 
Bertram Schilling. „Die Taster aus der Bau-
reihe RAFIX 22 FS boten uns genau das, 
wonach wir suchten. Die Schaltelemente 
können direkt auf Leiterplatten integriert 
werden, wodurch sie eine Einbautiefe von 
nur neun Millimetern erreichen. Trotzdem 
sind sie robust, haben Schutzart IP 65 und 
fügen sich vom Design her ideal in unser 
Konzept.“ Zur Integration in das Bedienpa-
nel des Prime Cube stehen unterschiedli-
che beleuchtbare Drucktaster, Wahlschal-
ter, Schlüsselschalter und Not-Aus-Taster 
aus dieser Baureihe zur Auswahl. 
Architekturen und Speichermedien
Prime Cube ist in drei Basis-Architekturen 
für eine skalierbare CPU-Performance 
von Atom- bis zu CORE-2-Duo-Prozesso-
ren erhältlich. So steht für eine Vielzahl 
von Anwendungen immer die passende 
Plattform mit entsprechender CPU-Leis-
tung zur Verfügung.
Als Massenspeicher sind neben ande-
ren auch besonders schock- und vibra-
tionstolerante Laufwerke (HDD) sowie 
Halbleiter-Festplatten (SSD) und Com-
pactFlash-Karten (CF) verfügbar. Zudem 
lassen sich die Speicherarten auch kom-
biniert in einem System kon gurieren, 
um beispielsweise das embedded Be-
triebssystem schreibgeschützt auf CF zu 
hinterlegen, während die kontinuierliche 
Datenerfassung auf eine Festplatte er-
folgt. Die MRAM-Erweiterung ermöglicht 
die Speicherung remanenter Daten und 
erhöht die Systemsicherheit bei Span-
nungsunterbrechung.
Innovatives Kühlkonzept
„Das innovative Gerätewärmekonzept 
erlaubt eine vollständig lüfterlose, kühl-
körperbasierte CPU- und Systemküh-
lung“, erklärt Schilling. „Zur Aufnahme 
der Rechnerkerne bieten wir vier Kühl-
körper-Varianten, die sich in Formatgrö-
ßen und Bautiefen unterscheiden.“ De-
ren Abmessungen hängen zum einen 
davon ab, welche Kühlleistung erbracht 
wird: Der „Small“-Kühlkörper eignet sich 
für energiee  ziente CPUs mit geringer 
Verlustleistung, während die „Compact“-
Version für hohe CPU-Performance aus-
gelegt ist. Zum anderen unterscheiden 
sich die Formate je nachdem, ob sie in 
den Gerätefamilien der E-Line oder der 
A-Line Verwendung  nden. 
Erweiterungskomponenten und 
optionale Funktionen
Zur Integration peripherer oder zusätz-
licher Systemfunktionen sind eine Rei-
he optionaler Ergänzungen vorgesehen, 
beispielsweise PCI- und PCI-Express-Mo-
dule, Feldbusschnittstellen und ein I/O-
Modul mit 24 frei kon gurierbaren Ein- 
und Ausgängen. Weiterhin integrieren 
die Systeme auf Nachfrage auch W-LAN, 
RFID-Leser oder Barcode-Scanner.
Prime Cube bietet auf der Basis seines 
modularen Baukastens passgenaue Sys-
tem applikationen, einfache Erweiterungen 
und Flexibilität für die Integration neuer 
Anlagenbereiche. Mit optimierten elektri-
schen, konstruktiven und wärmetechni-
schen Maßnahmen erfüllt das Unterneh-
men höchste Anforderungen an die 
Systemsicherheit und -verfügbarkeit. Dass 
dabei Funktionalität und Design kein Wi-
derspruch sein muss, demonstrieren die 
Geräte mit dem schlanken Gehäuse. 
bw
Axel Zauke ist Produktmanager für den Bereich 
elekromechanische Bauelemente bei Rafi .
KENNZIFFER: DEM21979
Betätiger von RAFI.
Das Prime Cube Modular System.   
Bilder: Rafi 
3/2011
70
Komponenten + Werkstoff e
SONDERTEIL Komponenten + Werkstoff e
Antriebstechnik
UNI ERLANGEN-NÜRNBERG
Konferenz zur Produktion 
elektrischer Antriebe
HOTTINGER BALDWIN MESSTECHNIK 
Drehmoment-Mess ansche 
mit ATEX-Zulassung
Eine der wichtigsten Zu-
kunftstechnologien, elektri-
sche Antriebe, steht im Mit-
telpunkt einer Tagung, die 
am 28. und 29. September an 
der Friedrich-Alexander-Uni-
versität Erlangen-Nürnberg 
statt ndet. Auf der ersten in-
ternationalen Konferenz zur 
Produktion elektrischer An-
triebe tauschen sich Entwick-
ler, Forscher und potenzielle 
Anwender über neueste Pro-
dukt- und Produktionstech-
nologien auf diesem Gebiet 
aus. Nähere Informationen 
und Anmeldung zur Tagung 
unter www.edpc.eu. 
Themenfelder der Tagung 
sind die Anwendung und Ge-
staltung elektrischer Maschi-
nen, neue Materialien und 
elektronische Komponenten, 
Computer-Integrated- und 
Environmental-Oriented En-
gineering sowie innovative 
Fertigungs- und Montage-
technologien. 
KENNZIFFER: DEM22102
Um die Leistung einer 
Maschine exakt zu be-
stimmen, eignet sich 
ein Drehmomentauf-
nehmer, der zwischen 
Antrieb und Maschine 
direkt in den Antriebs-
strang integriert ist. 
Solche Aufnehmer bietet der 
Messtechnikspezialist HBM 
beispielsweise mit seinen 
Drehmoment-Mess anschen 
vom Typ T10FH an, die serien-
mäßig mit Nenndrehmomen-
ten bis zu 300 kN•m erhält-
lich sind. Um den Aufnehmer 
auch in explosionsgefährde-
ter Umgebung einsetzen zu 
können, wurde die Elektro-
nik entsprechend überarbei-
tet und angepasst. Die Son-
derversion des Aufnehmers 
T10FH ist für die Nennmess-
bereiche bis 150 kN•m mit der 
speziellen ATEX-Zulassung lie-
ferbar. Die Datenübertragung 
zwischen Rotor und Stator er-
folgt digital, so dass auch un-
ter schwierigen Umgebungs-
bedingungen, beispielsweise 
elektromagnetischen Störun-
gen oder schwankenden Tem-
peraturen, eine sichere, feh-
lerfreie Messwerterfassung 
und -übertragung möglich ist. 
Eine typische Anwendung für 
den Drehmomentaufnehmer 
T10FH-ATEX ist die Steuerung 
von Gasmotoren für Gaskom-
pressorsysteme. 
KENNZIFFER: DEM22105
B&R INDUSTRIE-ELEKTRONIK
Modulare Antriebslösung 
mit höchster Performance
WITTENSTEIN ALPHA
Info- und CAD-Finder überarbeitet
Optimal auf die Anwendung 
zugeschnittene Antriebs-
lösungen sind eine Grund-
voraussetzung für wettbe-
werbsfähige 
Maschinen 
und Anlagen. Dazu müssen 
Inverter die Schaltschrän-
ke verlassen und direkt an 
den Ort des Geschehens ge-
bracht werden. So können 
kon gurierbare Module zu 
einfach anzuschließenden 
mechatronischen Einheiten 
werden, was nach Aussagen 
von B&R Lieferzeit, Stell ä-
che und Inbetriebnahmezeit 
deutlich reduziert. Dabei 
stellt die direkte Integrati-
on der Wechselrichter in die 
Umgebung des Aktors, – 
ohne dass dafür zusätzliche 
Begleitmaßnahmen erfor-
derlich sind – eine der idea-
len Kon gurationen dar. Für 
diese Anwendung hat B&R 
den motornahen Wechsel-
richter ACOPOSmulti65 ent-
wickelt.
ACOPOSmulti6-Wechsel-
richter sind in der Schutz-
art IP65 ausgeführt, was die 
direkte Befestigung an der 
Maschine ermöglicht. Im 
Schaltschrank selbst be n-
den sich nur die Leistungs-
versorgungsmodule sowie 
die notwendigen elektro-
mechanischen Komponen-
ten. Damit entsteht eine er-
hebliche Vereinfachung für 
modulare Maschinenarchi-
tekturen.
KENNZIFFER: DEM22103
Die WITTENSTEIN alpha 
GmbH hat ihre Suchmaschi-
ne für Produktinformatio-
nen und CAD-Daten einer 
kompletten Überarbeitung 
unterzogen. Mit der neuen 
Version stehen den Kunden 
online und kostenfrei (www.
wittenstein-alpha.de/info_
cad_ nder.htm) ab sofort 
diese neuen Features zusätz-
lich zur Verfügung: Online-
Geometrieabgleich mit dem 
Motor, transparente Auswahl, 
Generierung des kompletten 
Bestellschlüssels, Dokumen-
tation der Auswahl und 3D-
Animation der gewählten 
Lösung. Der Info- und CAD-
Finder der WITTENSTEIN al-
pha GmbH bietet Kunden 
weiterhin die Möglichkeit, 
Zeichnungen und 3D-Mo-
delle via Download schnell 
und direkt zu erhalten. Über 
die verbesserte, intuitive 
Menüführung ist es nun für 
den Kunden wesentlich ein-
facher, das entsprechende 
WITTENSTEIN-alpha-An-
triebssystem zu kon gurie-
ren und die gewünschten 
Daten anzufordern.
KENNZIFFER: DEM22111
Der motornahe Wechselrich-
ter ACOPOSmulti65 ermöglicht 
 exible Maschinenkonfi guratio-
nen. 
Bild: B&R
Die Drehmoment-
Mess ansche vom 
Typ T10FH-ATEX 
lassen sich auch in 
explosionsgefähr-
deten Bereichen, 
beispielsweise in 
Gas-Pipelines, ein-
setzen. 
Bild: HBM
Aktualisiert: Der Info- und CAD-
Finder von WITTENSTEIN alpha.
Bild: WITTENSTEIN alpha
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