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5.DerWebApplicationService
64
Diese können als Java-Bibliothek eingebunden werden und bieten so die
Möglichkeit, sich direkt im Projektcode um die Verschlüsselung zu küm-
mernundnichtdenWegübereine externe Software gehenzumüssen.Dies
hat den Vorteil, dass bei jedem Projektstartdas aktuelle JavaScript (und
CSS) automatisiert neu komprimiert und verschlüsselt wird. Der Vorteil
desYUIKompressorsliegtklarinderdirektenAnwendung überDWR,da
nurmehrdie.jar-Dateieingebundenwerdenmuss,weswegendieserauchim
WebApplicationService-Konzepteingesetztwird.DerGoogle ClosureCom-
pilerhingegenglänztdurchseineeinfacheAnwendungundwirdfürsämtliche
JavaScript-Dateieneingesetzt,die nichtüberDWRerstelltwerden.
5.8 Web Services
Ein Web Service stellt einenDienstdar, welcherdie Kommunikationüber
einedefinierteSchnittstelle,dieübereineeindeutigeURI(UniformResource
Identifier)identifiziertwird,ermöglicht.
Da beim WebApplicationService-Konzept die Übertragung der Daten
zwischen Application- und Customer-Server notwendig ist, wie bereits in
Abschnitt5.5beschrieben,musseinWebServicezurVerfügunggestelltwer-
den,derdenZugriffaufdieDatenamCustomer-Serverermöglicht.Folgend
sindunterschiedliche Ansätze fürdessenRealisierungbeschrieben.
5.8.1 SOAP und WSDL
SOAP(SimpleObjectAccessProtocol)stellteine Möglichkeitdar,wie die
Kommunikation von verteilten Anwendungen über das Web funktionieren
kann und dabei unabhängig von Programmiersprache und Plattform ist.
SOAPverwendetfürdieKommunikationwiederumandereDienstewieXML
zurDarstellungundHTTPzurÜbertragungderDaten,wobeidieseSOAP-
NachrichtenauchüberandereProtokollewiez.B.SMTPoderFTPgesendet
werdenkönnen.SOAPkannverwendetwerden,umeineinWSDLdefinierte
Funktionaufzurufen.
WSDL(WebServiceDescriptionLanguage)isteineaufXMLbasierende
Spezifikation, welche häufig inVerbindungmitSOAPfürdieBeschreibung
derFunktionen,Daten,DatentypenundAustauschprotokolleeinesWebSer-
vicesverwendetwird.DefiniertwerdenOperationen,dievonaußenerreichbar
sindundderenÜbergabeparametersowieRückgabewerte(vgl.[13,S.97]).
5.8.2 XML-RPC
XML-RPC (RemoteProcedureCall)isteineDefinitionzumentferntenMe-
thodenaufruf und wurde 1996 von David Winer entwickelt. Mittels XML-
RPC istesmöglich, eineneinfachen, entfernten Methodenaufruf unter der
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5.DerWebApplicationService
65
VerwendungvonXML-Nachrichten,dieüberdasHTTP-Protokollversendet
werden,durchzuführen.
Der Server-Request besteht hierbei aus dem HTTP-Header und einem
XML-Objekt,welchesdieaufzurufendeMethodeundderenParameterdefi-
niert.DerServer-ResponsebestehtindiesemFallebenfallsauseinemXML-
Objekt,welchesvomClientinterpretiertwerdenkann.
XML-RPC ist, wie auch SOAP, unabhängig von Programmiersprache
undPlattform.EinNachteildieserMethodeistjedoch,dasseinvereinfachtes
Typsystem zurAnwendung kommt, weshalb nichtsoviele Datentypen zur
VerfügungstehenwiebeiSOAP.
5.8.3 RESTful Web Service
REST(REpresentionalStateTransfer)isteinArchitekturstil,dervonTho-
mas Roy Fielding im Jahre 2000 ins Leben gerufen wurde und auf dem
GrundprinzipdesWorldWide Webbasiert.DieserStilbeschreibt,wievor-
handene Protokolle (z.B.HTTP)verwendetwerdenkönnen, um möglichst
einfachsogenannteRESTfulAnwendungenzuerstellenundsoWebServices
zurealisieren.
Bei einem RESTful Web Service stellen die Daten auf dem Webserver
die Ressourcen dar,wobeijeder Ressource eine eindeutige URI zugeordnet
ist, z.B. http://www.myShop.at/article/0125. Überdie HTTP-Operationen
GET,POST,PUTundDELETEkönnendieRessourcenangesprochenund
manipuliertwerden(vgl.[4]und[17,Kap.5]).
Die verschiedenen HTTP-Operationen
• GET-Fragtdie DateneinerRessourceamServerab.
• POST-WirdzurVeränderungeinerRessourceamSerververwendet.
• PUT-ErzeugtoderersetzteineRessourceamServer.
• DELETE-WirdzumLöscheneinerRessourceamSerververwendet.
Die Daten können vom Server in einem beliebigen Format retourniert
werden,daesbeiRESTkeineVorschreibungendiesbezüglichgibt,wieesin
etwabeiXML-RPCoderSOAPderFallist.
5.8.4 RESTartiger Web Service
Im Gegensatz zu einem RESTful Web Service, bei dem die Requests per
GET,PUT,POSTundDELETEerfolgen,gehtdiesbeieinemRESTartigen
Web Serviceübernureine bestimmteHTTP-Methodevonstatten. Esexis-
tiertmeisteine einzigeURLandiesämtlicheRequestsgesandtwerdenund
woaufgrundvonÜbergabeparametern,dieperGEToderPOSTübertragen
werden,entschiedenwird,welcheFunktionenderServerausführensoll.
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5.DerWebApplicationService
66
Diese ArtvonWeb Service wirdauchoftvon bekannten Applikationen
wiez.B.Amazoneingesetzt,wonurGET-OperationenfürdieRequestsver-
wendet werden (vgl. [17, Kap. 5]). Weiters unterstützen die meisten APIs
generell nur das Abrufen von Informationen über die GET-Methode und
bietennichtdieMöglichkeitDatenzubearbeiten.
5.8.5 Zusammenfassung
Fürdie Auswahl des richtigen Web Services, der für das WebApplication-
Service-Konzepteingesetztwerdensoll,müssenmehrereAspekteberücksich-
tigtwerden.
Komplexität
DieeinfacheUmsetzungundauchNutzungvonWebServices,dieaufREST
basieren, haben dafür gesorgt, dass diese oft und gerne in einfachen Web-
applikationeneingesetztwerden.EsgibthierwiebeiSOAPundXML-RPC
keine Abhängigkeit von Plattform, Programmiersprache oderKommunika-
tionsformat.RESTistaberwesentlicheinfacheranzuwenden,dakeine auf-
wändigenDefinitionenderSchnittstellenvorgenommenwerdenmüssen.
Konfigurationen amServer
DabeimWebApplicationService-KonzeptdaraufWertgelegtwird,dassder
KundeamCustomer-ServersowenigKonfigurationenwiemöglichdurchfüh-
renmuss,ergebensichProblememitsomanchemWebService.
DafürdenEinsatzvonSOAPundXML-RPCKonfigurationenamServer
durchgeführtwerdenmüssen,sinddiesebeidenMethodennichtoptimalfür
dieUmsetzungderKommunikationimWebApplicationService-Konzept.
RESTful Web Services erfreuen sich aufgrund ihrer Einfachheit zwar
großerBeliebtheit, erfordern jedochebenfalls Serverkonfigurationen, damit
dieURLsinterpretiertwerdenkönnenundsoamServerdierichtigenFunk-
tionsaufrufe durchgeführtwerden.
Da der RESTartige Web Service der einzige ist, der keine Konfigura-
tionen erfordert,wird dieserzum Einsatz gebracht.Beidiesemwerdenalle
Requests aus Sicherheitsgründen per POST an die gleiche URL abgesetzt
undeswirderstamServeraufgrundderÜbergabeparameterentschiedenob
Datengelesen,erstelltodermanipuliertwerden.
Kommunikationsformat
SowohlSOAPalsauchXML-RPCverwendenzurDatenübertragungXML,
wasbeieinfachenAnfragenaufgrundderzeichenintensivenTag-Strukturvon
XMLsehrschnellzueinemenormenOverheadführenkann.Diesisteinstar-
kerVorteil von Applikationen mit REST, da hierdie Daten lediglichüber
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5.DerWebApplicationService
67
die URL angefragt werden und der Response in einem schlanken JSON-
Objektverpackt werden kann. Dies kann sich positiv auf die Performance
derWebapplikationauswirken,vorallemwennderRequestdirektperAjax
voneinemBrowserabgesetztwurde,dahierdasJSON-Objektzusätzlichin
Java-Script besserverarbeitet werden kann alsdasüberladene XML. Auf-
grundderzahlreichenVorteile,dieJSONgegenüberXMLbietet,erfolgtdie
Kommunikation zwischen Client und Server beim WebApplicationService-
KonzeptinFormeinesJSON-Objektes.
C# HTML5 Viewer: Deployment on ASP.NET MVC
under Views according to config in picture above. RasterEdge.XDoc.PDF.HTML5Editor. dll. Open RasterEdge_MVC3 DemoProject, copy following content to your project:
paste image into preview pdf; paste jpg into pdf
C# HTML5 Viewer: Deployment on IIS
Copy according dll files listed below under RasterEdge.DocImagSDK/Bin directory and paste to Xdoc.HTML5 RasterEdge.XDoc.PDF.HTML5Editor.dll. (see picture).
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Kapitel 6
Implementierung
ImVorfelddieserArbeitwurdedasBildbearbeitungstoolPixelinaentwickelt,
vondemanschließenddasWebApplicationService-Konzeptabgeleitetwurde.
Auf diesemKonzeptbasierend,wurde einPrototyp–einContentManage-
ment System (CMS) – umgesetzt, um eine Bestätigung zu erbringen,dass
dieserAnsatzauchimAllgemeinenfürWebapplikationengültigistundfür
beliebige Projekte zum Einsatz kommen kann. Da es sich bei dem entwi-
ckeltenCMS,wie bereitserwähnt, umeinenPrototyphandelt,wurdenbei
derAuswahlderTechnologienkeinespeziellenEvaluierungendurchgeführt,
sonderndieProjektstrukturvonPixelinaübernommen.
6.1 Verwendete Technologien
NachfolgendwirdeinekurzeÜbersichtüberdieeingesetztenTechnologien–
sowohlinPixelinaalsauchimCMS–gegeben.
6.1.1 Java
BereitsbeiPixelina wurde Javafürdie Serverseite eingesetzt,daim Bezug
aufdieBildbearbeitungbessereMöglichkeitenzurVerfügungstehenalsz.B.
beiPHP.Hierstehenviele unterschiedliche Bibliotheken, wie z.B.ImageJ
1
undJMagick
2
zurVerfügung,die aufgrundderobjektorientiertenProgram-
mierungeinfachanzuwendensind.
Dadie GrundstrukturdesProjektesfürdasCMSerhaltenblieb,wurde
die Implementierung der Applikation auf dem Application-Serverebenfalls
inJavavorgenommen.
1
http://rsbweb.nih.gov/ij/
2
http://www.jmagick.org/index.html
68
C# Raster - Modify Image Palette in C#.NET
& pages edit, C#.NET PDF pages extract, copy, paste, C#.NET VB.NET How-to, VB.NET PDF, VB.NET Word, VB is used to reduce the size of the picture, especially in
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VB Imaging - VB Code 128 Generation Guide
Code 128 settings), then the barcode is drawn on the picture! Copy the VB sample code below to your .NET imaging Create Code 128 on PDF, Multi-Page TIFF, Word
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6.Implementierung
69
6.1.2 PHP
FürdieSchnittstelleamCustomer-ServerwurdePHPverwendet,daeseine
deram meisten genutzten Scriptsprachen in derWebentwicklung darstellt
undoftgünstigerWebspace inKombinationmitMySQLangebotenwird.
Esistnatürlich möglich, die Schnittstelle in jederbeliebigen Program-
miersprachezurVerfügung zustellen, waseinenwichtigenPunktdesWeb-
ApplicationService-Konzeptes darstellt, da der Customer-Server komplett
unabhängigvonProgrammiersprachenseinsoll.DadieImplementierungin
unterschiedlichen SprachendenRahmendieserArbeitgesprengthätte und
essichbeiderUmsetzung lediglich umeinenPrototyphandelt,wurdeaus-
schließlichaufdieRealisierunginPHPWertgelegt.
6.1.3 jQuery – JavaScript und Ajax
Da clientseitig– besondersbeiPixelina –sehrviel JavaScriptzumEinsatz
kommt,wird hierdas FrameworkjQueryeingesetzt.Dieseshatsichin den
letztenJahrenaufgrundseinereinfachenAnwendungzueinemsehrbeliebten
JavaScript-Frameworkentwickelt.
jQuery wird beim CMS zum Einfügen sämtlicher Templatesund sons-
tigenDOM-Manipulationenverwendet.BeimBildbearbeitungstoolPixelina
kommtjQuerybeisämtlichenMausinteraktionen,diebeiBildbearbeitungs-
operationen benötigt werden, zum Einsatz, wie z.B. beim Markieren eines
BereichesimBildoderbeiderVerwendungeinesSchiebereglers(Slider)zur
StärkeeinstellungeinesFilters.
Ajax
AufgrundderKonzeptgestaltungwirdnormalesAjaxkaumbenötigt,dadie
KommunikationmitdemCustomer-ServerüberdenApplication-Serverer-
folgt.Es gibtjedocheinen Punktan dem einAjax-Requesterfolgt. Dieser
RequestwirdbeimProjektstartüberjQueryausgeführtundistdafürverant-
wortlich,dasssichdieSchnittstellen-DateiamCustomer-Serveraktualisiert.
Die genaueFunktionsweisedieserAktualisierungistinAbschnitt6.5.2auf-
geführt.
6.1.4 DWR – Cross-Domain Ajax
FürdieKommunikationzwischenClientundApplication-ServerwirdDWR
eingesetzt. Die Entscheidung fürDWRfielaufgrunddereinfachenAnwen-
dung bei Java-Projekten, dahierdirektausdem JavaScriptJava Klassen-
methoden aufgerufen werden können. Auch die Same Origin Problematik,
diebeiCross-DomainAjaxauftritt,istindiesemFramework,wiebereitsin
Abschnitt4.2.1erwähnt,sehreinfachgelöst.
6.Implementierung
70
6.2 Aufbau
EinProjekt,dasaufdemWebApplicationService-Konzeptaufbaut,teiltsich
indreiTeile,eineClientseiteundzweiServerseiten,dieinAbbildung6.1dar-
gestelltsindundmehroderwenigerunabhängigvoneinanderimplementiert
werden können. Diese Teile werden nachfolgend anhand des entwickelten
CMSbeschrieben.
Customer-Server
http://www.myDomain.at
Application-Server
http://www.otherDomain.at
http://www.myDomain.at
Client (Browser)
Datenbank
Dateisystem
Applikation
+ DWR-Klassen
+ Hilfsklassen
+ Datenbank
+ JavaScript
+ Stylesheets
+ Templates
Ajax
ajax.php
Web Service
Daten senden
Web Service
Daten anfordern
Cross-Domain Ajax
http://www.myDomain.at/index.html
http://www.myDomain.at/admin/index.html
CMS-Objekt
Frontend-Objekt
admin/
index.html
index.html
Abbildung6.1: AufbaudesCMS.
6.2.1 Aufbau der Clientseite
FürdieClientseitewerdenzweiHTML-Seiten–jeweilseinefürdasBackend
undeinefürdasFrontend–amCustomer-Serverbenötigt.DieseSeitenbin-
dendasbenötigteJavaScriptfürdieInitialisierungderApplikationein.Das
JavaScriptumfasstdabeimehrereObjekte,vondenen,jenachArtderEin-
bindung – Frontend oderBackend – ein Objekt fürdie zentrale Steuerung
verantwortlichist.
DassogenannteCMS-Objekt,welchesinderDateiCMSJS.jsdefiniertist,
kapseltdiegesamteFunktionalitätderApplikation.DiesesObjektistzustän-
dig fürdieInitialisierung sowiedasAnfordernundEinfügenderTemplates
amClient.
DasFrontend-Objekt,welchessich inderDateiFrontendJS.jsbefindet,
kapseltsämtlicheFunktionenfürdieschlussendlicheDarstellungdermitdem
CMSverwaltetenWebsite.
6.Implementierung
71
WeiterevorhandeneJavaScript-Objekte,wiez.B.dasEntry-Objektoder
dasSite-Objekt,dienenhauptsächlichderDatenhaltung amClientundha-
benkeineweiterebesondereAufgabe.
6.2.2 Aufbau der Serverseite am Application-Server
Am Application-Server liegt die gesamte Anwendung mit der zugehörigen
Systemlogik,vonderdiewichtigstenPunkteimFolgendenerläutertwerden.
Die DWR-Klassen
Der Hauptteil auf dem Application-Server besteht aus drei Java-Klassen,
die,wieinProgramm6.1dargestellt,inderKonfigurationsdateifürDWR–
dwr.xml – registriertsind.Diese dreiKlassensind fürdie gesamte Verwal-
tungderUserinteraktionenzuständig,indemdieMethodenüberEventhand-
lerperJavaScriptvomClientausangesprochenwerdenkönnen.Esgibtdrei
Klassen,einefürdieFrontend-,einefürdieCMS-undeinefürdieUserver-
waltung.
Programm 6.1: RegistrierungderJava-KlassenbeiDWRinderKonfigu-
rationsdateidwr.xml.
1
<dwr>
2
<allow>
3
<create creator="spring" javascript="CMSDWR" scope="session">
4
<param name="beanName" value="cmsDWR" />
5
</create>
6
<create creator="spring" javascript="UserDWR" scope="session">
7
<param name="beanName" value="userDWR" />
8
</create>
9
<create creator="spring" javascript="FrontendDWR" scope="session">
10
<param name="beanName" value="frontendDWR" />
11
</create>
12
<convert converter="bean" match="cms.model.Json" javascript="
JsonObject" />
13
</allow>
14
</dwr>
Die Hilfsklassen
WeiterssindnocheinigeHilfsklassenimplementiert,diedafürzuständigsind,
Benutzerdaten zu verwalten, Templates einzulesen, Daten vom Customer-
Serverzulesen,dieseinTemplateseinzufügenundvielesmehr.
6.Implementierung
72
Die Datenbank
InderMySQL-DatenbankamApplication-ServerwerdendieRegistrierungs-
daten derBenutzergespeichert. Diese umfassen die Domain, den Pfad zur
Schnittstellen-Datei, den API-Keyund noch weitere Daten des Benutzers,
wiez.B.EmailundRegistrierungsdatum.
FürdieDatenbankmanipulationenwirdauf diesem ServeriBATIS
3
ein-
gesetzt, welches sehr einfach zu integrieren und anzuwenden ist. Die Ent-
scheidung für iBATIS wurde ebenfalls von Pixelina übernommen. Da die
Datenbank nur sehr klein ist und nur aus einer Tabelle besteht, wäre an
dieserStelleeinORM-Framework(Object-RelationalMapping)wiez.B.Hi-
bernate
4
,welchesesermöglicht,ObjektedirektineinerDatenbankabzubil-
den,einzugroßerKonfigurationsaufwand,dadiegesamteFunktionalitätnie
ausgeschöpftwerdenkönnte.
Das JavaScript
Es gibt mehrere JavaScript-Dateien, welche die unterschiedlichen Objekte
beinhalten. Damit das JavaScripteinerseitsschnellergeladen werden kann
undandererseitsvondenBenutzernnichtsoeinfachlesbarundfolglichnicht
mehrso leichtnachvollziehbarist, werdendie einzelnenJavaScript-Dateien
einer Komprimierung unterzogen. Diese Komprimierung erfolgt über eine
ausführbare Codekompressor-Klasse, welche in Java implementiertist und
die die Google Closure CompilerBibliothek zur Codekompression verwen-
det.WirddieseKlasseausgeführt,werdensämtlichebenötigtenJavaScript-
Dateieneingelesen,komprimiertundineinereinzigenDateinamensglobal-
JS.js, die im Wurzelverzeichnis des Projektes am Application-Server liegt,
gespeichert. Alle JavaScript-Dateien werden dieser Komprimierung unter-
zogen, mit Ausnahme jener, die von DWR dynamisch erstellt werden, da
diesebereitskomprimiertsindundeineweitereKomprimierungdieDateien
unbrauchbar machen würde, wenn z.B. Variablen umbenannt werden, die
anschließendvonDWRnichtmehrerkanntwerden.DiegenaueUmsetzung,
sowiedieFunktionsweiseunddiedabeiaufgetretenenProblemedieserKom-
primierungsindinAbschnitt6.5nähererläutert.
Die Stylesheets
WiebeidenJavaScript-DateiengibtesauchmehrereStylesheets,dieeben-
fallseinerKompressionunterzogenwerden.HierbeiwerdensämtlicheZeilen-
umbrüche im CSS entfernt und der gesamte Code wird wiederum in einer
einzigenDateizusammengefasst,dieimWurzelverzeichnisdesProjektesam
Application-ServerunterglobalCSS.css abgespeichertwird.
3
http://ibatis.apache.org/
4
http://www.hibernate.org/
6.Implementierung
73
6.2.3 Aufbau der Serverseite am Customer-Server
Am Customer-Server hat der Benutzer der Applikation (Kunde)die Kon-
trolle über sämtliche Daten. Es wurde beiderKonzeptionierungbesonders
darauf geachtet, dass jeder Kunde – egal ob mit eigenem Server oder nur
mitgemietetemWebspace–eineApplikation,dieaufdemPrinzipdesWeb-
ApplicationService aufbaut, nutzen kann und somit so wenig wie möglich
administrative Tätigkeiten für die Installation der Applikation notwendig
sind.FürdieLauffähigkeitmussderAnwenderlediglichfolgende vierKom-
ponenteneinrichten:
Die Datenbank
Um die Daten amCustomer-Serverablegenzukönnen, wird eine MySQL-
Datenbankbenötigt.DieDatenbankstrukturwirdübereinSQL-Scriptzum
Download zur Verfügung gestellt und muss vom Benutzer nur noch auf
dem Server installiert werden. Die Zugangsdaten für die Datenbank müs-
sen amCustomer-Serverin einer Dateinamensdb.php gespeichertwerden,
die ebenso eine Funktion DBconnect() zur Verfügung stellt. Diese Datei
muss im gleichen Ordner wie die Schnittstellen-Datei liegen, da diese von
derSchnittstellen-Dateieingebundenwird.
Die Schnittstellen-Datei
Damit der Zugriff auf die Daten in der Datenbank und auf das Dateisys-
temmöglichist,musseineSchnittstellen-Datei(aktuelleinePHP-Datei)am
Customer-Serverhinterlegt werden. DerPfad zu dieser Datei wird bei der
Registrierung amApplication-Serverbekanntgegeben.
Das Backend
UmdieDatenim CMS verwaltenzu können,musseine Dateierstelltwer-
den,diedasBackend–diegesamteVerwaltungssoftware–vomApplication-
Servereinbindet.DieEinbindungistinProgramm6.2ersichtlichundbesteht
imPrinzipauseinerJavaScript-FunktionundderEinbindungvonjeweilsei-
nerexternenJavaScript-undCSS-Datei.Die einfache Integrationerfordert
daherlediglicheine HTML-DateiamCustomer-Server.
DieJavaScript-FunktioninitCMS(),welchedieApplikationstartet,wird
automatischaufgerufennachdemdasgesamteJavaScriptderexternenDatei
geladenist.DasCMSwirdallerdingsnurdanngeladen,wenndieEinbindung
aufeinerSeiteuntereinerregistriertenDomainmiteinemgültigenAPI-Key
erfolgtundderContainer,dermittelsCMS.setContainer(...)gesetztwird,
alsdiv-Elementmitderangegebenenidvorhandenist.
Esgibtauch die Möglichkeit,Module zuregistrieren.InProgramm 6.2
wirdz.B.dasModul Pixelinaaktiviert,daseineextraSchnittstellen-Datei,
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